Aargauer gehörte zur Crew der «MV Hondius»: Die Rega hat ihn nach Hause geflogen
Auf einem Kreuzfahrtschiff ist im April das Hantavirus ausgebrochen. Dabei haben sich gemäss Weltgesundheitsorganisation WHO elf Personen mit dem Virus angesteckt, drei sind gestorben.
Die Passagiere konnten auf Teneriffa das Schiff verlassen, derweil die Crewmitglieder nach Rotterdam gebracht worden sind und dort ihre Quarantäne angetreten haben.
Am Dienstag meldet der Kanton Aargau, dass ein Mitglied der Crew im Kanton Aargau wohnt. Der Mann sei negativ auf das Virus getestet worden und weise keine Symptome auf. Er sei von der Rega in die Schweiz zurück geflogen worden.
Kantonsärztin ordnet 42-tägige Quarantäne an
Von Zürich aus sei der Mann ins Kantonsspital Aarau gebracht worden. Dort bleibe er, bis ein weiteres Testergebnis betreffend Hantavirus vorliege, heisst es in der Mitteilung weiter. Wenn er asymptomatisch bleibe und der Test negativ ausfalle, werde er nach Hause in die Quarantäne entlassen. Dazu schreibt der Kanton: «Die Kantonsärztin ordnet eine 42-tägige Quarantäne ab dem letzten möglichen Kontakt an.»
Der Mann müsse auch zuhause täglich die Symptome und die Temperatur überwachen. Dazu muss er sich regelmässig selber auf das Virus testen. Für Spaziergänge dürfe er nach draussen, allerdings nur, wenn er eine FFP-2-Maske trägt. Sollten während der Quarantäne Symptome auftreten, sei eine Verlegung in ein Universitätsspital vereinbart. (cri) (aargauerzeitung.ch)
