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Vier türkische Soldaten bei «IS»-Angriff im Irak verletzt

Bei einem Angriff der Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») auf ein Ausbildungslager nahe der irakischen Stadt Mossul sind am Mittwoch vier türkische Soldaten verletzt worden. Zwei irakische Freiwillige kamen beim Mörserbeschuss ums Leben.



Die sogenannte «IS»-Miliz bekannte sich zum Angriff auf das Lager, in dem türkische Ausbilder irakische Freiwillige für den Kampf gegen die Dschihadisten trainieren.

Ein Vertreter der kurdischen Peschmerga-Miliz sagte, der Angriff auf das Lager bei Baschika sei Teil einer grossangelegten Offensive der «IS»-Miliz gewesen, um die kurdischen Linien in der Region zu durchbrechen.

Die Dschihadisten setzten demnach bei der Offensive Mörser, Raketen und Autobomben ein, bevor sie mit Bodentruppen vorstiessen, doch wurde der Angriff letztlich von den Peschmerga zurückgeschlagen, wie der kurdische Vertreter sagte. Ein türkischer Regierungsvertreter bestätigte den Angriff ebenfalls.

Türkische Medien berichteten, der Mörserangriff auf das Lager habe mehrere Stunden gedauert. Die türkischen Truppen hätten zurückgeschossen, die Verletzten seien zur Behandlung über die Grenze in die Türkei gebracht worden.

Türkische Soldaten sind seit langem in Baschika tätig, um kurdische Peschmerga und sunnitische Freiwillige für den Kampf gegen die Dschihadisten auszubilden. Zuletzt war es aber mit Bagdad zum Streit über ihre Präsenz gekommen. (dwi/sda/afp)

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