International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Relatives carry the coffin with the corpse of  Valentina Arteaga, 26, who died inside her house due to the earthquake in Portoviejo, Ecuador, Monday, April 18, 2016. The Saturday night quake left a trail of ruin along Ecuador’s normally placid Pacific Ocean coast. At least 350 people died and thousands are homeless. President Rafael Correa said early Monday that the death toll would “surely rise, and in a considerable way.” (AP Photo/Rodrigo Abd)

Portoviejo: Angehörige tragen ein Erdbeben-Opfer zu Grabe.   Bild: Rodrigo Abd/AP/KEYSTONE

Mehr als 300 Nachbeben: Zahl der Toten in Ecuador steigt auf über 400



Die Zahl der Todesopfer durch das verheerende Erdbeben in Ecuador hat sich auf mindestens 413 erhöht. Dies teilte das Sicherheitsministerium am Montagabend mit. Der Katastrophendienst verzeichnete ausserdem 2658 Verletzte und das Rote Kreuz 320 Vermisste.

Rund ein Drittel der Toten kamen aus der 55'000 Einwohner zählenden Küstenstadt Pedernales, die grösstenteils zerstört wurde. Daneben wurden auch die Städte Manta und Portoviejo schwer beschädigt. Nach den Worten des Präsidenten Rafael Correa handelt es sich um die schlimmste Katastrophe in Ecuador seit 67 Jahren.

People look through debris as rescue efforts continue on its second day in Pedernales, after an earthquake struck off Ecuador's Pacific coast, April 18, 2016. REUTERS/Guillermo Granja

Verwüsteter Strassenzug in Pedernales: Hier bebte die Erde besonders heftig. Bild: GUILLERMO GRANJA/REUTERS

Das Beben der Stärke 7.8 hatte am Samstagabend vor allem einen rund 100 Kilometer breiten Küstenstreifen 200 Kilometer westlich der Hauptstadt Quito getroffen. Zahlreiche Gebäude, darunter Hotels, stürzten ein und begruben unzählige Menschen unter ihren Trümmern.

Mehr als 300 Nachbeben verängstigen die Überlebenden, die auf den Strassen neben ihren zerstörten oder beschädigten Häusern ausharrten. Die Regierung mobilisierte 13'500 Soldaten und Polizisten, um Plünderungen zu verhindern und den Weg für die Rettungskräfte zu bahnen. «Der Wiederaufbau wird mehrere Milliarden Dollar kosten», sagte Präsident Rafael Correa. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast ein Jahr Corona – in China kehrt die Normalität zurück

Zhong Nanshan ist der führende Pandemie-Forscher Chinas. Er gab mit seinen Ratschlägen schon die Richtung vor, als sein Land vor 18 Jahren von der Lungenkrankheit SARS heimgesucht worden war.

Damals sammelten die Chinesen wichtige Erfahrungen für den Kampf gegen Coronaviren. Auch dieser Wissensvorsprung half dem Milliardenvolk, bislang besser durch die Krise zu kommen, als grosse Teile des Westens. Während die «zweite Welle» in den USA und Europa wütet, kann Zhong Nanshan vor allem gute …

Artikel lesen
Link zum Artikel