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Gaza-Hilfsflotte von Sizilien aus in See gestochen

Gaza-Hilfsflotte von Sizilien aus in See gestochen

26.04.2026, 21:0926.04.2026, 21:09
epa12915452 Vessels participating in the Global Sumud Flotilla (GSF) depart from the Port of Xiphonia in Augusta, near Syracuse, Sicily island, southern Italy, 26 April 2026. The boats are part of the ...
Bild: keystone

Dutzende Schiffe der «Global Sumud Flotilla» mit Aktivisten aus zahlreichen Ländern an Bord sind von Sizilien aus Richtung Gazastreifen in See gestochen. Nach einer wetterbedingten Verzögerung seien nun 56 Schiffe von einem Hafen bei Syrakus aufgebrochen, teilte die Organisation mit. Sie sprach von der grössten Flottille, die jemals versucht habe, den Gazastreifen zu erreichen.

Die propalästinensischen Aktivisten wollen erneut versuchen, die seit 2007 bestehende israelische Seeblockade des Gazastreifens, die auch von Ägypten mitgetragen wird, zu durchbrechen und Hilfsgüter in die Konfliktregion zu bringen. Erklärtes Ziel der «Global Sumud Flotilla» ist es ausserdem, die Einrichtung eines dauerhaften humanitären Korridors voranzubringen.

Vorherige Versuche immer gescheitert

Israel hat in der Vergangenheit Versuche von Aktivisten, die Seeblockade vor dem abgeriegelten Küstenstreifen zu durchbrechen, stets verhindert. Bei einem vorherigen Versuch war die vorwiegend aus privaten Segel- und Motorbooten bestehende «Global Sumud Flotilla» vergangenen Herbst von israelischen Spezialeinheiten gestürmt und am Erreichen des Gebiets gehindert worden.

Nach Angaben der Organisation wollen sich die nun aufgebrochenen Schiffe mit mehreren weiteren aus anderen Ländern gestarteten Booten auf See sammeln und weiter nach Osten fahren. Begleitet wird die Flottille von einem Schiff der spanischen Hilfsorganisation Open Arms sowie der «Arctic Sunrise» des Umweltverbandes Greenpeace. Dies stärke die gesamte Mission, hiess es. (sda/dpa)

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