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Skoda fährt Tesla und den Chinesen in der Schweiz davon

Skoda SUV RS
Elektroautos von Skoda verkaufen sich weiterhin gut. bild: skoda

Das sind die beliebtesten E-Autos der Schweiz – eine europäische Marke fährt allen davon

Die E-Auto-Verkäufe legten im April stark zu, und davon profitiert primär eine Tochtermarke des VW-Konzerns. Aber auch chinesische Hersteller werden beliebter.
05.05.2026, 08:0405.05.2026, 08:54

Im April kamen über 4600 neue E-Autos auf Schweizer Strassen. Das sind gut ein Drittel mehr als im April vor einem Jahr. Der Marktanteil beträgt 25,2 Prozent gegenüber 18,6 Prozent im Vorjahresmonat. Damit ist immerhin jedes vierte neu zugelassene Auto ein vollelektrisches Modell.

Seit Anfang Jahr legten Stromer um 13,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Zum Vergleich: Teilelektrische Plug-in-Hybride legten mit einem Plus von 27,0 Prozent noch deutlich stärker zu. Demgegenüber wuchsen klassische Hybridmodelle nur noch um 1,8 Prozent, während reine Benziner (–13,8 %) und Dieselautos (–26,7 %) weiter an Boden verloren.

Skoda distanziert alle

Skoda war im April mit Abstand die beliebteste E-Auto-Marke der Schweiz. Dahinter folgen die deutschen Premiumhersteller BMW und Mercedes-Benz. Im Aufwind sind auch chinesische Automarken. Der weltweit grösste E-Auto-Hersteller BYD aus China lag im April nur noch knapp hinter Tesla und vor bekannten Rivalen wie Renault, Kia, Hyundai oder Toyota.

Tippe auf die Pfeile, um die Ränge 11 bis 20 zu sehen.

Da Skoda die E-Auto-Auslieferungen von Januar bis April laufend steigerte, liegt die tschechische VW-Tochter nach den ersten vier Monaten deutlich in Führung. Insgesamt verdoppelte Skoda die E-Auto-Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr, während Teslas Auslieferungen bis Ende April nochmals um 16 Prozent sanken. Der Autokonzern von Elon Musk konnte lediglich im März knapp mehr E-Autos als Skoda ausliefern.

BMW und Volvo bedrängen Tesla

Von Januar bis April verkauften BMW und Volvo fast gleich viele Elektroautos in der Schweiz wie der E-Auto-Pionier aus den USA. Unangefochtener Marktführer bleibt der Volkswagen-Konzern, der mit seinen Marken Skoda, Audi und VW dreifach in den Top 10 vertreten ist.

Auf den Rängen 11 bis 20 platzieren sich fünf chinesische E-Auto-Marken: BYD (11), Leapmotor (13), MG (18), Polestar (19) und Zeekr (20).

Diese E-Auto-Modelle waren im April populär

Auf Modellebene glänzten im April erneut zwei Elektro-SUVs von Skoda (Enyaq und Elroq), Rang drei ging an Teslas Model Y. Gemeinsam auf Rang sechs platzierten sich zwei neue Elektroautos von BMW und Mercedes. Beide Hersteller führen derzeit ihre neuen Modelle Mercedes CLA und BMW iX3 ein, die Reichweiten von 700 bis 800 Kilometer erreichen.

Während Skoda die Spitze anführt, sind unter den Top 20 insgesamt 14 verschiedene Marken vertreten.

Skodas Enyaq und Elroq sind die einzigen E-Autos, die sich in der Schweiz im bisherigen Jahresverlauf über 1000-mal verkauft haben.

Rang 1 im April: Skoda Enyaq

Skoda Enyaq 2025
Bild: skoda

Rang 2: Skoda Elroq

Skoda Elroq
Bild: Skoda

Rang 3: Tesla Model Y

This photo provided by Edmunds shows a Tesla Model Y and a Kia EV6 parked at a Tesla Supercharger station in Fresno, Calif. Planning a cross-country trip in an EV takes extra effort, but doing it prop ...
Bild: keystone

Rang 4: Volvo EX30

Kurz und knackig: Der EX30 ist Volvos kleinstes SUV.
Bild: volvo

Rang 5: BMW iX1

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Rang 6: Mercedes CLA

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Rang 6: BMW iX3

T-Online-Redaktor Christopher Clausen hat sich den iX3 von BMW vorab angesehen.
Der neue BMW iX3 hat sich im April gleich oft wie der ebenfalls neue Mercedes CLA verkauft.Bild: BMW

Rang 8: Renault 5

Renault 5 E-Tech 100% Electric
Bild: Yannick Brossard

Rang 9: Audi Q4

Bild
Bild: keystone

Rang 10: VW ID.3

Elektroauto VW ID.3 (E-Auto von Volkswagen)
Bild: vw

Schweiz verpasst E-Mobilitäts-Ziel

Elektroautos sind ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Klimaziele. Die Autobranche hat aber die Ziele des Bundes, die bis 2025 einen Anteil von 50 Prozent elektrifizierten Autos an den Neuwagenverkäufen vorsahen, klar verfehlt. Im vergangenen Jahr kamen sogenannte Steckerfahrzeuge, also E-Autos und teilelektrische Plug-in-Hybride, auf einen Marktanteil an den Neuzulassungen von lediglich 34 Prozent. Im April nun betrug dieser Wert 37,5 Prozent, davon 25,2 Prozent E-Autos und 12,3 Prozent Plug-in-Hybride. Der Anteil der Steckerfahrzeuge seit Anfang Jahr beträgt kumuliert 34,7 Prozent. Damit liegt die Schweiz weiterhin weit hinter ihren Zielen.

Zum Vergleich: In Norwegen waren im April 98,6 Prozent aller neu zugelassenen Personenwagen vollelektrische E-Autos. In Dänemark entschieden sich 81,9 Prozent für ein E-Auto; von den Privatkunden griffen gar 96,3 Prozent zu einem Stromer. In Finnland und Schweden kamen Elektroautos im vergangenen Monat auf einen Anteil von 49 respektive 41 Prozent und in Belgien und den Niederlanden machten sie jeweils gut 37 Prozent der Neuzulassungen aus.

(oli)

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Die 20 meistverkauften E-Autos in der Schweiz 2025
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Die 20 meistverkauften E-Autos in der Schweiz 2025

Rang 20: Volvo EX40 (729 Neuzulassungen).

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Klimaaktivisten «lüfteln» Autos
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239 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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sleeky
05.05.2026 09:17registriert Dezember 2014
Ich hab vor zwei Wochen einen Hyundai Ioniq 5 N gekauft und bin begeister von diesem Auto. Nie wieder Benziner. Wie man heute noch Tesla kaufen kann ist mir ein Rätsel. Da muss einem ja wirklich alles egal sein.
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Fondue
05.05.2026 11:23registriert Januar 2015
Ich habe noch nicht lange ein BEV, ein paar Monate. Aber ich gebe mein R5 nicht mehr her, jeder der mal umgestiegen ist, will nicht mehr zurück.
Die Ängste, wie Reichweite, Laden, Batterielebensdauer sind zwar verständlich aber heute komplett unbegründet.
Ich bin in einer Mietwohnung ohne Lade Möglichkeit. Kein Problem, ich gehe einmal die Woche einkaufen und lade dort in 25min auf 80%. Nach mehrmaligen Nachfragen, hat nun auch der Vermieter eingelenkt, in ein paar Wochen, wird die ganze Tiefgarage elektrifiziert. Es tut sich was! Aber so oder so, das Laden ist absolut kein Problem.
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goschi
05.05.2026 08:17registriert Januar 2014
75% der Schweizer Neuwagenkäufer:innen in den Monaten des explodierten Benzinpreises "doch doch, Verbrenner, das ist JETZT das richtige neu zu kaufen, jup!"


Und nein, am Preis kann es nicht liegen, siehe auch bei allgemein Neuwagen die Preisklasse der top5.
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