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Täter gesteht Mord an Politiker Lübcke - Politisches Motiv



Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (in einer Aufnahme vom Juni 2012).

Walter Lübcke Bild: AP DPA

Im Fall des ermordeten deutschen Politikers Walter Lübcke hat der verdächtige Stephan E. gestanden. Er habe angegeben, als Einzeltäter gehandelt zu haben, teilte Innenminister Horst Seehofer am Mittwoch mit. Die Justiz geht von einem rechtsextremistischen Motiv aus.

Damit sei die Aufklärung des «politischen Mordes» aber noch nicht abgeschlossen, fügte der Innenminister hinzu. Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke, Mitglied der hessischen CDU, war Anfang Juni erschossen worden.

Seehofer würdigte das Geständnis des Tatverdächtigen als Erfolg. Nun müsse die Angelegenheit weiter ermittelt werden. Insbesondere bei der Opposition und der SPD gibt es Zweifel, ob Stephan E. tatsächlich im Alleingang gehandelt hat oder in Verbindung mit einem rechtsextremen Netzwerk.

Seehofer sagte, es gehe nunmehr auch darum, aus dem Mord die richtigen Konsequenzen zu ziehen - nicht nur bei der Strafverfolgung, sondern auch bei der Prävention.

Der 45-jährige Stephan E. war in der Vergangenheit durch Kontakte in die rechtsextreme Szene aufgefallen. In den letzten Jahren hatte ihn der deutsche Inlandgeheimdienst nicht mehr auf dem Radar gehabt.

Der CDU-Politiker Lübcke war Anfang Juni neben seinem Haus erschossen worden. Als Kasseler Regierungspräsident hatte er eine Art Mittelbehörde zwischen dem Bundesland Hessen und den Kommunen geleitet.

Innenminister Seehofer rief die deutschen Bürger auf, sich klar von Rechtsextremen zu distanzieren. Antisemitismus und Ausländerhass seien nicht zu tolerieren. (aeg/sda/dpa/afp)

Rechtspopulisten in Europa

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 26.06.2019 14:45
    Highlight Highlight Ich bin letzthin bei Recherchen zu rechtsextremen Morden auf diesen Artikel gestossen und war perplex, weil genau die gleichen Muster auch heute wieder zu erkennen sind.

    «Emil Julius Gumbel hat um 1920 politisch motivierte Morde untersucht und stellte fest: Die Justiz ist auf dem rechten Auge blind. Mehr als 350 rechtsextremen Morden standen rund 20 linksextreme gegenüber. Linke Täter bekamen Todesurteile, rechte im Schnitt nur vier Monate Haft.»

    https://www.deutschlandfunk.de/moerderische-statistik-gewalt-von-rechts.1310.de.html?dram:article_id=345863
  • The oder ich 26.06.2019 14:08
    Highlight Highlight Ich habe jetzt den ganzen Text jetzt dreimal gelesen und das Wort "Terrorist" immer noch nicht gefunden.
  • Maon 26.06.2019 13:10
    Highlight Highlight Haha, Seehofer sagt man dürfe Ausländerhass nicht tolerieren? Haha. Realsatire 😂
    • pamayer 26.06.2019 13:32
      Highlight Highlight er ist bekehrt worden. oder verkehrt worden. oder hat zum erseten mal gekifft.
  • Magnum 26.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Sobald auch weisse, gutbürgerliche Männer zum Ziel vom Rechtsterror werden, wird dieser auch endlich als ernsthafte Bedrohung wahrgenommen - sogar vom Heimat- und Innenminister Seehofer. Zuvor gab es Jahrzehnte lang nur Verharmlosung und Weggucken, die Mordserie vom NSU lässt grüssen. Und nein: rechte Gewalttäter bleiben längst nicht nur in Deutschland viel zu lange unbehelligt.
    • Maracuja 26.06.2019 13:57
      Highlight Highlight Ich hab Zweifel, ob gegen Rechtsterrorismus jetzt wirklich mit der nötigen Härte vorgegangen wird. Die mediale Aufmerksamkeit ist angesichts der Schwere der Tat doch relativ klein. Eine hartes Vorgehen würde wohl auch die Säuberung von Polizei und Geheimdiensten von Sympathisanten bedingen.

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