International
Drogen

Mindestens 29 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt

epa07831209 Forensic experts work on a property in the municipality of Zapopan, state of Jalisco, Mexico, 09 September 2019. At least 75 bags with dismembered human remains have been found in a clande ...
Forensiker bei ihrer Arbeit im entdeckten Massengrab.Bild: EPA

Mindestens 29 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt

18.09.2019, 04:3618.09.2019, 04:36

In einem Massengrab in Mexiko sind die Leichen von mindestens 29 Menschen entdeckt worden. Die menschlichen Überreste steckten in 119 Plastiksäcken in einer fünf Meter tiefen Grube, wie die Behörden im westmexikanischen Bundesstaat Jalisco am Dienstag (Ortszeit) mitteilten.

Bei den Opfern handele es sich um 27 Männer und zwei Frauen. Das Massengrab wurde demnach bereits Anfang September entdeckt.

Es befindet sich in der Gegend La Primavera, rund 45 Minuten von Mexikos zweitgrösster Stadt Guadalajara entfernt. Gerichtsmediziner untersuchten die Leichenteile derzeit noch, teilten die Behörden weiter mit. Die Zahl der Toten könnte demnach noch steigen. Vier von ihnen seien inzwischen identifiziert worden.

Im Bundesstaat Jalisco hat die Gewalt im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität stark zugenommen. Im Mai war in der Nähe des aktuellen Fundorts bereits ein Massengrab mit 30 Leichen entdeckt worden. (mim/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«El Chapo»: Vom Drogenhändler zum depressiven Häftling
1 / 20
«El Chapo»: Vom Drogenhändler zum depressiven Häftling
4. April 1957: Joaquín Guzmán Loera – so der volle Namen – wird in dem Dorf La Tuna de Badiraguato im Bundesstaat Sinaloa im Nordwesten von Mexiko geboren.
quelle: ap/ap / dario lopez-mills
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wie der Drogenbaron Escobar den Tourismus ankurbelt
Video: srf
Extrem heller Galaxienkern in acht Milliarden Lichtjahren entdeckt
Forschende haben einen extrem hellen aktiven Galaxienkern in rund acht Milliarden Lichtjahren Entfernung von der Erde entdeckt. Nie zuvor wurde ein solches Objekt, ein sogenannter Blazar, in so grosser Entfernung beobachtet. Beteiligt war auch die Universität Genf.
Vom Blazar OP 313 ausgehende energiereiche Gammastrahlung konnte mit Teleskopen auf der Kanareninsel La Palma nachgewiesen werden, wie die Universität Genf am Dienstag mitteilte.
Zur Story