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Musk-Vertrauter: Nasa hat nach turbulenten Monaten neuen Chef

Musk-Vertrauter: Nasa hat nach turbulenten Monaten neuen Chef

Nach einem monatelangen Hin und Her bekommt die US-Weltraumbehörde Nasa einen neuen Chef.
18.12.2025, 03:1018.12.2025, 03:10

Der Vertraute von Tech-Milliardär Elon Musk, Jared Isaacman, wurde vom Senat mit 67 zu 30 Stimmen bestätigt und soll nun das ehrgeizige Mondprogramm von US-Präsident Donald Trump vorantreiben. Zwischenzeitlich hatte Verkehrsminister Sean Duffy die Weltraumbehörde mit geleitet.

Jared Isaacman, President Donald Trump's pick to be NASA Administrator, speaks during a hearing of the Senate Commerce, Science, and Transportation on Capitol Hill, Wednesday, Dec. 3, 2025, in Wa ...
Jared Isaacman wird neuer Nasa-Chef.Bild: keystone

Trump hatte den Milliardär und Weltraum-Touristen Isaacman bereits ein erstes Mal im vergangenen Dezember als Nasa-Chef vorgeschlagen. Im Streit mit Musk hatte Trump die Nominierung dann aber Ende Mai wieder zurückgezogen, wie etwa die «New York Times» berichtet hatte.

Letzte Wende Trumps im November

Dann kam Anfang November die neue Wende. Trump schlug Isaacman erneut vor und lobte ihn in vollen Zügen. «Jareds Leidenschaft für die Raumfahrt und sein Engagement, die Grenzen der Erforschung zu erweitern, die Geheimnisse des Universums zu entschlüsseln und die neue Weltraumwirtschaft voranzutreiben, machen ihn zu einem idealen Kandidaten, die Nasa in eine kühne neue Ära zu führen», schrieb Trump in seinem Post zur Nominierung Isaacmans. Was genau Trump zu der neuen Kehrtwende bewog, ist nicht bekannt.

Schon als Weltraum-Tourist im All gewesen

Isaacman hatte in den vergangenen Jahren mit zwei privaten Weltraum-Missionen für Aufsehen gesorgt: 2021 war er Teil einer «Laien-Crew» im All und kreiste gemeinsam mit drei anderen Raumfahrern knapp drei Tage lang um die Erde. Im September 2024 nahm er mit drei anderen Weltraum-Touristen an der Mission «Polaris Dawn» teil, bei der sie in rund 1'400 Kilometer Höhe schwebten und auch kurz aus ihrem Raumschiff ausstiegen.

Präsident Trump und die Nasa haben ein ehrgeiziges Ziel: US-Astronauten sollen mit dem «Artemis»-Programm zurück zum Mond. In der ersten Jahreshälfte 2026 sollen drei Männer und eine Frau bei einer rund zehntägigen Mission «Artemis 2» den Mond umrunden. 2027 sollen dann bei «Artemis 3» nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder Astronauten auf dem Mond landen. Der bisher letzte Mensch auf dem Mond war im Dezember 1972 dort, während der Nasa-Mission «Apollo 17». Längerfristig soll am Mond die Station «Gateway» entstehen. (sda/dpa)

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