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Fluechtlinge auf dem Weg in das Sammelzentrum an der Slowenisch-Oesterreichischen Grenze im Gebiet von Spielfeld am Samstag, 21. November 2015. Regenwetter und sinkende Temperaturen stellen auch die Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen vor neue Herausforderungen. (KEYSTONE/APA/ERWIN SCHERIAU)

Flüchtlinge auf dem Weg in das Sammelzentrum an der Slowenisch-Österreichischen Grenze im Gebiet von Spielfeld am Samstag, 21. November 2015. Bild: APA

Knapp ein Drittel weniger Asylwerber in der EU im Jahr 2020



Die Zahl der Asylwerber in der EU ist heuer um etwa ein Drittel gesunken. Für alle 27 EU-Staaten zusammen ergebe sich ein Rückgang um 32,6 Prozent, bezogen auf die ersten neun Monate des Jahres, berichteten am Freitag die Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Grund für den Rückgang der Asylwerber-Zahlen ist offenkundig die Coronakrise. Bis Ende September registrierten die EU-Staaten laut der EU-Statistikbehörde Eurostat insgesamt 309'580 Erstanträge auf Asyl. Für das letzte Quartal lägen noch nicht alle Daten vor.

Deutschland bleibt demnach auch 2020 das wichtigste Zielland von Asylwerbern in Europa mit 24,3 Prozent aller Erstanträge in den ersten neun Monaten. Dahinter rangieren Spanien mit 22,8 Prozent der Anträge und Frankreich mit 19 Prozent.

Auf Deutschland, Frankreich und Spanien entfielen damit zusammen zwei Drittel aller Erstanträge auf Asyl in der EU. Die wenigsten Asylwerber in der Europäischen Union wurden demnach in Ungarn mit lediglich 70 Erstanträgen von Januar bis September verzeichnet. (sda/afp)

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