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Iran

Taco-Trump verschiebt Iran-Frist schon zum dritten mal

«Taco-Trump» verschiebt Iran-Frist zum dritten Mal

05.04.2026, 19:5505.04.2026, 22:46

US-Präsident Donald Trump hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis Dienstagabend nicht einlenken. Damit scheint die US-Regierung ihr Ultimatum an Teheran zur Öffnung der Strasse von Hormus bereits zum dritten Mal zu verschieben. «Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen», sagte Trump dem «Wall Street Journal».

In einem fast zeitgleich mit dem Interview veröffentlichten Post auf der Online-Plattform Truth Social nannte Trump die Angabe Dienstagabend, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit, lieferte jedoch keinen Kontext. Es liegt nahe, dass er sich damit auf die Frist an Teheran bezieht – diese würde damit nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zu Mittwoch ablaufen. Sein voriges Ultimatum wäre genau 24 Stunden früher abgelaufen.

USA griffen bereits Brücke an

Trump droht seit längerem damit, iranische Kraftwerke sowie die iranische Infrastruktur anzugreifen, sollte Teheran nicht die Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr öffnen oder einem Abkommen zustimmen. Vor rund eineinhalb Wochen hatte Trump noch von sehr guten und produktiven Gesprächen gesprochen und das Ultimatum deshalb zum zweiten Mal verschoben.

In den vergangenen Tagen wurde der Ton aber wieder rauer: Trump drohte in einer Ansprache an die Nation, den Iran zurück in die «Steinzeit» zu befördern. Kürzlich bombardierten die USA zudem die höchste Brücke des Landes, die «B1» nahe Teheran.

Über die Strasse von Hormus werden rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels abgewickelt. Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar liegt der Seeverkehr durch die Meerenge weitgehend still. (sda/dpa)

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Liebu
05.04.2026 20:21registriert Oktober 2020
Dumm wenn keiner auf seine Drohungen klein beigibt.
Damit wird Trumps Problem grösser und grösser. Da kommt er nicht mehr heraus.
Man hält es nicht für möglich, aber ich denke, er wird das Chaos für das er verantwortlich ist noch vergrössern.
Der Narzisst kommt aus seinem selbst gebastelten Käfig nicht mehr heraus ohne sein Gesicht zu verlieren oder die Welt nahe an den Abgrund zu manövrieren.
Stellt ihm und seinen Handlangern am am Schluss die Rechnung für den Schaden der weltweit verursacht hat, falls das möglich ist.
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NotSweden
05.04.2026 20:29registriert März 2022
Er spielt den Mullahs in die Hände. Wenn er Infrastruktur angreift, bringt er die ganze Bevölkerung gegen sich auf, die dann eher gewillt ist hinter dem Regime zu stehen, gegen den Feind von aussen. Es erinnert mich gerade daran, was für einen tollen Friedensvertrag er mit den Taliban ausgehandelt hat. Die lachen jetzt noch.
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Lohner
05.04.2026 20:06registriert August 2025
So wird er noch unglaubwürdiger als er es eh schon ist.
Aber das kennt in Zwischenzeit ja die ganze Welt. Seine Meinung und Versprechen sind meistens nach ein paar Atemzügen Schnee von gestern.
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