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epaselect epa08558220 Defendant Stephan Balliet (3-R) arrives for the main trial of the terror attack in Halle next to his lawyers Hans-Dieter Weber (L) and Thomas Rutkowski (3-L) at regional court in Magdeburg, Saxony-Anhalt, Germany, 21 July 2020. The suspect, a 27-year-old German neo-Nazi named by the media as Stephan Balliet, went on rampage shooting and killed two people on 09 October 2019 in front of the synagogue and a Kebab shop in Halle during the celebrations on the Jewish holiday of Yom Kippur.  EPA/HAYOUNG JEON / POOL

Der Angeklagte wird in den Gerichtssaal geführt, links von ihm seine beiden Verteidiger. Bild: keystone

Prozess zum Halle-Anschlag: Angeklagter stellt rassistische Gesinnung offen zur Schau



Neun Monate nach dem rechtsterroristischen Anschlag in der ostdeutschen Stadt Halle hat der Prozess gegen den Angeklagten begonnen. Seine rassistische Gesinnung hat der 28-Jährige dabei nicht verleugnet. Im Gegenteil.

Schon bei Fragen zu seinem persönlichen Werdegang sprach er am Dienstag mehrfach abwertend über Zuwanderer in seinem Dorf im Süden Sachsen-Anhalts. Stephan Balliet werden 13 Straftaten vorgeworfen, darunter zwei Morde und mehrere Mordversuche unter anderem an 52 Gläubigen in einer Synagoge in Halle.

«Man fragt sich natürlich, wie man solche Taten verhindern kann, ich habe da natürlich kein Interesse dran.»

Der Angeklagte

Die deutsche Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, «aus einer antisemitischen, rassistischen und fremdenfeindlichen Gesinnung heraus einen Mordanschlag auf Mitbürgerinnen und Mitbürger jüdischen Glaubens» geplant zu haben. Der Prozess vor dem Oberlandesgericht Naumburg findet wegen des grossen öffentlichen Interesses und aus Sicherheitsgründen im grössten Verhandlungssaal Sachsen-Anhalts in der Landeshauptstadt Magdeburg statt.

Der Attentäter hatte am 9. Oktober 2019, dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, schwer bewaffnet versucht, die Synagoge in Halle zu stürmen. Laut Bundesanwaltschaft wollte er möglichst viele der 52 Besucher töten. Er konnte sich jedoch auch mit Waffengewalt keinen Zutritt verschaffen.

epaselect epa08558176 Defendant Stephan Balliet (C) sits between his lawyers Hans-Dieter Weber (L) and Thomas Rutkowski (R) at the beginning of the main trial of the terror attack in Halle at regional court in Magdeburg, Saxony-Anhalt, Germany, 21 July 2020. The suspect, a 27-year-old German neo-Nazi named by the media as Stephan Balliet, went on rampage shooting and killed two people on 09 October 2019 in front of the synagogue and a Kebab shop in Halle during the celebrations on the Jewish holiday of Yom Kippur.  EPA/HAYOUNG JEON

Der angeklagte Stephan Balliet. Bild: keystone

Daraufhin tötete er eine Passantin vor der Synagoge und einen Mann in einem Dönerimbiss. Ausserdem verletzte er auf seiner Flucht mehrere Menschen, bevor ihn Polizisten gut eineinhalb Stunden nach Beginn der Tat etwa 50 Kilometer südlich von Halle festnahmen.

Auf Fragen der Vorsitzenden Richterin zu seinem Werdegang antwortete er knapp. Gute Freunde habe er nicht gehabt, er sei auch in keinem Verein gewesen. Er habe vor allem Interesse am Internet gehabt, weil man sich dort frei unterhalten könne. «Man fragt sich natürlich, wie man solche Taten verhindern kann, ich habe da natürlich kein Interesse dran», sagte Balliet.

Nach dem Abitur habe er einen verkürzten Wehrdienst absolviert, sei sechs Monate Panzergrenadier in Niedersachsen gewesen. Er habe den Wehrdienst anstrengend und doof gefunden, es sei «keine richtige Armee» gewesen. Sein Studium habe er krankheitsbedingt abgebrochen, danach habe er in den Tag hinein gelebt. «Nach 2015 hab ich entschieden, nichts mehr für diese Gesellschaft zu tun», sagte er.

Vor dem Gerichtsgebäude hatten sich Menschen aus Solidarität mit Betroffenen, Hinterbliebenen und Opfern versammelt. Die Kundgebung mit dem Motto «Solidarität mit den Betroffenen – keine Bühne dem Täter» will dafür sorgen, dass die Nebenklägerinnen und Nebenkläger nicht allein in den Prozess gehen, hiess es von den Veranstaltern. Vor Prozessbeginn sprachen die Veranstalter von rund 100 Teilnehmern.

Lebenslange Freiheitsstrafe droht

Bereits vor Prozessbeginn wurde deutlich, dass die Nebenkläger sich eine Beleuchtung der Hintergründe erhoffen. Es gehe darum, zu klären, wie sich der Täter so radikalisieren konnte, sagte Juri Goldstein, Anwalt von Besuchern der Jüdischen Gemeinde in Halle. Es gehe um die Frage: Wie konnte jemand so viel Hass entwickeln «auf die Menschen, die er gar nicht kennt». Die grösste Herausforderung sei der Prozess selbst, so der Anwalt. «Sie müssen bedenken, es ist eine der grössten und schwerwiegendsten antisemitisch motivierten Straftaten, die wir in den vergangenen Jahrzehnten hatten. Das ist Aufgabe genug.»

Das Gerichtsverfahren gilt als eines der grössten und bedeutendsten in der Geschichte Sachsen-Anhalts. Für das Verfahren sind zunächst 18 Verhandlungstage bis Mitte Oktober angesetzt. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann eine lebenslange Freiheitsstrafe mit anschliessender Sicherheitsverwahrung.

Der Prozess findet unter hohen Sicherheitsauflagen statt – und konnte auch deshalb erst mit zweistündiger Verspätung beginnen. Jeder, der das Gerichtsgebäude betrat, musste einer Sicherheitskontrolle unterzogen werden. (sda/dpa)

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Team Insomnia 21.07.2020 22:16
    Highlight Highlight „Angeklagter stellt rassistische Gesinnung offen zur Schau.“

    Einige sehr (vom Steuergeld) über bezahlte Politiker in der Schweiz machen genau das selbe. Es gibt genügend Beispiele... Die Namen dürfen natürlich nicht genannt werden...
  • CH-Bürger 21.07.2020 20:17
    Highlight Highlight Fakt ist er hat in die Tür der Synagoge geschossen sie liess sich nicht öffnen dadurch ist sein Plan zum Glück nicht aufgegangen. Die jüdische Gemeinde ist mit recht entrüstet nur verstehe ich nicht warum der Bundespräsident sofort die Synagoge besucht hat also die jüdische Gemeinde die zum Glück keine Opfer zu beklagen hatte und von den beiden nicht jüdischen Todesopfer spricht man nur am Rande als Nebenkläger. In der Realität sind die Löcher im Tor der Synagoge also wichtiger als die beiden zu beklagenden nicht jüdischen Todesopfer....
    • misohelveticos 22.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Trugschluss! Auch die Bedrohten in der Synagoge sind nur Nebenkläger. Sie können nach dt. Rechtsordnung nur Nebenkläger sein, weil der es sich um einen Strafprozess handelt. Der Hauptanklagepunkt lautet: 2facher Mord. Dazu kommt versuchter Mord in mehrern Fällen und zahlreiche weitere Straftaten.
      So zu tun, als seien die versuchten Morde an den Synagogenbesuchern wichtiger, als die tatsächlichen begangenen Morde, entbehrt jeder Grundlage.
  • Mülltonne 21.07.2020 20:15
    Highlight Highlight Der hatte einfach kein leben und es waren halt immer die anderen schuld.
    Die Armee ist schlecht gwesen, die Gesellschaft usw.
  • Maracuja 21.07.2020 19:31
    Highlight Highlight Mag mich noch an Kommentare hier auf Watson erinnern, die behaupteten, es handle sich um einen gestörten Incel und nicht um einen Rechtsextremisten.
    • Samurai Gra 21.07.2020 21:12
      Highlight Highlight Ein Tragischer Einzelfall... Wie NSU, Halle, Lübke, Hannibal-Netzwerk usw.

      Zum Kotzen den es wied immer offensichtlicher das einzelne Zellen sehr wohl Connected waren und noch immer sind
    • Uroly 21.07.2020 21:37
      Highlight Highlight Beides ist wahr.
    • Uroly 21.07.2020 21:38
      Highlight Highlight Was übrigens sehr häufig beides zusammen vorkommt. Zumindest im Netz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De-Saint-Ex 21.07.2020 18:27
    Highlight Highlight In anderen Ländern überleben solche Typen ihre Verhaftung nicht. Aus gutem Grund. So kann er jetzt sein Gift noch Jahre lang verbreiten.
    Und die Frage nach „wie konnte er sich derart radikalisieren?“, finde ich so erschütternd hilflos... die Antworten liegen in diesem Fall doch so offensichtlich auf der Hand. Schlimm.
    • Völkerrechtler 21.07.2020 18:46
      Highlight Highlight Die Länder, in "welchen solche Typen ihre Verhaftung nicht überleben", haben genau das politische Unrechtssystem, dass diese Typen gerne hätten...
    • Juliet Bravo 21.07.2020 18:58
      Highlight Highlight Deplatforming wäre angezeigt. Der wird in seiner Szene zum Held - jener aus Norwegen, dessen Name ich bewusst weglasse.
    • Bits_and_More 21.07.2020 19:14
      Highlight Highlight Das Exekutive gleich noch Judikative und Scharfrichtet sein soll, finde ich jetzt nicht so gut.
      Solche Fälle gehören vor Gericht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 21.07.2020 18:24
    Highlight Highlight Eine gute Tür hat verhindert, dass der Mann nicht dutzende Menschen in der Synagoge erschossen hat. Ändern kann man es nicht mehr. Der Rechtsextreme soll eine angemessene Strafe für seine Morde erhalten.

    Was aber jetzt geändert werden kann, ist, dass man die Synagogen besser schützt.

    Als der Sicherheitsmann der Synagoge die Polizei verständigt hat und sagte, dass da draussen vor der Tür ein Killer steht, der eine Passantin erschossen und in die Synagoge rein will, wusste die Polizei nicht einmal, wo sich die einzige Synagoge in der Stadt befindet. Das kostete leider wertvolle Zeit.
    • Vergugt 21.07.2020 19:34
      Highlight Highlight "Was aber jetzt geändert werden kann, ist, dass man die Synagogen besser schützt." - nein, verd**** nochmal! Was wir ändern können, ist in der Politik und im Privatleben Rassismus absolut null tolerieren. Rechtsextreme Stukturen in der Gesellschaft kompromisslos bekämpfen, von Nazi-Bands bis zu Untergrund-Netzwerken, die teilweise sogar Polizei und Armee unterwandern. Integration vorleben, und aufhören "Fremde" zu stigmatisieren. DASS müssen wir machen, und nicht vor diesen armseligen Nazi-Versagern einknicken!
    • Balikc 21.07.2020 19:48
      Highlight Highlight Cousine aus Brasilien an ihrem 1. Tag in der Schweiz: "Warum habt ihr keine Mauern um die Grundstücke? Warum lasst ihr Autos und Velos über Nacht draussen stehen?"
      Da wurde mir bewusst, dass Reichtum nur frei macht, wenn alle daran teilhaben. Diese Freiheit gilt es zu erkämpfen & bewahren.

      Nichts gegen Sicherheitsmassnahmen wo (traurigerweise) nötig.
      Nachhaltiger ist jedoch
      1. extremistisches Gedankengut bekämpfen statt salonfähig machen und
      2. diesem den Nährboden entziehen, indem möglichst jeder in Würde leben kann und wir wieder achtsamer & toleranter gegenüber unseren Mitmenschen werden.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 21.07.2020 21:06
      Highlight Highlight @Vergugt: Leider immer noch falsch. Weil Semitismus bzw. Anti-Semitismus hat nichts mit einer Rasse zu tun. Das Judentum ist eine Religion. Das ist deshalb nicht unwichtig, weil auch die Nazis das "Judentum" immer als Rasse sehen wollten. Das ist aber falsch. Es gibt heute ganz unterschiedliche Menschen jüdischen Glaubens... sorry der Korrektur! Du hast es sicher korrekt gemeint.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 21.07.2020 18:06
    Highlight Highlight Bei solchen Typen fragt man sich schon, warum sie unversehrt in Gewahrsam genommen werden. Bei anderen Arten von Terroristen ist das nur in Ausnahmefällen so. Bei im Hirn komplett fauligen Rechtsterroristen fast immer - von Oslo über Christchurch bis nach Halle.
    • Pisti 21.07.2020 19:37
      Highlight Highlight Islamisten wollen ja als Märtyrer sterben. Bei den Rechtsradikalen habe ich eher das Gefühl sie wollen als Helden verehrt werden. Deswegen lassen sie wohl jeweils wiederstandslos verhaften.
    • Zyniker haben es leichter 21.07.2020 20:00
      Highlight Highlight Das hängt nur davon ab, wie sehr sie sich gegen die Verhaftung wehren... Anders als sie zu glauben scheinen, knallen Bullen Täter nicht einfach je nach Gesinnung ab... Nochmal darüber nachgedacht finde ich die Unterstellung, gegen die Polizei, in deinem Beitrag ziemlich abartig.
    • Uroly 21.07.2020 21:33
      Highlight Highlight Der Täter hat nur mit Glück überlebt, ein Polizist hat ihm mit einem Streifschuss am Hals getroffen, als er aus der Innenstadt fliehen wollte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nelson Muntz 21.07.2020 17:55
    Highlight Highlight Balliet? kein Arisch-Deutscher Name
    • The oder ich 21.07.2020 22:13
      Highlight Highlight Wahrscheinlich Hugenottisch, so wie Sarrazin
  • Basti Spiesser 21.07.2020 17:18
    Highlight Highlight Was war eigentlich mit demjenigen, der ihm kurz vor der Tat Bitcoins geschickt hat?
    • ursus3000 21.07.2020 18:24
      Highlight Highlight Macht es denn besser ? Und ich habe gemeint Bitcoins seien anonym
    • misohelveticos 22.07.2020 15:14
      Highlight Highlight @ursus3000, sind Sie auch. Aber der Mörder hat wohl auch im Internet mit dem unedlen Spender kommuniziert. Vielleicht ist ja der digitale Fussabdruck, den er dabei hinterlassen hat, gross genug um ihn ausfindig zu machen. In manchen Publikationen wird er als "Mark" bezeichnet.
      Allerdings muss man dann noch nachweisen, dass der Spender wissentlich in der Absicht gehandelt hat, den Mord zu unterstützen, was sehr schwierig werden dürfte.
  • Kyle C. 21.07.2020 16:59
    Highlight Highlight «Nach 2015 hab ich entschieden, nichts mehr für diese Gesellschaft zu tun»

    Und darf man fragen, wovon er gelebt hat? Ich will jetzt nicht spekulieren...
    • Joe Gage 21.07.2020 17:49
      Highlight Highlight Warum ist es eigentlich okay zu fragen, wie jemand sein Geld verdient während es als geradezu unhöflich gilt, nach der höhe des Gehalts zu fragen?
      Geht dich ja beides prinzipiell nichts an.
    • wasps 21.07.2020 18:16
      Highlight Highlight @Joe, er lebte auf Kosten jener, die er verachtet bzw. für die er nichts leisten will. Auch jetzt im Knast lebt er von Steuergeldern. Oder anders gesagt, er ist ein Schmarotzer. Um das gehts, alles klar?
    • Kruk 21.07.2020 18:33
      Highlight Highlight Joe
      Natürlich ist es etwas anderes wenn man dies jemanden fragt der solche Aussagen tätigt.
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