DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Rettungskräfte bringen Opfer ins Spital.
Rettungskräfte bringen Opfer ins Spital.
Bild: Jossy Ola/AP/KEYSTONE

20 Tote bei Selbstmordanschlag in Nigeria

22.06.2015, 22:1623.06.2015, 12:52

Im Nordosten Nigerias haben sich zwei junge Selbstmordattentäterinnen in die Luft gesprengt und mindestens 20 Menschen mit in den Tod gerissen. Ein Sicherheitsbeamter in der Stadt Maiduguri sagte am Montag, viele Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit in Stücke gerissen worden.

Die Zahl der Toten werde vermutlich noch ansteigen. Ein Augenzeuge sagte, es habe auch viele Verletzte gegeben.

Die Attentäterinnen waren dem Sicherheitsbeamten zufolge höchstens Anfang 20. Der Anschlag trug die Handschrift der islamistischen Terrororganisation Boko Haram. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat, die salafistisch-wahhabitisch geprägten dschihadistischen Fundamentalisten üben jedoch immer wieder Anschläge in Maiduguri und Umgebung aus. Sie wollen im Nordosten Nigerias einen sogenannten Gottesstaat errichten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Weshalb es keine neue Terrorwelle geben wird

Der Anschlag in Kabul war abscheulich. Aber er ist nicht der Auftakt zu einer neuen Terrorwelle im Westen.

Die Bilder des Terroranschlages aus Kabul sind schrecklich, die Bilanz mit weit über 100 Toten schaurig. Zusammen mit dem chaotischen Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan weckt dies verständlicherweise die Angst vor einer neuen Terrorwelle auch im Westen. Afghanistan werde wieder zum Trainingscamp für fanatische Muslims, und diese fühlten sich durch den Sieg der Taliban bestärkt, so die Logik hinter dieser Angst. Sie führt auf eine falsche Fährte.

In der jüngsten Ausgabe von «Foreign Affairs» …

Artikel lesen
Link zum Artikel