International
Israel

Jahrestag von Attentat in Buenos Aires: Milei stützt Israel

Jahrestag von Attentat in Buenos Aires: Milei solidarisiert sich mit Israel

Der argentinische Präsident Javier Milei hat 34 Jahre nach dem folgenschweren Anschlag auf die israelische Botschaft in Buenos Aires dem jüdischen Staat seine Solidarität zugesichert.
18.03.2026, 04:4518.03.2026, 04:45

«Argentinien ist ein Partner Israels bei der Verteidigung der Freiheit und im Kampf gegen den Terrorismus», sagte der Staatschef bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Attentats. «Wir erleben einen historischen Moment, in dem die USA und Israel entschieden haben, dem iranischen Regime ein Ende zu setzen, das nicht nur seine eigene Bevölkerung gefangen hält, sondern seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt Terror sät.»

Argentina's President Javier Milei speaks at Yeshiva University with Rabbi Dr. Ari Berman" on Monday, March 9, 2026 in New York. (AP Photo/Kena Betancur)
Javier Milei
Javier Milei ist seit 2023 Präsident von Argentinien.Bild: keystone

Milei gilt als treuer Verbündeter Israels und äussert immer wieder grosses Interesse am jüdischen Glauben.

Am 17. März 1992 hatte ein Selbstmordattentäter ein mit Sprengstoff beladenes Auto in die Botschaft im Zentrum der argentinischen Hauptstadt gesteuert und zur Explosion gebracht. Bei dem Anschlag wurden 29 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt.

Die jüdische Gemeinde in Buenos Aires ist eine der grössten ausserhalb von Israel. Zwei Jahre nach dem Angriff auf die israelische Botschaft kamen bei einem Anschlag auf das jüdische Gemeindezentrum Amia 85 Menschen ums Leben. Die argentinische Justiz macht die libanesische Schiiten-Miliz Hisbollah und die Führung des Irans für beide Anschläge verantwortlich. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
Arbeiterinnen werden mit 2 Dollar pro Stunde bezahlt, um OnlyFans-User anzumachen
Auf der Plattform OnlyFans, die für erotische Inhalte bekannt ist, glauben Abonnenten, direkt mit ihren Lieblings-Creatorinnen zu schreiben. Doch laut einer Untersuchung von BBC werden viele private Nachrichten in Wirklichkeit von anonymen, schlecht bezahlten Arbeitskräften verfasst, die am anderen Ende der Welt sitzen.
Wenn ein OnlyFans-Abonnent einer Creatorin schreibt, stellt er sich oft vor, mit der Person zu chatten, die auf den Fotos zu sehen ist, von denen er träumt. Er ist bereit, immer wieder Geld auszugeben, um diese Verbindung aufrechtzuerhalten. Doch dass die Creatorin mit ihm schreibt, ist nicht immer der Fall.
Zur Story