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«Staats-Marihuana»: Legales Gras war gestern – die Niederlande gehen einen Schritt weiter



epa07523295 A man smokes a weed joint in Cremers coffee shop, in The Hague, the Netherlands, 22 April 2019 (issued 23 April 2019). In the Netherlands, an experiment with state-regulated marijuana cultivation is starting. The aim of the experiment is to show whether weed can be removed from crime, but also what the use of cannabis means for health.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN  ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Die Niederlande gehen neue Wege beim Kiffen. Bild: EPA/ANP

In zehn niederländischen Städten soll ab 2021 ausschliesslich Marihuana aus legalem Anbau verkauft werden. Die Teilnehmer an diesem staatlichen Experiment wurden am Donnerstag von der Regierung bekanntgegeben.

In den insgesamt 79 sogenannten Coffeeshops der beteiligten Orte darf mit Beginn der Testphase vier Jahre lang ausschliesslich «Staats-Marihuana» verkauft werden, wie niederländische Medien das künftig in lizensierten und behördlich überwachten Anlagen zu produzierende Rauschmittel nannten. Derzeit gibt es in den Niederlanden rund 560 Coffeeshops.

Die bei Haschisch-Touristen besonders beliebte Hauptstadt Amsterdam sowie Rotterdam, Den Haag und Utrecht nehmen an dem Experiment nicht teil. Sie verwiesen nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP darauf, dass sie nicht alle Vorbedingungen erfüllen könnten - darunter die Teilnahmepflicht für sämtliche Coffeeshops einer Stadt.

Die Regierung will mit dem Experiment feststellen, ob auf diese Weise die Drogenkriminalität sowie gesundheitliche Schäden durch mangelnde Qualität aus nicht kontrolliertem Anbau eingedämmt werden können.

Nach geltendem Recht dürfen zwar Cannabis-Produkte in den Coffeeshops verkauft werden. Jedoch ist der Anbau - mit Ausnahme von fünf Pflanzen für den privaten Konsum - verboten. Die Shops versorgen sich daher fast ausschliesslich mit illegalen Lieferungen «durch die Hintertür».

Die beteiligten Städte sind Arnheim, Almere, Breda, Groningen, Heerlen, Hellevoetsluis, Maastricht, Nimwegen, Tilburg und Zaanstad. (aeg/sda/dpa)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Kritiker 30.08.2019 02:00
    Highlight Highlight Meines Wissens ist das Gras in den Niederlanden noch immer nicht legal, die Niederlande haben nur ein anderes Rechtssystem als wir (Opportunitätsprinzip vs. Legalitätsprinzip)! Macht Euch schlau!
  • Franz v.A. 29.08.2019 20:57
    Highlight Highlight Legalisiert das Zeugs endlich! Dann hat die Mafia einen Job weniger, und der Staat bekommt viele Steuern, die ev. für die AHV eingesetzt werden könnte. Zudem ist das Zeug dann auch gesundheitlich viel weniger schädlich als jetzt. Ein Verbot nützt zu 100% nur der Mafia. Beispiel Alkohol verbot in USA um die 1920er.
  • Walser 29.08.2019 19:13
    Highlight Highlight Klappt ja prächtig mit der Legalisierung. Warum gibts denn da noch Drogenkriminalität, wenn man legal kaufen kann? Das muss die Schweiz unbedingt kopieren...
    • Doppelpass 29.08.2019 22:44
      Highlight Highlight Welche Drogenkriminalität meinst Du und wo?
    • Doppelpass 29.08.2019 23:07
      Highlight Highlight Oder meinst Du damit die Kriminalität die mit der Wirkung der Substanz in Verbindung steht? Dann ist natürlich Alkohol der traurige und einsame Spitzenreiter. Den will ja aber zum Glück niemand ernsthaft verbieten.
    • DonChaote 29.08.2019 23:56
      Highlight Highlight @walser
      Was will man legal verkaufen, wenn es niemand legal anbauen darf? Das system in holland ist kein gutes, aber es entkriminalisiert zumindest mal den konsumenten. Wenn dieser versuch nun gut kommt (ich wüsste nicht, wieso nicht) wird sich hoffentlich endlich die leidige situation, dass man aus illegalen quellen kaufen „muss“ erledigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goon 29.08.2019 18:45
    Highlight Highlight Da werden sich nur die grossen Marihuana-Firmen aus den USA und Kanada freuen.

    Für die kleinen Grower die bis anhin illegal angebaut haben sind die Auflagen, Steuern und Gebühren fast nicht zu packen um davon leben zu können.

    War im Humboldt County CA dasselbe. Siehe Netflix-Doku "Murder Mountain".
    • Mr. Spock 30.08.2019 07:50
      Highlight Highlight Gibt die Option sich als Grower anstellen zu lassen!? Und dies ist sicherlich kein Argument gegen das Expirement oder due Verstaatlichung des Anbaus!
    • Goon 30.08.2019 09:26
      Highlight Highlight Dies wird es wohl schon geben. Nur ist der Verdienst als Angestellter einiges tiefer denk ich mir. Da muss man sich schon fragen nicht eher in der Illegalität zu bleiben.

    • Mr. Spock 30.08.2019 17:31
      Highlight Highlight @Goon: wird sicherlich zutreffen. Jedoch hilft es der Branche sicherlich nicht, wenn man sich querstellt. Gibt den Legalitätsgegner nur Gründe zur Ablehnung. 1a legales staatlich geprüftes Bio-Cannabis für den binnenmarkt und Export wird genügend Arbeitsplätze schaffen. Auch lukrative und wer da bereits Erfahrung im Anbau hat und hier nicht mitmacht... Der hat zu viel vom eignen Kraut geraucht! Bereits CBD hat hier einigen die Möglichkeit gegeben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hanjo 29.08.2019 18:22
    Highlight Highlight Haschisch-Touristen? Soweit ich weiss, gibts in Holländischen Coffeeshops mittlerweile keinen Hasch mehr sondern nur noch Blüten und Produkte aus Hanfbutter?
    • DonChaote 29.08.2019 23:59
      Highlight Highlight Also vor 20jahren noch gingen wir wegen dem hasch nach holland. Das gras in der schweiz war damals schon besser, als alles was ich je in holland gefunden habe.
      Aber der hasch war zumindest damals dort das ding.
  • Doppelpass 29.08.2019 17:03
    Highlight Highlight Ein konsequenter Versuch aus dem Dilemma "Anbau, Handel verboten, Verkauf, Konsum toleriert" zu kommen.
    Bei uns ist die Situation ja nicht minder absurd und verworren.
    Anbau, Handel, Konsum verboten. Besitz von Kleinmengen toleriert. Besitz übrigens auch bei Kindern toleriert (BG Entscheid)!
  • ahab32 29.08.2019 16:22
    Highlight Highlight Es gibt sogar Coffeeshops in Amsterdam die CBD aus der Schweiz importieren, es mit chemeischen THC-Kristallen bespritzen und es dann als „normales Grass“ verkaufen!
    • El Vals del Obrero 29.08.2019 19:24
      Highlight Highlight Da in der EU bei offiziellen Importen 10x niedrigere THC-Werte gelten als in der Schweiz und Konsumenten von CH-CBD-Hanf in der EU deswegen Ärger bekommen, kann ich mir das kaum vorstelle.

      Und syntethische Cannabiode (die wirklich übel sind und die es ohne Cannabis-Verbote nie gegeben hätte) dürften ja in NL trotz allem stärker verfolgt werden als normaler Hanf. Von dem her gäbe das für einen Coffeeshop-Besitzer wenig Sinn.
  • Snowy 29.08.2019 15:32
    Highlight Highlight Was ist das grösste Problem bei verunreinigtem Weed?

    Mit was für Substanzen wird v.a. gestreckt? Oder sind v,a. die eingesetzten Dünge- und Spritzmittel (bis kurz vor der Ernte) das Problem?
    • Oigen 29.08.2019 16:01
      Highlight Highlight Bei grass ist das düngen ein problem.
      Bei Haschisch wird mit allem möglichen gestreckt, bis hin zu gummi.
    • Raphael Stein 29.08.2019 16:07
      Highlight Highlight Die Dünge- und Spritzmittel generell. Diese Pflanze braucht überhaupt nichts von all dem Zeugs.
    • Doppelpass 29.08.2019 16:54
      Highlight Highlight Vermutlich ist Schimmel durch unsachgemäße Lagerung das grösste (zusätzliche) Gesundheitsrisiko.
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