International
Frankreich

Oh là là, da muss Hollande unten durch: «Tritt zurück», «Mistkerl» sind noch die netteren Kraftausdrücke

Oh là là, da muss Hollande unten durch: «Tritt zurück», «Mistkerl» sind noch die netteren Kraftausdrücke

27.02.2016, 12:0427.02.2016, 12:22

Der französische Präsident François Hollande ist auf der Pariser Landwirtschaftsmesse mit Pfiffen und Beschimpfungen empfangen worden. «Tritt zurück», «Mistkerl» oder «Idiot» riefen die Landwirte am Samstag, wie der Nachrichtensender France Info berichtete.

Frankreichs Bauern protestieren seit Monaten gegen die niedrigen Preise in der Landwirtschaft. Nur wenige Stunden nach der Eröffnung des Salon de l'Agriculture wurde auch der Stand des französischen Agrarministers Stéphane Le Foll zerstört.

Die neuntägige Messe ist traditionell ein wichtiger Ort für Parteien und Präsidentschaftskandidaten, um die Sympathien der Landbevölkerung zu gewinnen. (sda/dpa)

Frankreich
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Fall Ann Widdecombe: Neuer Mordverdächtiger festgenommen
Im mutmasslichen Mordfall um die britische Brexit-Ikone Ann Widdecombe gibt es einen neuen Verdächtigen. Nachdem ein 26 Jahre alter Mann wieder auf freiem Fuss gelassen werden musste, steht nun ein 28-Jähriger im Fokus der Ermittlungen. Der weisse britische Mann sei an einer Wohnadresse in der Grafschaft South Yorkshire in Nordengland festgenommen worden, teilte die Devon and Cornwall Police mit. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es aber weiterhin nicht, so die Mitteilung weiter. Was als mögliches Tatmotiv infrage kommt, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher betonte bei einer Pressekonferenz jedoch am Sonntag erneut, es gebe nichts, was auf einen politischen Hintergrund hinweise.
Zur Story