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Police take up position near the scene of a shootout in Roubaix, northern France, November 24, 2015. Local authorities said the situation was not related to recent deadly attacks in Paris.   REUTERS/Pascal Rossignol

Terrorangst in Frankreich. Aber es handelte sich in Roubaix lediglich um einen Raubüberfall mit anschliessender Geiselnahme.
Bild: PASCAL ROSSIGNOL/REUTERS

Geiselnahme im französischen Roubaix: Geiselnehmer tot - keine Terrorverbindung

Die Polizei hat im nordfranzösischen Roubaix eine Geiselnahme beendet, dabei wurde ein Täter getötet. Einer sei festgenommen worden, weiteren Geiselnehmern sei aber die Flucht gelungen, sagte Staatsanwalt Frédéric Fèvre am Dienstagabend. Es handle sich nicht um einen Terrorakt.



Mehrere Männer hatten laut Behörden eine Frau und zwei Kinder – ein Mädchen und ein elf Monate altes Baby – als Geiseln genommen. Die Geiseln seien alle in Sicherheit. 

Es habe sich um die Tat einer schwerkriminellen Bande gehandelt, aber nicht um einen Terrorakt, erklärte der Staatsanwalt. Nach ersten Erkenntnissen habe sich die Bande die Familie gezielt ausgesucht.

Zwei Täter hätten versucht, den Vater – einen Bankdirektor – in der Nähe seines Hauses als Geisel zu nehmen, um den Banktresor auszurauben. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete, griffen dabei jedoch Polizisten ein, der Banker konnte flüchten.

Einer der Männer schoss daraufhin mit einer Kalaschnikow, mehrere von ihnen drangen ins Haus ein und verschanzten sich. Später konnten die Geiseln befreit werden, als eine Spezialeinheit das Haus stürmte. Dabei fand die Polizei die Leiche eines Geiselnehmers. Weiteren Geiselnehmern ist laut Staatsanwalt die Flucht gelungen. 

Geiselnahme in Roubaix (Nordfrankreich)

Roubaix liegt an der Grenze zu Belgien. Schon früh schloss die Polizei eine terroristisch motivierte Tat aus.

(trs/kub/spon/sda/dpa)

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