International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Britain's Queen Elizabeth II visits the Defence Science and Technology Laboratory (DSTL) at Porton Down, England, Thursday Oct. 15, 2020, to view the Energetics Enclosure and display of weaponry and tactics used in counter intelligence. (Ben Stansall/Pool via AP)

Sie lebt noch: Queen Elizabeth II. Bild: keystone

Ist die Queen tot? Nein! Peinlicher Fehler bei französischem Radiosender



Eine peinliche Panne: Der französische Radiosender RFI hat versehentlich hunderte Nachrufe von noch lebenden Persönlichkeiten veröffentlicht.

Zu den am Montag auf der Website des Senders gewürdigten Berühmtheiten zählten unter anderem die britische Königin Elizabeth II., der brasilianische Fussball-König Pele, die französische Schauspielerin Brigitte Bardot oder der iranische «Oberste Führer» Ayatollah Ali Chamenei.

Zur Queen hiess es etwa: «Queen Elizabeth, 93 Jahre alt [Anm. d. Red.: die Königin ist 94 Jahre alt], hat die durch die Krankheit hervorgerufenen pulmonalen Komplikationen nicht überlebt», stand in einem Bericht, der kurz auf der RFI-Website zu lesen war. Ein schneller User postete einen Screenshot davon auf Twitter. Die Nachrufe wurden schnell von der Website gelöscht, erschienen aber einige Stunden später immer noch in den Google-Suchergebnissen.

Das sagt der Sender

Der Sender entschuldigte sich für den Fehler und verwies auf ein «technisches Problem».

«Wir arbeiten hart daran, diesen grossen Fehler zu beheben und entschuldigen uns bei den Betroffenen und bei Ihnen, die uns folgen und uns vertrauen», teilte der internationale Radiosender im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Wieso gibt's überhaupt Nachrufe von lebenden Personen?

Die Nachrufe seien von Journalisten vorgeschrieben worden, um schnell auf einen tatsächlichen Todesfall reagieren zu können, erklärte der Sender weiter. Dies ist bei vielen Medien gängige Praxis – sollten aber natürlich nur gesehen werden, wenn der Tod einer berühmten Person auch tatsächlich bestätigt wurde.

Die Veröffentlichung der Nachrufe hatte im Netz zu zahlreichen Reaktionen geführt – von Verwirrung über Unverständnis bis hin zu Spott.

«Als wäre 2020 nicht schon schlimm genug»

Zu den von RFI versehentlich für tot erklärten Persönlichkeiten zählten auch der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter, der US-Schauspieler Clint Eastwood, die italienische Schauspielerin Sophia Loren und das geistliche Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei.

(jaw/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Persönlichkeiten haben uns 2020 schon verlassen

Mit blossem Make-up in Kim Kardashian, Greta Thunberg und Papst verwandelt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bilder lügen nicht? Doch, wie diese falschen Gerüchte über den Terror in Paris zeigen

Bilder können sehr wohl lügen. Die Angriffe auf die französische Hauptstadt haben zu einer Flut von Tweets geführt. Doch nicht alle zeigen wirklich das, was sie zu zeigen scheinen:

Die Lichter des Eiffelturms wurden nicht im Gedenken an die Opfer des Terrors in Paris ausgeschaltet. Die Lichter werden um 1 Uhr morgens automatisch gelöscht. Ausserdem stammt das Video, welches das Ausschalten zeigt, vom vergangenen Januar. Damals wurden die Lichter tatsächlich im Gedenken an die Opfer des Angriffs …

Artikel lesen
Link zum Artikel