International
Blaulicht

Gruppenvergewaltigung in Indien: Bande überfällt Mutter und Tochter

Gruppenvergewaltigung in Indien: Bewaffnete Bande überfällt Mutter und Tochter

31.07.2016, 16:2231.07.2016, 16:31

In Indien sind eine Mutter und ihre minderjährige Tochter Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, stoppte eine bewaffnete Bande den Wagen mit den Opfern und ihren Angehörigen am Samstag auf einer Schnellstrasse rund 65 Kilometer südlich von Neu Delhi.

Indien

Die Angreifer fesselten die vier männlichen Familienmitglieder und raubten sie aus, während sechs Männer der Bande die Mutter und ihre 14-jährige Tochter in einem angrenzenden Feld vergewaltigten. Die Polizei nahm am Sonntag insgesamt 16 Verdächtige fest. Der mutmassliche Anführer der Bande war demnach ebenfalls identifiziert, aber noch auf der Flucht.

Seit der brutalen Gruppenvergewaltigung einer Studentin im Dezember 2012 hat Indien die Strafgesetze deutlich verschärft. Die Gewalt gegen Frauen bleibt dennoch weit verbreitet. Fast täglich berichten die Zeitungen über besonders brutale Fälle von Vergewaltigung und sexueller Gewalt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Bulgarien bremst Russland-Sanktionen aus: Warum Radew der neue Orban werden könnte
Bulgarien bremst beim neuen EU-Sanktionspaket gegen Russland und stoppt Militärhilfen für die Ukraine. In Brüssel wächst die Sorge vor einer neuen Blockade.
Nach Viktor Orbans Wahlniederlage Mitte April war die Erleichterung in Europa gross. Nur allzu oft hatte der ehemalige Ministerpräsident EU-Beschlüsse blockiert – insbesondere, wenn es um die Unterstützung der Ukraine oder Strafmassnahmen gegen Russland ging. Orbans Nachfolger Peter Magyar ist zwar kein ausgesprochener Ukraine-Freund, zeigt sich jedoch deutlich kooperativer. Und dennoch läuft es bei Hilfen für Kiew weiterhin nicht rund in Brüssel.
Zur Story