Brexit
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Scotland's First Minister Nicola Sturgeon speaks to the media outside the Houses of Parliament in London, Wednesday, April 3, 2019. With Britain racing toward a chaotic exit from the European Union within days, Theresa May veered away from the cliff-edge Tuesday, saying she would seek another Brexit delay and hold talks with the opposition to seek a compromise.(AP Photo/Alastair Grant)

Nicola Sturgeon. Bild: AP/AP

Sturgeon will Referendum – Schottland soll bis 2021 nochmals über Unabhängigkeit abstimmen



Die Regierungschefin Schottlands, Nicola Sturgeon, will noch vor der nächsten Parlamentswahl in dem britischen Landesteil ein zweites Unabhängigkeitsreferendum abhalten.

Es solle eine Wahl zwischen dem Brexit und «einer Zukunft für Schottland als unabhängige europäische Nation» werden, sagte Sturgeon am Mittwoch im schottischen Parlament in Edinburgh. Sie wolle dafür die notwendige Gesetzgebung in die Wege leiten. Das Regierungssystem in London diene den Interessen ihres Landes nicht.

Bei einem ersten Referendum über die Unabhängigkeit im Jahr 2014 hatte eine knappe Mehrheit der Schotten (55 Prozent) gegen eine Loslösung vom Vereinigten Königreich gestimmt. Noch deutlicher sprachen sich die Schotten jedoch beim Brexit-Referendum im Jahr 2016 für einen Verbleib Grossbritanniens in der EU aus (62 Prozent).

Für ein Unabhängigkeitsreferendum in Schottland ist die Zustimmung der Regierung in London notwendig. Die britische Premierministerin Theresa May hat wiederholt deutlich gemacht, dass sie eine Volksabstimmung in Schottland nicht für angezeigt hält. An dieser Haltung habe sich nichts geändert, teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch mit. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 25.04.2019 21:51
    Highlight Highlight Bei der Auszählung 2014 wurde beschiessen! Das Resultat war im Grunde ein anderes!!!! Die Schotten wären bereits seit 5 Jahren ein unabhängiges Land.
  • Ich hol jetzt das Schwein 25.04.2019 00:00
    Highlight Highlight Alba gu bràth! Da Frau May in Kürze sowieso nichts mehr zu sagen haben wird, steht die Abstimmung gar nicht auf so tönernen Füssen, wie man auf den ersten Blick glauben könnte. Und der Brexit, und erst recht das darauffolgende Chaos, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit die im 14 fehlenden Stimmen gebracht. Ganz zu schweigen davon, dass den Nein-Stimmenden auch klar geworden ist, dass sie im Abstimmungskampf angelogen worden waren. "Better together" my arse! Aber mit der EU wollten die "Better together"-Helden dann lieber nicht mehr together sein. Danke für nichts!
  • Wander Kern 24.04.2019 19:11
    Highlight Highlight Der Gibson Mel kann sichtdirekt wieder die blaue Farbe ins Gesicht schmieren!
  • John H. 24.04.2019 18:49
    Highlight Highlight Hmm, die SNP, laut Wikipedia eine sezessionistische, linksliberale Partei mit "Nationalpartei" im Namen will also ein neues Referendum nur für Schottland. Meine Gehirnwindungen tun mir weh.
    • justasec 24.04.2019 23:14
      Highlight Highlight Für mich passen Nationalpartei und sezessionistisch gut zusammen. Dazu passt dann auch die liberale Gesinnung. Und in Verbindung mit einem eher linken Spektrum entspricht dies bei uns vielleicht der GLP (ich weiss, dass grün nicht automatisch gleich links ist).
      Wenn sie bei Wikipedia noch 1,5 Sätze weiterlesen sehen sie auch dass diese Partei eine sehr starke Wählerschaft besitzt.
      Danke für die Anregung sich in die schottische Parteienlandschaft einzulesen.
      PS: Meinem Gehirn geht es dabei sehr gut.
  • El Vals del Obrero 24.04.2019 18:09
    Highlight Highlight Bezüglich den Chancen käme wohl sehr darauf an, wie sich die EU dann verhalten würde. Bisher war für sie Stabilität ja wichtiger alles als andere (siehe Katalonien) und beim letzten Referendum sagte die EU ja ausdrücklich, dass ein unabhängiges Schottland zu Beginn nicht in der EU wäre. Aber das war ja noch vor dem Brexit.

    Am besten fände ich ein "United Kingdom Scotland, Ulster and Ireland" innerhalb der EU. Oder Republik oder enger Staatenbund (wie Benelux) zwischen Republiken und Monarchien. Das würde viele aktuelle Probleme in dieser Region lösen.
  • Nocciolo 24.04.2019 17:22
    Highlight Highlight Ich mag den Schotten ja eine weitere Abstimmung gönnen, aber 55% zu 45% ist nicht knapp. Das sind 10%. Scheint mir ziemlich ein klares Ergebnis.
    • Thurgauo 24.04.2019 17:28
      Highlight Highlight Aber die Ausgangslage hat sich dramatisch verändert.
    • Nils Rohner 24.04.2019 17:36
      Highlight Highlight Normalerweise würde ich auch sagen das es unnötig ist aber ja.
      Ich finde durch den brexit und dessen Chaos sollten sie schon das Recht nochmals abzustimmen.
    • Nocciolo 24.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Ja. Wie gesagt, finde eine zweite Abstimmung ok, bin aber mit der Formulierung im Artikel nicht einverstanden.
  • Sophia 24.04.2019 17:16
    Highlight Highlight Die Schotten hätten wir gerne in der EU, die Engländer nicht, mit denen gibt es immer wieder Schwierigkeiten und sie werden immer einen Sonderstatus anstreben, denn sie glauben, die besseren zu sein, nicht nur in Europa sondern auch sonst in der Welt.
    Es wird Zeit, dass Grossbritanien zerfällt und England endlich lernt, dass es weder die Welt beherrscht noch sonst etwas Besonderes ist und dass man in der heutigen Welt der drei Grossmächte als kleines Land sich mit anderen zusammentun muss, um mithalten zu können. Auch die CH muss das noch lernen!
    • AdvocatusDiaboli 24.04.2019 23:22
      Highlight Highlight So geschrieben als ob es sonst absolut keinen Zoff gäbe, innerhalb der EU. Du weisst schon das gewisse EU Mitglieder langsam mehr mit China im Bett sind als mit Brüssel, oder?

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