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Boot mit Migranten vor Samos verunglückt: Kind ertrunken



epaselect epa04754644 (06/30) Afghan refugee Zarabkht Safi (R), 20, carries a child after having disembarked at the coast of Kos island, near the sea border with Turkey, Greece, 08 May 2015. According to the Greek coast guard, the number of undocumented migrants entering Greece by sea reached 10,445 people in the first quarter of 2015, compared to 2,863 people for the same period last year. In March, 6,498 migrants managed to reach the shores of Greece's eastern Aegean islands alone, with Lesvos, Chios, Leros and Samos being their main destinations.  EPA/YANNIS KOLESIDIS PLEASE REFER TO THIS ADVISORY NOTICE (epa04754638) FOR FULL PACKAGE TEXT

Bild: EPA/ANA-MPA

Ein sechs Jahre altes Kind ist ertrunken, als vor der griechischen Insel Samos ein Boot mit Migranten verunglückte. Das sagte ein Sprecher der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Die Besatzungen zweier Boote der griechischen Küstenwache konnten demnach 17 Menschen aus den Fluten retten. Weitere sieben Menschen hätten aus eigener Kraft zur Küste von Samos schwimmen können. Das Unglück ereignete sich am Sonntag. Auf dem Boot waren Migranten, die von der türkischen Ägäisküste gestartet waren, um nach Samos und damit in die EU zu kommen, so der Sprecher weiter.

Die Zahl der Menschen, die aus der Türkei zu den griechischen Inseln im Osten der Ägäis übergesetzt haben, ist in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) bis zum 1. November auf den griechischen Inseln in der Ostägäis 9247 Migranten aus der Türkei an. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten 52 553 Migranten übergesetzt. Der starke Rückgang des Migrantenzustromes wird von Sicherheitsexperten in Athen auf die strengere Überwachung der griechischen Seegrenzen zur Türkei durch die griechische Küstenwache und auch auf die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden Bewegungseinschränkungen in der Türkei zurückgeführt. (sda/dpa)

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