International
Gesellschaft & Politik

Syriens Präsident Assad erneut zu Besuch in den Emiraten

In this photo released by the Syrian Presidency, Syrian President Bashar Assad, left, speaks with UAE President Sheikh Mohammed bin Zayed Al-Nahyan, in in Abu Dhabi, United Arab Emirates, Sunday, Marc ...
Bashar Assad (links) bei seiner Ankunft am Flughafen in Abu Dhabi am Sonntag.Bild: keystone

Syriens Präsident Assad erneut zu Besuch in den Emiraten

19.03.2023, 17:1719.03.2023, 17:18
Mehr «International»

Nach seinem Besuch in Russland ist Syriens Präsident Baschar al-Assad erneut in die Vereinigten Arabischen Emirate gereist. Deren Präsident Mohammed bin Sajid empfing Assad und dessen Frau Asmaa am Sonntag am Flughafen in Abu Dhabi, wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM berichtete. Am Präsidialpalast der Hauptstadt der Emirate wurde Assad anschliessend mit militärischen Ehren begrüsst. Die beiden hätten «positive und konstruktive» Gespräche geführt, schrieb bin Sajid bei Twitter.

Syriens Machthaber zeigt sich nur selten öffentlich. Seit Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien 2011 reiste er bis vergangenes Jahr offiziell nur in die verbündeten Länder Russland und den Iran. Syriens Mitgliedschaft in der Arabischen Liga war ausgesetzt worden, nachdem Regierungstruppen die Proteste im Land gewaltsam niederschlugen.

Die Emirate bemühen sich schon länger um eine Annäherung an Syrien. Dorthin reiste Assad im März 2022. Nach den schweren Erdbeben vom 6. Februar in der Türkei und Syrien erhielt der international stark isolierte Machthaber viel Unterstützung aus der Region. Die Katastrophe gab ihm Gelegenheit für eine teilweise Rückkehr auf die diplomatische Bühne. Zwei Wochen nach den Beben reiste er in den Oman. Das Land wirbt für eine Rückkehr Syriens in die Arabische Liga.

Vor einigen Tagen reiste er zudem erneut nach Russland zu Präsident Wladimir Putin. Russland ist Assads wichtigster Verbündeter im syrischen Bürgerkrieg. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Dieser Holocaust-Überlebende hat eine klare Botschaft, was Putin anbelangt
Weil sich die slowakische Regierung weigert, die Ukraine in ihrem Verteidigungskampf zu unterstützen, springen mutige Bürgerinnen und Bürger ein. Vorn mit dabei ist der Weltkriegs-Veteran Otto Šimko.

Otto Šimko setzt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dafür ein, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer den Kampf gegen die russischen Invasoren gewinnen.

Zur Story