Schweizer mit 3,3 Kilo Heroin am Flughafen Kuala Lumpur erwischt – Todesstrafe möglich
Am Flughafen Kuala Lumpur (KLIA2) haben malaysische Behörden im Februar einen mutmasslichen Drogenschmuggel verhindert. Ein Schweizer Staatsbürger wurde bei der Einreise kontrolliert, nachdem ein Scan seines Gepäcks verdächtige Bilder zeigte. Die Kontrolle fand am 24. Februar im Ankunftsbereich statt.
Bei einer genaueren Untersuchung entdeckten Zollbeamte mehrere schwarze Pakete, die in einer Schlauchaufroller-Box versteckt waren. Insgesamt wurden 3,3 Kilogramm Heroin sichergestellt. Der geschätzte Wert der Drogen liegt bei umgerechnet mehreren zehntausend Franken.
Verfahren läuft – harte Strafen drohen
Die Kontrolle wurde gemeinsam von der Zollbehörde und der Grenzschutzagentur durchgeführt. Der Verdächtige sowie die sichergestellten Drogen wurden anschliessend an die Ermittlungsbehörden übergeben.
Das Heroin fällt in Malaysia unter das strenge Betäubungsmittelgesetz. Der Mann wurde inzwischen vor Gericht angeklagt. In Malaysia drohen für Drogendelikte besonders harte Strafen, teilweise auch die Todesstrafe. (mke)
