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IS-Rekrutierer in Frankreich zu 22 Jahren Haft verurteilt



In Paris ist ein ehemaliger IS-Rekrutierer zu 22 Jahren Haft verurteilt worden. Der 35-jährige Mourad Farès soll dutzende Jugendliche für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angeworben und selbst eine Gruppe französischsprachiger Kämpfer angeführt haben.

Die Staatsanwaltschaft hatte das Strafmass wegen seiner entscheidenden Rolle bei der Rekrutierung vieler, auch sehr junger Menschen gefordert und dem Angeklagten Mangel an «echter Reue» vorgeworfen.

Am Freitag drückte Farès erstmalig seit seiner Inhaftierung in Frankreich im September 2014 sein Bedauern aus. Der Richter befand allerdings, dass der Angeklagte «eine grössere Verantwortung als die, die er zu übernehmen bereit war» habe.

Bei der Gerichtsverhandlung hatte sich der Angeklagte als erstklassiger Rekrutierer verteidigt und zugegeben, dass er über seine Propagandavideos «indirekt» zur Ausreise angeregt haben könnte. Farès wurde nach seiner Flucht aus Syrien in der Türkei verhaftet und dann an die französischen Behörden übergeben. (viw/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • MartinZH 25.01.2020 15:31
    Highlight Highlight Es würde mich nicht überraschen, wenn es auch in der Schweiz solche "ehemalige IS-Rekrutierer" gibt.

    Würde man nur einmal systematisch alle Involvierten der «Lies!»- Stände (inklusive deren Netzwerke sowie Verbindungen untereinander und nach aussen) genauer unter die Lupe nehmen, würde man bestimmt schnell fündig.

    Klar, die Bundesantwaltschaft und das fedpol sind sicher damit beschäftigt. Aber wahrscheinlich fehlen ihnen die nötigen Stellenprozente und Ressourcen, um – so wie in Frankreich – diesen üblen Machenschaften adäquat zu begegnen.

    Es scheint, hier arbeitet nur "Kommissar Zufall"...
    • Bivio 26.01.2020 15:23
      Highlight Highlight M.M. nach ist die Justiz in Frankreich sicher mehr überlastet als in der Schweiz. Der Unterschied liegt in der Professionalität. In der Schweiz sind Leute bei der BA oft solche, welche von den Kantonen "abgeschoben" wurden. Daneben hat Terrorismusbekämpfung in F einen viel höheren Stellenwert, als bei uns.
      Daneben ist das Rechtssystem in F viel "griffiger". Bei uns würde selbst ein erfolgter Terroranschlag nicht mit 22J. Haft bestraft.
      Die Justiz in CH ist ganz schlecht auf Terrorismus und schwere Straftaten vorbeitet, auch weil wir es bis jetzt fast nie brauchten. Dies wird sich ändern.
    • la vérité 26.01.2020 16:17
      Highlight Highlight In Frankreich haben sie keine Möglichkeit einen zweiten Terroranschlag zu verüben.
  • DerSchöneVomLande 25.01.2020 12:41
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