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FILE - This March 11, 2019 file photo shows Meghan, the Duchess of Sussex and Britain's Prince Harry leave after attending the Commonwealth Service at Westminster Abbey on Commonwealth Day in London.  With another royal baby on the horizon, the debate over postpartum perfection is alive and well. As it stands, we don’t know whether Meghan Markle will follow in the footsteps of Kate Middleton when it comes to that magical perfection, but we have an inkling she’ll at least slap on some makeup when she introduces the latest royal to the world next month.  (AP Photo/Frank Augstein, File)

Das Baby ist da: Meghan Markle und Prinz Harry wurden am 6. Mai Eltern eines Jungen. Bild: AP/AP

Sie narrten uns alle – 5 Traditionen, die Harry und Meghan bei der Geburt brachen

Jessica Ruhstorfer / watson.de



Monatelang hat die Welt auf Baby Sussex gewartet. Der geplante Geburtstermin sei schon überschritten worden, hiess es. Spekulationen wurden laut, dass das Baby Sussex schon längst das Licht der Welt erblickt habe... und dann ging plötzlich alles ganz schnell.

Am Montag verkündete das englische Königshaus gegen 15 Uhr, dass am frühen Morgen die Wehen bei Herzogin Meghan eingesetzt hätten – und nur kurze Zeit später – um 15.44 Uhr – dass sie und der königliche, männliche Nachwuchs zusammen mit Prinz Harry wohlauf seien.

Bei der Wehen-Verkündung war das Royal-Baby längst geboren.

Das alles ging, nun ja, ungewohnt schnell. Das Dokument, das der Buckingham Palace bei einer Geburt traditionell ausstellt, offenbarte dann: Meghan und Harry haben uns alle schön zum Narren gehalten. Denn laut Dokument hatte Meghan ihren Sohn schon um 6.26 Uhr deutscher Zeit zur Welt gebracht – da kann man ruhig mal am Nachmittag das Einsetzen der Wehen bekanntgeben...

Zur Erinnerung: Hier war noch die Rede von Wehen:

Anders als bei Herzogin Kate bekam die Öffentlichkeit so also kein Live-Update zur Geburt – weil alles schon längst vorbei war, als die ursprüngliche Wehen-Meldung an die Öffentlichkeit gegeben wurde.

Auch Baby Sussex' Geburt, zeigt so mal wieder: Meghan macht einiges anders als ihre royalen Vorgänger. 5 Beispiele.

Royal fans celebrate outside Windsor Castle in Berkshire after Buckingham Palace announced the news of the birth of a baby boy born to Prince Harry and Meghan Duchess of Sussex, Monday May 6, 2019.  It is the first child for Harry and Meghan, who married a year ago.  (Dominic Lipinski/PA via AP)

Britische Fans zelebrieren vor dem Windsor Castle die Geburt des Babys. Bild: AP/PA

Alle Infos auf einmal

Die Meldung der Wehen war überraschend. Die Geburt sollte im engsten Familienkreis stattfinden und vorerst privat gehalten werden, hiess es stets von Seiten des Königshauses.

Und so unterschied sich Meghans Geburt auch von der Kates.

Anders als bei den Geburten von Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis bekam die Welt keine Updates über den Verlauf der Geburt, sondern stattdessen in kurzer Zeit alle ersten Informationen auf einmal:

Der Nachwuchs sei männlich, wiege 3.2 Kilogramm und sei in den frühen Morgenstunden zur Welt gekommen, hiess es am Montagnachmittag.

Bekanntgabe auf Instagram

Auch die Art der Bekanntgabe war – wie erwartet – anders als bei royalem Nachwuchs zuvor.

Denn noch vor der Verkündung auf dem Twitter-Account der royalen Familie und der Webseite der Royals, erschien ein Post auf dem Instagram-Account der Eltern Prinz Harry und Herzogin Meghan.

Bisher wurden Geburten offiziell zuerst auf der Twitter-Seite des Buckingham Palace verkündet.

Hausgeburt statt Krankenhaus

Auch diese Neuerung wurde von einigen Experten erwartet: Anders als Herzogin Kate und Lady Diana gebar Meghan den royalen Nachwuchs nicht im St Mary's Hospital in London.

Im Statement des Königshauses hiess es, dass die ehemalige Schauspielerin im Kreise ihres Ehemannes und ihrer Mutter das Baby im Frogmore Cottage zur Welt gebracht habe. Sprich: in Meghans und Harrys Haus.

Tatsächlich lebte Meghan damit eine alte Tradition wieder auf: Denn Diana war es, die die Tradition der Hausgeburt damals gebrochen hatte. Herzogin Kate tat es ihr später gleich.

Queen Elizabeth II. hingegen brachte Prinz Charles und Prinzessin Anne im Buckingham Palace zur Welt.

Ausführliches Statement von Prinz Harry kurz nach der Geburt

Ebenfalls ungewöhnlich: Bereits kurz nach der offiziellen Bekanntgabe der Geburt, wandte sich der frischgebackene Vater Prinz Harry in einem Interview mit CNN an die Presse.

Bei Herzogin Kate und Prinz William musste die Öffentlichkeit stets warten, bis das Paar das Krankenhaus verliess, bis sie die Eltern das erste Mal nach der Geburt ihres Nachwuchses zu Gesicht bekamen.

Nur 20 Minuten nach der offiziellen Verkündung sagte ein strahlender Prinz Harry gegenüber der Presse:

«Es war unglaublich, absolut unglaublich, und (...) ich bin so unglaublich stolz auf meine Frau. Wie jeder Vater und jede Mutter sagen würde, ist das eigene Baby absolut fantastisch. Aber dieses kleine Ding ist absolut unwiderstehlich, also bin ich einfach überglücklich.»

Prinz Harry kurz nach der Geburt von Baby Sussex

Prinz Harry strahlt: Am Montagnachmittag verkündete er in Windsor vor Journalisten die Geburt seines ersten Sohnes.

Ein glücklicher Papa! Bild: AP PA Pool

Zwei Tage Verzögerung bis zur Präsentation von Mutter und Kind

Zu guter Letzt bricht Herzogin Meghan mit einer Tradition Herzogin Kates, die dafür auch scharf kritisiert worden war. Denn Prinz Harry verkündete in seinem Interview, dass sich der royale Nachwuchs und die Mutter erst ungefähr zwei Tage nach der Geburt der Presse präsentieren werden.

Bei Herzogin Kate lagen zwischen Geburt und offizieller Präsentation häufig nur wenige Stunden.

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Meghan Markles Babybauch
quelle: ap/ap / frank augstein
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