International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07898716 People gather for the AUOB (All Under One Banner) march for Scottish Independence in the streets of Edinburgh, Scotland, 05 October 2019. Organisers of 'All Under One Banner' said more than 200,000 people took part in the march.  EPA/ROBERT PERRY

Los von Grossbritannien: Demonstrant in Edinburgh. Bild: EPA

«Marsch für Unabhängigkeit» – Zehntausende demonstrieren in Schottland



Zehntausende Menschen sind am Samstag beim «Marsch für Unabhängigkeit» in der schottischen Hauptstadt Edinburgh auf die Strasse gegangen. «250'000 hinter uns marschieren für Unabhängigkeit», twitterte die Abgeordnete der Schottischen Nationalpartei, Joanna Cherry.

«Habt einen grossartigen Tag. Und zweifelt nicht daran: Die Unabhängigkeit kommt.»

Nicola Sturgeon, schottische Regierungschefin

Viele Teilnehmer schwenkten schottische Flaggen. Die Zahl der Teilnehmer könnte allerdings etwas hoch gegriffen sein: Bei einem ähnlichen Marsch im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren von rund 100'000 Demonstranten gesprochen – die Lokalregierung schätzte die Teilnehmerzahl damals hingegen auf etwa 20'000.

epa07898683 People gather for the AUOB (All Under One Banner) march for Scottish Independence in the streets of Edinburgh, Scotland, 05 October 2019. Organisers of 'All Under One Banner' said more than 200,000 people took part in the march.  EPA/ROBERT PERRY

Zehntausende strömten durch die Strassen der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Bild: EPA

Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon erklärte auf Twitter ihre Unterstützung. Sie war nach eigenen Angaben zwar nicht persönlich, aber «im Geiste» anwesend. An die Teilnehmer gerichtet schrieb sie: «Habt einen grossartigen Tag. Und zweifelt nicht daran: Die Unabhängigkeit kommt.»

Sturgeon hat angekündigt, im Brexit-Fall in den kommenden zwei Jahren ein weiteres Referendum zur Unabhängigkeit Schottlands abzuhalten. Am Mittwoch hatte sie dem britischen Premier Boris Johnson vorgeworfen, Grossbritannien ohne eine Übereinkunft aus der EU herauslösen zu wollen. Dies sei gegen den Willen Schottlands.

In einem ersten Referendum 2014 hatten 55 Prozent der schottischen Wähler für einen Verbleib im Vereinigten Königreich gestimmt. In der Brexit-Abstimmung vom Juni 2016 votierten allerdings 62 Prozent der Schotten für einen Verbleib in der EU, und in Meinungsumfragen nach dieser Abstimmung sprach sich auf einmal eine Mehrheit für eine Unabhängigkeit Schottlands aus. (sda/dpa)

Das Brexit-Chaos seit Johnsons Amtsübernahme

Protestmarsch in Glasgow

Play Icon

Brexit

Was Boris Johnsons «Einknicken» beim Brexit für die Schweiz bedeutet

Link zum Artikel

Schottische Regierungs-Chefin will Unabhängigkeit – 2020 soll Referendum kommen

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

Warum britische Banker ihre Liebe zu einem Sozialisten entdecken

Link zum Artikel

Brexit, Sex und Korruption: Diese Affären verfolgen Boris Johnson

Link zum Artikel

Diese 5 Politiker bestimmen jetzt über Grossbritanniens Zukunft

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Brexit: Noch gibt es Auswege aus dem No-Deal-Albtraum

Link zum Artikel

Johnson will britisches Parlament beurlauben, Queen gibt Okay

Link zum Artikel

Brexit: Boris Johnsons grosser No-Deal-Bluff

Link zum Artikel

Chaos in London – so könnte es jetzt mit dem Brexit weitergehen

Link zum Artikel

Juncker zum Brexit: «Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen»

Link zum Artikel

Politiker schmeisst genervt den Bettel hin: Was nach dem Brexit-Votum sonst noch passierte

Link zum Artikel

Diese Grafik verschafft dir im Brexit-Chaos den Überblick 

Link zum Artikel

So könnte ein Ausweg aus dem Brexit-Chaos aussehen

Link zum Artikel

Warum die Briten nochmals über den Brexit abstimmen müssen

Link zum Artikel

«The Uncivil War»: Ein Dokudrama erzählt die wahre Geschichte des Brexit

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Brexit

Was Boris Johnsons «Einknicken» beim Brexit für die Schweiz bedeutet

100
Link zum Artikel

Schottische Regierungs-Chefin will Unabhängigkeit – 2020 soll Referendum kommen

8
Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

45
Link zum Artikel

Warum britische Banker ihre Liebe zu einem Sozialisten entdecken

51
Link zum Artikel

Brexit, Sex und Korruption: Diese Affären verfolgen Boris Johnson

17
Link zum Artikel

Diese 5 Politiker bestimmen jetzt über Grossbritanniens Zukunft

3
Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

60
Link zum Artikel

Brexit: Noch gibt es Auswege aus dem No-Deal-Albtraum

17
Link zum Artikel

Johnson will britisches Parlament beurlauben, Queen gibt Okay

89
Link zum Artikel

Brexit: Boris Johnsons grosser No-Deal-Bluff

30
Link zum Artikel

Chaos in London – so könnte es jetzt mit dem Brexit weitergehen

12
Link zum Artikel

Juncker zum Brexit: «Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen»

45
Link zum Artikel

Politiker schmeisst genervt den Bettel hin: Was nach dem Brexit-Votum sonst noch passierte

4
Link zum Artikel

Diese Grafik verschafft dir im Brexit-Chaos den Überblick 

7
Link zum Artikel

So könnte ein Ausweg aus dem Brexit-Chaos aussehen

13
Link zum Artikel

Warum die Briten nochmals über den Brexit abstimmen müssen

182
Link zum Artikel

«The Uncivil War»: Ein Dokudrama erzählt die wahre Geschichte des Brexit

17
Link zum Artikel

Brexit

Was Boris Johnsons «Einknicken» beim Brexit für die Schweiz bedeutet

100
Link zum Artikel

Schottische Regierungs-Chefin will Unabhängigkeit – 2020 soll Referendum kommen

8
Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

45
Link zum Artikel

Warum britische Banker ihre Liebe zu einem Sozialisten entdecken

51
Link zum Artikel

Brexit, Sex und Korruption: Diese Affären verfolgen Boris Johnson

17
Link zum Artikel

Diese 5 Politiker bestimmen jetzt über Grossbritanniens Zukunft

3
Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

60
Link zum Artikel

Brexit: Noch gibt es Auswege aus dem No-Deal-Albtraum

17
Link zum Artikel

Johnson will britisches Parlament beurlauben, Queen gibt Okay

89
Link zum Artikel

Brexit: Boris Johnsons grosser No-Deal-Bluff

30
Link zum Artikel

Chaos in London – so könnte es jetzt mit dem Brexit weitergehen

12
Link zum Artikel

Juncker zum Brexit: «Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen»

45
Link zum Artikel

Politiker schmeisst genervt den Bettel hin: Was nach dem Brexit-Votum sonst noch passierte

4
Link zum Artikel

Diese Grafik verschafft dir im Brexit-Chaos den Überblick 

7
Link zum Artikel

So könnte ein Ausweg aus dem Brexit-Chaos aussehen

13
Link zum Artikel

Warum die Briten nochmals über den Brexit abstimmen müssen

182
Link zum Artikel

«The Uncivil War»: Ein Dokudrama erzählt die wahre Geschichte des Brexit

17
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • YvesM 06.10.2019 08:11
    Highlight Highlight Für die Schotten ist die Unabhänigkeit notwendig. Wird doch in GB alles mehr oder weniger von London diktiert.
  • Petitsuisse 06.10.2019 04:03
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • lily.mcbean 05.10.2019 22:28
    Highlight Highlight Nachdem die Engländer den Schotten die eigene Sprache und Kultur austreiben wollten nach zwei gescheiterten Revolutionen wird es höchste Zeit das sie sich von der einstigen Kolonialmacht lossagen.

    Free the Saltire! Eure Vorfahren sollten nicht umsonst abgeschlachtet worden sein!
  • Ueli Blocher 05.10.2019 19:59
    Highlight Highlight Das Ulkige ist das London eine zweite Abstimmung Ablehnt! Also Selber per Volksbefragung aus der EU "Diktatur" Austreten können. Okay, aber ein GB Mitglied darf nicht aus der "Demokratie" GB Austreten?
    • Ich hol jetzt das Schwein 05.10.2019 21:46
      Highlight Highlight Logisch, schliesslich sind die grössten Anteile (weitaus!) des britischen Öls und Gas in schottischem Hoheitsgebiet zu finden.
  • sweeneytodd 05.10.2019 19:33
    Highlight Highlight Hatte die Demonstration gesehen, 250'000 waren es definitiv nicht, aber die Teilnehmer waren sehr aktiv. Dagegen waren unsere Fraunestreiks nichts. Man muss aber sagen, dass viele der Lokalbevölkerung skeptisch gegenüber der Unabhängigkeit sind. Viele Kleinunternehmer sind wirtschaftlich grösser mit England verbunden als mit der EU und sollte bei einer Unabhängigkeit der "wiedereintritt" in die EU nicht schnell vorangehen hätt dies zusätzlich katastrophale Folgen.
    Ich werde jedenfalls gespannt weiterverfolgen was läuft und hoffe dieses tolle Land steigt als Sieger empor.
  • Pafeld 05.10.2019 19:32
    Highlight Highlight Scheinbar laufen auch in Wales Unabhängigkeitsbemühungen mit einer Abstimmung bis spätestens 2030. Am Ende wird einfach nur England aus dem UK ausgeschlossen und der Rest verbleibt in der EU.
  • Lümmel 05.10.2019 19:24
    Highlight Highlight FREEEEEIHEEEIIT!!!
  • Knety 05.10.2019 19:06
    Highlight Highlight Schottland ist BRITISCH!
    • Abu Nid As Saasi 05.10.2019 19:34
      Highlight Highlight Aber nicht Englisch
    • Don Alejandro 05.10.2019 19:53
      Highlight Highlight @Knety. Dream on. So wie die harten Brextier in der britisch Minderheit sind, so mehr sind es diese in Schottland. Von Nordirland erst gar nicht gesprochen...
    • adam gretener 06.10.2019 06:47
      Highlight Highlight Schottland ist vor allem mal gälisch. Man fühlt sich eher mit Irland verbunden als mit den Engländern. Grüsse aus Glasgow.
    Weitere Antworten anzeigen

Was Boris Johnsons «Einknicken» beim Brexit für die Schweiz bedeutet

Premierminister Boris Johnson hat mit der EU einen neuen Austrittsvertrag vereinbart. In der Schweiz könnte dies Hoffnungen auf eine ähnliche Entwicklung beim Rahmenabkommen wecken. Sie wären trügerisch.

Er werde Grossbritannien am 31. Oktober aus der Europäischen Union führen. So lautete die Botschaft, die Boris Johnson seit seinem Amtsantritt als Premierminister im Juli fast mantraartig verbreitet hat. Einen No-Deal-Brexit nahm er ausdrücklich in Kauf. In der Thronrede der Queen am Montag tönte es schon differenzierter: Die Umsetzung des Brexits am 31. Oktober habe «Priorität».

In den letzten Tagen entstand eine bemerkenswerte Dynamik in den Brexit-Gesprächen. Noch vor einer Woche waren London …

Artikel lesen
Link zum Artikel