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Grönland

Dänemarks Aussenminister über Grönland: «Situation ist nicht gelöst»

Dänemarks Aussenminister über Grönland: «Situation ist nicht gelöst»

29.01.2026, 17:4029.01.2026, 17:40

Im Konflikt um die zu Dänemark gehörende Arktis-Insel Grönland sieht der dänische Aussenminister Lars Løkke Rasmussen sein Land im Dialog mit den USA auf einem guten Weg.

Ein erstes Treffen zur Lösung des Konflikts mit hochrangigen US-Beamten sei in einer «konstruktiven Atmosphäre und konstruktivem Ton» abgelaufen, sagte Lars Løkke Rasmussen dänischen Medien. «Es sind neue Treffen geplant.» Denn, auch das betonte der Däne: «Die Situation ist nicht gelöst.»

Dänemark, Grönland und die USA hatten am Mittwoch nach Angaben von US-Aussenminister Marco Rubio einen Prozess eingeleitet, der zu einer Einigung beitragen soll. Auch Rubio hatte sich nach den Gesprächen optimistisch gegeben: «Ich denke, wir werden das schaffen.»

epa12673773 Danish Foreign Minister Lars Lokke Rasmussen at a doorstep after a meeting in the Foreign Policy Committee at Christiansborg in Copenhagen, Denmark, 23 January 2026. The Kingdom's rel ...
Der dänische Aussenminister Lars Løkke. Bild: keystone

Überraschende Wende im Streit um Trumps Grönland-Pläne

US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder mit der Annexion Grönlands gedroht – im Zweifel auch mit militärischer Gewalt. Dänemark und Grönland hatten sich dem entschieden entgegengestellt.

Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos hatte Trump dann überraschend erklärt, dass er doch keine gewaltsame Lösung anstrebe. Begründet hatte er das damit, dass während eines Treffens mit Nato-Chef Mark Rutte ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland entstanden sei. Eine Arbeitsgruppe aus hochrangigen Vertretern der USA, Grönlands und Dänemarks soll nun in Gesprächen auf eine Einigung hinarbeiten. (sda/dpa/fwa)

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