International
Afrika

Malis Verteidigungsminister nach Angriff von Dschihadisten tot

Malis Verteidigungsminister nach Angriff von Dschihadisten tot

Der Verteidigungsminister von Mali, Sadio Camara, ist nach koordinierten Angriffen von Dschihadisten und Tuareg-Rebellen auf Einrichtungen des Militärs und der Regierung ums Leben gekommen.
27.04.2026, 06:1027.04.2026, 06:10

Ein Militärsprecher gab am Abend im staatlichen Fernsehen den Tod Camaras bekannt. Nach den Angriffen am Samstag waren auf sozialen Medien Bilder der ausgebrannten Residenz des Generals verbreitet worden, über sein Schicksal herrschte jedoch bis zur offiziellen Todesnachricht Ungewissheit.

An ariel view of Bamako, Mali, Saturday, April 25, 2026. (AP Photo)
Mali Gunfire
Die malische Hauptstadt Bamako.Bild: keystone

Camara war eines der fünf Mitglieder der Militärregierung und galt als Nummer zwei innerhalb der Junta. Nach Regierungsangaben hatte ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor der Residenz Camaras in Kati, einer Stadt nordwestlich der Hauptstadt Bamako, zur Explosion gebracht. Camara sei in einem Krankenhaus an den Folgen seiner schweren Verletzungen gestorben, hiess es.

Das Militär hatte am Samstag über Angriffe von Terroristen in der Hauptstadt Bamako und im Landesinneren berichtet. In sozialen Medien war von Angriffen in den Städten Gao im Osten des Landes, Mopti am Fluss Niger und in Kati die Rede. In Kati lebt auch der Interimspräsident und Juntachef Assimi Goita. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
8 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8
EU-Parlament: Hunde und Katzen in EU müssen gechippt werden
Hunde und Katzen in der EU müssen künftig nach dem Willen des Europaparlaments durch Mikrochips identifizierbar sein. Die Europäische Union will so den illegalen Handel mit den Tieren eindämmen und ihren Schutz verbessern.
Hunde und Katzen in der EU müssen künftig nach dem Willen des Europaparlaments durch Mikrochips identifizierbar sein. Die Europäische Union will so den illegalen Handel mit den Tieren eindämmen und ihren Schutz verbessern.
Zur Story