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Lebende Hamster in chinesischen Spielautomaten sorgen für Empörung

Hamster (Symbolbild): Mittlerweile wurden die Nager aus dem Programm genommen, jetzt gibt es Fische und Schildkröten.
Hamster (Symbolbild): Mittlerweile wurden die Nager aus dem Programm genommen, jetzt gibt es Fische und Schildkröten. bild: imago/Omar marques

China: Lebende Hamster in Spielautomaten empören Chinesen

Auf dem Boden liegt Streu, an der Wand hängt ein Wasserspender und von oben droht Gefahr: In China hat ein Spielhallenbetreiber lebende Hamster in Spielautomaten gesteckt.
15.03.2026, 16:0915.03.2026, 16:09
Matti Hartmann / t-online
Ein Artikel von
t-online

Eine Spielhalle in der südchinesischen Millionenmetropole Shenzhen ist in die Kritik geraten, weil dort mehrere Wochen lang lebende Hamster als Preise in Automaten angeboten worden sein sollen. In sozialen Medien verbreiteten sich Bilder: In Automaten liegt Streu auf dem Boden, in einer Ecke drängen sich die Tiere zusammen.

Die Automaten erinnern an Greifarmgeräte, wie sie auch in Deutschland bekannt sind. Nur dass es Lebewesen statt Kuscheltiere zu gewinnen gibt und dass die Spielerinnen und Spieler statt eines Greifarms eine Plastikschale steuern, mit der sie die Hamster fangen können.

Laut Berichten der Nachrichtenplattform «Nanfang Daily» und anderer Lokalmedien standen die Automaten in einem Spielzentrum eines Einkaufszentrums im Bezirk Bao'an. Internetnutzer in China kritisierten dies als Tierquälerei. Die Hamster würden in dem beengten Raum erheblichen Stress durch Lärm, Menschenmassen und die beständige Jagd nach ihnen zeigen, hiess es.

@mothershipsg According to South China Morning Post, some people tried reporting the matter to the citizen service line, but were told that nothing much could be done as “Shenzhen does not have an animal protection law”. #mothershipabroad ♬ Tragic Story - Scorpiano

Spielhalle reagiert: Statt Hamster gibt es jetzt Fische

Die Betreiber des Spielzentrums reagierten auf die Empörung und nahmen die Hamster aus dem Programm. Als Reporter vor Ort nachsehen wollten, waren die Nager verschwunden.

Lebende Tiere gab es allerdings immer noch zu gewinnen: Nun waren den Berichten zufolge Wasserbecken mit Fischen und Schildkröten aufgestellt, die aus den Becken gefischt werden konnten. In den Becken seien viel zu viele Fische auf engstem Raum untergebracht, hiess es. Die Aquarien seien stark verschmutzt und die Fische unruhig.

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