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epa06988291 Police investigators stand together near the crime scene at the central train station after a stabbing incident in Amsterdam, Netherlands, 31 August. The Police have shot a suspect after two people were stabbed. The stabbing was possibly an act of terrorism, said the police. The suspect and two other people who were injured in the stabbing incident were taken to hospital.  EPA/REMKO DE WAAL

Ermittler am Freitagabend am Tatort. Bild: EPA/ANP

Messerattentat beim Amsterdamer Hauptbahnhof war terroristischer Angriff



Nach dem Messerangriff  im Hauptbahnhof von Amsterdam mit zwei Schwerverletzten konzentriert sich die Polizei auf ein terroristisches Motiv. Dies teilte die Stadtverwaltung am Samstag mit.

Der Verdacht stütze sich auf erste Aussagen des festgenommenen 19-jährigen Verdächtigen. Er war bei einem Fluchtversuch von Polizisten mit Schüssen gestoppt und im Unterleib verletzt worden.

Bei dem Mann handle es sich um einen 19 Jahre alten Afghanen, teilten die Stadt und die Polizei gemeinsam mit. Der Mann sei im Besitz einer deutschen Aufenthaltserlaubnis gewesen. Man stehe daher mit den deutschen Behörden in «intensivem Kontakt», um mehr Klarheit über ein mögliches terroristisches Tatmotiv zu bekommen.

Weiter teilte die Stadt mit, dass auf Antrag der niederländischen Justizbehörden der deutsche Wohnsitz des Mannes durchsucht wurde. Dabei seien unter anderem mehrere Datenträger beschlagnahmt worden.

Die Polizei habe den Eindruck gewonnen, dass der Mann die beiden Personen, die er in der Halle des Hauptbahnhofs niederstach, nicht bewusst oder mit einer besonderen Absicht ausgewählt habe. Die beiden Opfer wurden schwer verletzt in ein Spital gebracht.

Polizei schiesst auf Täter

Der Täter wurde durch die Schüsse, mit denen die Polizei ihn stoppte, nicht lebensgefährlich im Unterleib verletzt, hiess es. Bürgermeisterin Femke Halsema dankte der Polizei für schnelles und besonnenes Eingreifen. Nach der Tat war der Bahnhof kurzzeitig gesperrt worden. Es gab zahlreiche Verspätungen.

Erst am Donnerstag war ein 26 Jahre alter Pakistaner in Den Haag festgenommen worden, weil er in einem Video per Facebook angekündigt hatte, er wolle einen Anschlag auf den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders (54) verüben. Grund dafür seien Wilders Pläne, einen Wettbewerb für Karikaturen des Propheten Mohammed zu veranstalten.

Wilders hatte wenig später erklärt, er habe den für November geplanten Wettbewerb gestoppt. Er wolle nicht, «dass der Wettbewerb als Entschuldigung für islamistische Gewalt gebraucht wird». Der Karikaturenwettbewerb hatte in islamischen Staaten zum Teil heftige Proteste hervorgerufen. (sda/dpa)

(cbe/sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • demokrit 02.09.2018 11:05
    Highlight Highlight Eine weitere Tat, die so nicht begangen worden wäre, wenn Frau Merkel nicht unkontrolliert und rechtswidrig Aufenthaltsbewilligungen an Unbekannte verteilt hätte.
  • Flughund 01.09.2018 22:53
    Highlight Highlight Und beinahe (täglich) grüsst das Murmeltier.
  • mrmikech 01.09.2018 22:05
    Highlight Highlight Der Pim Fortuyn ist es zum glück nicht gelungen einen bürgerkrieg aus zu lösen, Geert Wilders scheint aber das gleiche ziel zu haben.
  • kafifertig 01.09.2018 19:49
    Highlight Highlight Der Islam ist die Religion des Friedens und der Toleranz.
    Amen!

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