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President Donald Trump arrives to speak at a campaign rally at Williams Arena in Greenville, N.C., Wednesday, July 17, 2019. (AP Photo/Carolyn Kaster)
Donald Trump

Donald Trump lässt sich von seinen – überwiegend weissen – Fans feiern. Bild: AP

Der lange Weg der Republikaner von der Sklavenbefreiung zur Rassistenpartei

Die Republikaner schafften die Sklaverei in den USA ab. Heute sind sie eine überwiegend weisse und rassistische Partei. Mit Donald Trump hat diese Entwicklung einen neuen Tiefpunkt erreicht.



El Paso, Poway, Pittsburgh, Charleston. Die Namen dieser Städte stehen für blutige Verbrechen, die in den letzten fünf Jahren in den USA verübt wurden. Sie richteten sich gegen Latinos, Juden und Schwarze. Die Täter waren in allen Fällen weisse Männer. Ihr Motiv war identisch: Hass auf Minderheiten, vor denen sie ihr Idealbild eines weissen, christlichen Amerika bedroht sahen.

Der 21-jährige Patrick Crusius, der am Samstag in einem Walmart in El Paso 21 Menschen erschoss, bezeichnete seine Bluttat in einem im Internet veröffentlichten Pamphlet als «Antwort auf die hispanische Invasion von Texas». Er bediente sich damit eines Begriffs, den Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit der Armutsmigration aus Lateinamerika wiederholt verwendet hatte.

Amoklauf in El Paso

In einer Art Vorwegnahme der politischen Debatte betonte Crusius, er habe seine Ansichten «schon vor Trump» entwickelt. Für die «New York Times» ist der Präsident dennoch mitschuldig: «Selbst wenn Trump den Schützen nicht ursprünglich inspirierte, so hat er doch polarisierende Ideen und Menschen, die einst an den Rändern der Gesellschaft verortet wurden, salonfähig gemacht.»

Lange vor Trump

Der Präsident selbst äusserte sich am Wochenende nur via Twitter über die «hasserfüllte Tat» von El Paso. Es gebe keine Rechtfertigung dafür, unschuldige Menschen zu töten, schrieb er, als ob dies nicht eine Selbstverständlichkeit wäre. Andere republikanische Politiker meldeten sich gar nicht zu Wort, oder sie verwahrten sich dagegen, das Massaker in Texas zu «politisieren».

Die Republikaner verteidigen nicht nur das Recht auf Waffenbesitz mit fast religiösem Eifer. Sie stehen auch praktisch einmütig hinter ihrem Präsidenten und sind damit endgültig zur Partei weisser Nationalisten und Rassisten geworden. Diese Entwicklung begann lange vor Trump. Um der Macht willen hat sich die Partei sukzessive von ihren Wurzeln entfernt.

Denn gegründet wurde die Republikanische Partei 1854 als Reaktion auf die Bestrebungen der Demokraten, die Sklaverei auf die neu erschlossenen Territorien im Westen der USA auszuweiten. Schon sechs Jahre später gewann sie mit Abraham Lincoln die Präsidentschaftswahl. Er lehnte die Sklaverei persönlich ab, war aber bereit, sie für den Erhalt der Union weiterhin zu tolerieren.

In this Monday, April 6, 2015 photo, Karen Needles holds up a photograph of President Abraham Lincoln at the National Archives in College Park, Md. Three blocks away, 150 years earlier, Lincoln was felled by an assassin's bullet. (AP Photo/Molly Riley)

Abraham Lincoln begründete den Ruf der Republikaner als Partei der Sklavenbefreiung. Bild: AP/FR170882 AP

Erst in den folgenden Jahren setzte Lincoln ihre Abschaffung durch – der blutige und grausame Bürgerkrieg zwischen Nord- und Südstaaten wäre sonst vollkommen sinnlos gewesen. Er bezahlte dies mit seinem Leben. Heute gilt Abraham Lincoln als der wohl grösste Präsident der Geschichte. In den folgenden 100 Jahren blieb seine Partei dem Erbe der Sklavenbefreiung weitgehend treu.

Die Büchse der Pandora

In den 1960er Jahren war der demokratische Präsident Lyndon Johnson bei der Verabschiedung der Bürgerrechts- und Wahlrechtsgesetze, mit denen die Rassentrennung abgeschafft wurde, auf die Republikaner im Kongress angewiesen. Nur mit ihrer Hilfe konnte Johnson den Widerstand «seiner» Südstaaten-Demokraten überwinden, die verbissen an der Rassentrennung festhielten.

Gleichzeitig war sich der kantige Texaner bewusst, dass er damit eine Art Büchse der Pandora geöffnet hatte. «Wir haben den Süden für lange Zeit an die Republikaner verloren», soll Johnson nach der Unterzeichnung des Bürgerrechtsgesetzes von 1964 zu einem Mitarbeiter gesagt haben. Die Echtheit des Zitats ist umstritten. Auf den ersten Blick wirkt es so oder so paradox.

Goldwaters giftige Saat

Doch zur gleichen Zeit, als die Republikaner Johnson bei der Gleichstellung der Schwarzen unterstützten, hatte innerhalb ihrer Partei eine Entwicklung in die Gegenrichtung eingesetzt. Sie ist eng verbunden mit einem Namen: Barry Goldwater. Der Senator aus Arizona erkannte die Chance, die sich durch den Wandel der Demokraten von der Sklaverei- zur Bürgerrechtspartei bot.

President Ronald Reagan congratulates Sen. Barry Goldwater (R-Ariz.), who received the Harmon Trophy at the White House in Washington, May 29, 1986, for his lifetime support of aviation and achievements as a pilot. Ansel Talbert, chairman of the Harmon Trust, center, watches. Man at right is unidentified. (AP Photo/Barry Thumma)

Barry Goldwater (r.) und Ronald Reagan prägten die heutige Republikanische Partei. Bild: AP

1964 sicherte sich Goldwater – ein als Protestant erzogener Sohn eines Juden – gegen den Willen der Parteiführung die Nomination als Präsidentschaftskandidat mit einem strammen Rechtskurs. An die Wähler im Süden der USA appellierte er mit Codewörtern wie «State's Rights». Gemeint war der Föderalismus, mit dem die einstigen Sklavereistaaten die Rassentrennung rechtfertigten.

Damit erlitt Barry Goldwater gegen Lyndon Johnson eine der schlimmsten Niederlagen in der Geschichte der Präsidentschaftswahlen. Doch fünf Südstaaten stimmten für den Republikaner – zuvor schien so etwas undenkbar. Der Weg war vorgezeichnet. Die Partei des Sklavenbefreiers Abraham Lincoln öffnete ihre Arme für die Nachfahren der Sklavenhalter.

Reagan, der Rassist

Zu Goldwaters eifrigsten Gefolgsleuten gehörte ein Hollywood-Schauspieler, der eine neue Bühne in der Politik suchte. Sein Name war Ronald Reagan. Er schaffte 1980, woran sein Vorbild 16 Jahre zuvor gescheitert war. Reagan war ein Rassist, wie eine erst letzte Woche aufgetauchte Tonaufnahme von 1971 belegt, in der er Afrikaner als «Affen» bezeichnete.

Im Vergleich mit den heutigen Republikanern aber wirkt der als «Übervater» verehrte Ex-Präsident wie ein Ausbund an Mässigung und Vernunft. Während die Demokraten das moderne Amerika in seiner ganzen Vielfalt abbilden, sind die Republikaner zur Partei der wütenden Weissen geworden, die angesichts des demografischen Wandels um ihre «gottgegebene» Vorherrschaft bangen.

Einzelne Warner

Die Wahl von Barack Obama zum ersten schwarzen Präsidenten hat diese Entwicklung nicht gebremst, sondern verschärft. Niemand vermag die Ressentiments der weissen Basis so gut zu bewirtschaften wie Donald Trump, zuletzt etwa mit seinen Tweets gegen schwarze, hispanische und muslimische Kongressabgeordnete der Demokraten.

U.S. Rep. Will Hurd, R- Helotes running for Congress in District 23, talks with supporters as they watch the election results come in at the Eilan Hotel and Spa, Tuesday Nov. 8, 2016, in San Antonio. (Bob Owen/The San Antonio Express-News via AP)

Will Hurd, der einzige schwarze Republikaner im Repräsentantenhaus, tritt 2020 nicht mehr an. Bild: AP/San Antonio Express-News

Die Meinungen gehen auseinander, ob Trump ein Rassist ist. Indizien sprechen dafür. Zumindest besteht die Strategie für seine Wiederwahl darin, die Weissen aufzuwiegeln und zu mobilisieren. Langfristig ist sie riskant, wie das Beispiel Kalifornien zeigt. Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat manövrierten sie sich in den 1990er Jahren mit einer rabiaten Anti-Latino-Politik ins Abseits.

Einzelne warnende Stimmen gibt es durchaus. Letzte Woche erklärte der Texaner Will Hurd, der einzige schwarze Republikaner im Repräsentantenhaus, seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur 2020. Bereits im letzten November gelang ihm die Wiederwahl in seinem – an El Paso grenzenden – Wahlkreis mit stark wachsender Latino-Bevölkerung nur relativ knapp.

Politanalysten gehen davon aus, dass der Wahlkreis schon im nächsten Jahr an die Demokraten fallen könnte. Nun will Hurd sich ausserhalb des Parlaments für mehr Vielfalt in der Republikanischen Partei einsetzen, wie er am Sonntag dem Sender CBS sagte. «Viel Glück!» möchte man ihm angesichts der Entwicklung in den letzten Jahrzehnten zurufen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • B-Arche 07.08.2019 13:43
    Highlight Highlight Der Rassismus war nie weg hier in den USA. Er äussert sich auch bei denen die sich als Liberal ansehen. Auch sie leben als Weisse zum grössten Teil unter sich, in "weissen" Vierteln. Die haben dann durch höhere Steuereinnahmen die besseren Schulen und damit die besseren Startchancen für die Kinder.
    Ich wohne in einem Gebiet mit >70% African American. In der Firma legt man mir wöchentlich Kriminalitätsstatistiken vor und sagt ich sei weird. Autohaftpflicht doppelt so teuer.
    Paare unterschiedlicher Hautfarbe sind auch seltener als in der Schweiz.
    Es gab nie eine Aufarbeitung über McCrow & Co.
  • Tapatio 06.08.2019 19:51
    Highlight Highlight was Trump sicherlich ist, ist ein hochgradiger Narzist und als solcher hat er genau ein Ziel: persönliche Macht(erhaltung). Rassistische Parolen sind ein Hilfsmittel um seine Kernwähler zu erreichen. Als Narzist wäre es ihm aber vermutlich sogar egal ob er diese Meinung auch selber hat oder nicht..es dient seinem Ziel und das genügt.
  • fools garden 06.08.2019 19:10
    Highlight Highlight Ein gutes Beispiel dass die ganzen Politparteien nicht anderes sind als Wählerfallen.
  • anundpfirsich 06.08.2019 18:40
    Highlight Highlight Ich bin auch für ein strengeres Waffengesetz... Es kann nicht sein das man so einfach an Knarren kommt und sie jeder Halbschlaue besitzen darf. Jedoch werde ich dies wohl nie erleben dass es in den USA ein strengeres Waffengesetz geben wird. Nimmst du dem Ami die knarre weg, ist das wie eine Unterbindung beim Mann du nimmst ihm die Männlichkeit damit.
    Ist mir schon des öfteren zu Ohren gekommen!
    • leykon 06.08.2019 21:42
      Highlight Highlight Anstatt hören:
      Lies mal einen Artikel über Unterbindung, könnte nicht schaden 😉
  • rodolofo 06.08.2019 18:25
    Highlight Highlight Wie man heute noch rassistisch kann, wo doch so ziemlich alles globalisiert ist, von der Wirtschaft über den Sport, die Musik bis zu den Religionen, ist mir absolut schleierhaft!
    Nicht einmal unsere Pflanzen und Tiere sind noch in diesem sehr engen und strengen Sinn "einheimisch", geschweige denn das Wetter.
    Das Wetter wird auch immer "südländischer"...
  • Team Insomnia 06.08.2019 16:46
    Highlight Highlight Gott sei dank haben wir hier in der Schweiz keine Rassistenpartei(en).
    🤭
  • Edwin Schaltegger 06.08.2019 16:43
    Highlight Highlight Diese Beurteilung der republikanischen Partei ist völlig undifferenziert und einseitig geprägt. Diese Partei hat ein sehr breites Mitgliederspektrum von den Neokonservativen (Tea Party) bis hin zu den Wirtschaftsliberalen. Diese Partei als Rassisten Partei zu bezeichnen finde ich völlig übertrieben.
    In dieser Partei gibt es auch afroamerikanische Mitglieder die sogar führende Positionen einnehmen. Leider ist die heutige demokratische Partei ein "chaotischer, zerstrittener Haufen". So, dass wir mit grösster Wahrscheinlichkeit Donal Trump noch weitere 4 Jahre ertragen müssen.
    • B-Arche 07.08.2019 13:45
      Highlight Highlight Das liegt am Parteiensystem mit nur zwei Parteien. Als Obama Präsident war war die GOP auch zerstritten, die Tea Party übernahm dann die GOP.

      Die jeweilige Opposition spielt hier immer AfD, d.h. wir sind einfach prinzipiell gegen alles was die Regierungspartei möchte.

  • Veganivor 06.08.2019 14:03
    Highlight Highlight Die einzige rassistische und obendrein sexisitische Partei sind die Demokraten, die einen offenen Kampf gegen den Weissen Mann führen.
    • Switch_on 06.08.2019 15:02
      Highlight Highlight Ist das dein ernst?
    • Hochen 06.08.2019 16:33
      Highlight Highlight Ein echter Schenkelklopfer!
    • Amras 06.08.2019 16:57
      Highlight Highlight So eine Aussage kann ja nur von einem weissen Mann stammen... 😫
    Weitere Antworten anzeigen
  • 19th Hole 06.08.2019 13:46
    Highlight Highlight Wenn ich die Wahl zwischen einer Partei hätte, die "free" healthcare und Amnestie für Illegale einführen will, und einer, die Besagtes eben nicht will, würde ich mich doch für Letztere entscheiden...
    Wir müssen uns vor Augen führen, dass die USA nicht nur aus liberalem Kalifornien, NYC und Massholes bestehen. In einem Punkt muss ich Herrn Blunschi Recht geben: Man kann nicht die Demografie eines Landes verändern, ohne kulturelle Konflikte zu verursachen. Vielleicht funktioniert Multikulturalismus ja doch nicht soooo gut? 🤪
    • Switch_on 06.08.2019 15:04
      Highlight Highlight Vielleicht ist aber der Kapitalismus in Reinform nicht soooo gut??

      Und ja da machen die Demokraten auch mit.
    • 19th Hole 06.08.2019 15:22
      Highlight Highlight @Switch on: Punkt verfehlt, nochmals lesen. Es geht in meinem Kommentar um Kulturen, Werte und deren Kompatibilität, nicht um Kapitalismus...
    • Hockey_God 06.08.2019 15:44
      Highlight Highlight Im Gegenzug zu “free” health care und Amnestie sind natürlich der Rassismus, Sexismus und religiöse Wahn der Gegenseite nur Firlefanz, gell?🙄🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrisixx 06.08.2019 13:15
    Highlight Highlight Gute Zusammenfassung, aber hier fehlt mir noch die explizite Erwähnung der Southern Strategy und Newt Gingrich's Rolle in der Polarisierung der Partei in den 1990er Jahren.
    • Peter 06.08.2019 14:14
      Highlight Highlight Man könnte noch einiges erwähnen, etwa dass der libertäre Goldwater später auf Distanz zu Reagan ging, weil dieser die Allianz mit den evangelikalen Fundis geschmiedet hatte. Oder das Willie-Horton-Ad, mit dem der eigentlich kultivierte George Bush senior 1988 eiskalt die "Rassenkarte" gegen Michael Dukakis eingesetzt hatte. Und und und ...
  • EndeGelände 06.08.2019 13:14
    Highlight Highlight bin unschlüssig ob trump wirklich so rassistisch ist. er hat zb den „first step act“ ermöglicht der es vor allem schwarzen gefägnisinsassen ermöglicht schneller entlassen zu werden (bei einfachen vergehen).

    er unterstützt mit mehr geld als seine vorgänger schwarze communities an universitäten. auch die arbeitslosenquote der der afroamerikaner ist tiefer denn je.

    wie passt das zusammen das er angeblich so rasistisch ist?
    • Scott 06.08.2019 14:44
      Highlight Highlight Erschrecken Sie die verblendeten Leser hier bitte nicht mit solchen Fakten.
    • Tjuck 06.08.2019 15:10
      Highlight Highlight Quelle?
    • Dr. Unwichtig 06.08.2019 15:58
      Highlight Highlight Der „First Step Act“ gilt für alle relevanten Straftäter in den USA und hat vor allem zum Ziel, den Strafvollzug zu entlasten. In der Amtszeit von Trump ist die AL-Quote bei schwarzen Amerikanern gerade mal um 1% gefallen - durch die Konjunkturprogramme der Obama-Regierung war sie schon bei seinem Amtsantritt sehr tief. Seine Twitter-Triaden und rassistischen Ausfälle aus der Vergangenheit müssen und können aber nicht relativiert werden. Wo ist da also die Unsicherheit?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk-mal 06.08.2019 12:47
    Highlight Highlight Was ich nicht checke, was die Amerikaner unter links und rechts verstehen. Im Wiki steht: ...politisches Prinzip, nach dem das Volk durch freie Wahlen an der Machtausübung im Staat teilhat. Nun muss man sich fragen, was die immensen Geldmengen bei einer Wahl mit "Demokratie" zu tun haben und wieso die Demokraten links sein sollen, wenn dann, höchstens Sozialdemokratisch. Amis! Bei euch kommt keine Sau nach, welch verworrenes politisches System ihr habt. Herr Botschafter Ed McMullen, setzen Sie sich mal in unser Parlament und unterrichten Sie Donald in Sachen DEMOKRATIE!
    • Liselote Meier 06.08.2019 13:56
      Highlight Highlight Die Demokraten sind keine Sozialdemokratische Partei.

      Die sozialdemokratische Partei in den USA heisst Democratic Socialists of America.

      Gibt auch eine Grüne Partei und Kommunistische Parteien wie die Socialist Workers Party oder Communist Party.

      Das die US-Bürger nur immer die 2 selben Parteien wählen, daran trägt Trump so viel "Schuld" wie jeder andere US-Bürger.

      Das Wahlsystem ist aber durchaus nicht ganz koscher, denn die Dems und Reps werden massivst bevorteilt, andere Parteien haben es ziemlich schwer überhaupt auf eine Wahlliste zu gelangen. Sprich eine 2 Parteien-Diktatur light
    • Baron Minshew 06.08.2019 14:05
      Highlight Highlight Unsere Auffassung von links und rechts lässt sich schon nur schwer auf GB übertragen. Was in den USA als links gilt wäre bei uns auf Smartvote in vielen Fällen im rechtsliberalen Spektrum.
      Liberal und Konservativ wären weniger verwirrend weil es auch den Bezeichnungen in Übersee entspricht.
    • Liselote Meier 06.08.2019 14:22
      Highlight Highlight @Baron; Auch in GB gibt es Linke, Alternative und Kommunistische Parteien.

      Nur weil Blair in den 90er der Sozialdemokratischen Partei (Labour) einen Rechtskurs verpasst hat, haben die nicht ein anderes politisches Spektrum. Unter Corbyn ist die Labour wieder nach Links gerückt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 06.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Falls Trump ein Rassist ist, ist er der schlechteste Rassist der Welt. Noch nie hatten mehr Menschen mit dunkler Haut einen Job.

    Trump war übrigens der 1te. Golfclubbesitzer, der in Südflorida die Tore für Schwarze und Juden öffnete....
    • Mutzli 06.08.2019 14:29
      Highlight Highlight @Chrigi-B
      ...und die Jobs sind der Verdienst von Trump, weil der ja alle eingestellt hat? Oder wurden die USA eine Kommandowirtschaft, als ich mal kurz weggeschaut habe?

      Im Bezug auf diese angebliche Meisterleistung in "Süd"-Florida (was auch immer das für ein immenses Gebiet sein soll"), wie passt da z.B. die Verurteilung von Trump wegen rassistischer Diskriminierung zu seinem Heiligenschein?
      "Donald Trump was then president of the family real estate firm, and the government amassed overwhelming evidence that the company had a policy of discriminating against blacks" https://nyti.ms/2uU1mjm
    • Tjuck 06.08.2019 15:24
      Highlight Highlight Na gut, der Trend hat sich seit Obama einfach fortgesetzt, das ist nun wirklich keine grosse Leistung von Trump. Die Arbeitslosigkeit ist übrigens seit 10 Jahren generell rückläufig, nicht nur für Schwarze.
      Benutzer Bild
    • rodolofo 06.08.2019 18:38
      Highlight Highlight Ja ja, ein reicher, schwarzer Golfer ist in dieser versnobten Gesellschaft willkommen, wie Roberto Blanco in der deutschen Schlagerszene.
      Aber was ist, wenn dieser schwarze Mann mit einem farbenprächtigen, traditionellen Gewand daherkommt, wie man sie in Afrika trägt und wenn er seine laute und lebhafte afrikanische Grossfamilie mitbringt auf den Golfplatz?
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 06.08.2019 11:09
    Highlight Highlight Immer wieder ein guter Hinweis, die „Südstaatenfahne“ der C.S.A ist auf Demokraten-Mist gewachsen.

    Inzwischen stellten die Demokraten den ersten schwarzen POTUS und die Republikaner haben mit Stolz ein dreckiges Erbe angetreten.... 🤦🏽‍♂️

    Nichts desdo trotz wird heute einem weissen Demokraten vorgeworfen in den 70ern zu wenig getan zu haben um sich für die schwarzen einzusetzen. Von einer damals ca. 10 jährigen indisch-jamaikanisch stämmigen Kandidatin von der ich gerne wusste ob sie sich damals an schwarz oder weiss orientiert hat. Mestizen versuchten/versuchen sich häufig abzugrenzen...
    • karl_e 06.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Vielleicht konsultierst du, no-Name, zuerst Wikipedia, bevor du etwas über Mestizen herauslässt.
    • rodolofo 06.08.2019 18:40
      Highlight Highlight Bist Du in einer Putin'schen Verwirrungs-Einheit angestellt, oder gehst Du auf Händen durch die Welt und siehst deshalb alles auf dem Kopf?
    • no-Name 06.08.2019 20:06
      Highlight Highlight Kanst du klartext sprechen?

      Ich gehöre im übrigen zu der Gruppe Menschen die als Mestizen (im engen Wikipedia-Sinn) gelten. In Zentral und Südamerika erlaubt der Sprachgebrauch eine viel offenere auslegung.

      Solo el Chulo/Cholo queda un „Indio chingado“ que no se debe ultilisar en vokabulario diario.

      Aber wahrscheinlich weisst du in der Theorie mehr über uns und unsere Gewohnheiten... weil Wikipedia.
      😘
  • Okguet 06.08.2019 10:59
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel!
  • Paul_Partisan 06.08.2019 10:52
    Highlight Highlight schon traurig: während sich die Demokraten mit der Zeit gingen und heute (mehrheitlich) für eine offene und gerechte Gesellschaft einstehen, gingen die Republikaner mehrere Schritte zurück.

    Für die US-Politik bleibt zu hoffen dass die Reps mit ihrer jetzigen Haltung krachend scheitern - nur so werden sie sich (hoffentlich) wieder an ihre Grundwerte erinnern und entsprechend handeln.
    • roger.schmid 06.08.2019 11:02
      Highlight Highlight Wären die Wahlen fair, würden die Republikaner zu 100% krachend scheitern.
      Leider versuchen die Republikaner solche fairen Wahlen zu verhindern.
      Der Wahlmanipulation durch z.B. Russland wird Tür und Tor geöffnet, Millionen von Wählern wird das Wahlrecht verwehrt und das Gerrymandering blüht..
      Benutzer Bild
    • Tjuck 06.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Das ganze Wahlsystem bevorzugt konservative Kleinstaaten.
    • El Pepedente 06.08.2019 11:56
      Highlight Highlight wie bitte? demokraten find eich etwas dne flaschen ausdruck.. da sie nicht demokartisch sind und nur so tun als ob... ja america hat eine extrem miese demokratie und mal ehrlich den dems geht es einfach nur um die kohle^^ aber ja die welt besteht nicht nur aus links und rechts.. es gibt auch noch eine mitte ein oben und ein unten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 06.08.2019 10:39
    Highlight Highlight Aber offensichtlich funktioniert dieses Geschäftsmodell". Man kann doch nicht eine Partei im luftleeren Raum der Ideologie betrachten, ohne die Anhänger und Wähler dieser Rassistenpartei" miteinzuschliessen. Der Erfolg der Reps und besonders von Trump, ist doch den latenten Rassismus weiter Teile der weissen US-Amerikaner zu ihren Zwecken zu nutzen.

    Eine Partei enfernt sich NICHT von ihren Wurzeln, sondern von ihren Grundsätzen. Das Wurzelwerk JEDER Partei sind ihre Wähler und Anhänger, die solches Unkraut erst zum wachsen bringen. DAS ist das Bedenkliche!
    • El Pepedente 06.08.2019 12:01
      Highlight Highlight warum sind rechte immer nationalsozialisten? das macht für mich kein sinn^^ aber bedneke die linken aber immer zoff untereinander schreien immer rumm aber bei den rehcten ist das selten der fall^^ und mal ehrlich mit dem satz: die entrkiminalisierung von illegalen grenzübertretungen'' haben die dems die wahlen 2020 eh schonv erloren^^
  • Heinzbond 06.08.2019 10:15
    Highlight Highlight Wenn ich richtig in Geschichte aufgepasst hab war Texas mal mexikanisch, und das gut die Hälfte der Zeit nach kolumbus, gut spanisch und mexikanisch, aber das klingt mir sehr nach dem selben fundierten besitzanspruch den die Buren an Südafrika hatten... Aber wer Hass säht wird mehr Hass ernten....
  • Tjuck 06.08.2019 10:14
    Highlight Highlight Ein sehr guter Artikel, danke Peter Blunschi. Auch ein sehr guter Kommentar, nicht zur Geschichte der Republikanischen Partei, sondern zu den Problemen der Schusswaffenkriminalität, des leichten Zugangs zu halbautomatischen Waffen und des nationalistisch motivierten Terrors in den USA sowie der Rolle Trumps findet sich in der NZZ vom 5. August 2019: https://www.nzz.ch/meinung/der-terror-gegen-latinos-sollte-amerika-aufruetteln-doch-praesident-trump-besitzt-als-stimme-gegen-rassenhass-keinerlei-glaubwuerdigkeit-ld.1499952
  • MeinAluhutBrennt 06.08.2019 09:58
    Highlight Highlight Rassismus ist eine üble Sache - andere Menschen wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit als minderwertig abzutun, zeugt von grosser Dummheit. Andererseits führt die "Rassismuskeule" dazu, dass geschätzte 90% derer, die als Rassisten bezeichnet werden, gar keine sind.
    Festzustellen, dass es in bestimmten Volks- oder Religionsgruppen überdurchschnittlich viele Problemfälle gibt, ist kein Rassismus, sondern Realismus.
    • Tjuck 06.08.2019 11:22
      Highlight Highlight "Festzustellen, dass es in bestimmten Volks- oder Religionsgruppen überdurchschnittlich viele Problemfälle gibt, ist kein Rassismus, sondern Realismus."

      Falls man annimmt, dass die Eigenschaften, die zu den unterstellten Problemen führen, angeboren sind, dann ist es Rassismus.

      Zudem gibt es diese überdurchschnittlichen Problemfälle statistisch gar nicht, resp. sind durch das Alter, das Geschlecht oder den sozialen Status statistisch vollständig erklärbar.
    • Albert Stpeck 06.08.2019 11:41
      Highlight Highlight Erhelle uns mit einigen Beispielen...
    • Rabbi Jussuf 06.08.2019 12:30
      Highlight Highlight Tjuk
      Wenn dem so wäre, wie du sagst, dann musst du aber erklären, warum eine Gesellschaftsgruppe in einem sozialen Status überrepräsentiert ist und warum diese Gruppe auch beim Geschlecht und vor allem beim Alter nicht dem Durchschnitt entspricht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Count Suduku 06.08.2019 09:57
    Highlight Highlight Ist das Native Advertising der Demokraten oder ein schlechter Witz.
    Kritik an den Republikanern ist ja absolut angebracht aber sie als ÜBERWIEGEND rassistisch zu bezeichnen ist schon etwas reisserisch, vor allem wenn man dazu keine Beweise liefert.

  • Dr. Unwichtig 06.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Ich teile diese Einschätzung. Um das Gesamtbild zu verstehen sollte aber erwähnt werden, dass Reagan - in U.S.-amerikanisch typischen Verklärung - heute auch von vielen Demokraten als grosser, wenn nicht grösster Präsident der Neuzeit verehrt wird. Auch Barack Obama war anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Reagans 2011 voll des Lobes. Das Problem liegt tiefer, als das jeweilige Parteibuch. Viel tiefer...
    • Tjuck 06.08.2019 11:23
      Highlight Highlight Es liegt schon tiefer. Aber z. Z. sind es die Republikaner, die alle Bemühungen zunichte machen.
  • Ueli_DeSchwert 06.08.2019 09:46
    Highlight Highlight Trump macht das alles nur wegen dem Strom: So wie Abe Lincoln in seinem Grab rotiert, muss man nur noch einen Generator anschliessen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 06.08.2019 09:51
      Highlight Highlight Der ist jetzt echt mal ganz herrlich zynisch. 😂
    • Astrogator 06.08.2019 10:02
      Highlight Highlight Ich denke es ist physikalisch nicht möglich einen Generator zu bauen der diese hohe Drehzahl verkraftet...
  • roger.schmid 06.08.2019 09:35
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bild
    • Sherlock_Holmes 06.08.2019 15:00
      Highlight Highlight Mit spitzem Bleistift und scharfem Blick auf den Punkt gebracht.
      Grossartige Karikatur, welche leider den Tatsachen entspricht.
  • Now 06.08.2019 09:33
    Highlight Highlight Nun der demographische, technologische und soziale Wandel geht einfach für viele zu schnell. Nicht nur für Amerika eine tödliche Mischung.

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