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epa07682745 A handout photo made available by Sea-Watch shows Sea Watch 3 captain Carola Rackete (C) being arrested after entering the port of Lampedusa and ramming a patrol boat, in Lampedusa, Italy, 29 June 2019. According to reports, the captain Carola Rackete was arrested after violating orders from the Finance Police and entering the port of Lampedusa while ramming a patrol boat.  EPA/SELENE MAGNOLIA/SEA-WATCH HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Carola Rackete bei ihrer Verhaftung in Lampedusa. Bild: EPA

So reagiert «Seawatch»-Kapitänin Carola Rackete auf ihre Freilassung



Die Freilassung der Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, hat für Erleichterung und Kritik gesorgt. Die italienischen Vize-Premierminister, Matteo Salvini und Luigi Di Maio, reagierten verärgert und überrascht auf die Entscheidung eines Ermittlungsrichters am Dienstagabend in Agrigent.

«Mich hat die Solidarität, die mir so viele Menschen ausgedrückt haben, berührt.»

Carola Rackete

Der Richter hatte entschieden, den Hausarrest für die 31-jährige Deutsche aufzuheben. Hilfsorganisationen dagegen sahen in dem Richterspruch eine Bestätigung der Arbeit der Seenotretter. Rackete war am Samstag festgenommen worden, nachdem sie das Rettungsschiff «Sea-Watch 3» mit 40 Migranten an Bord nach mehr als zwei Wochen auf See unerlaubt in den Hafen von Lampedusa gesteuert hatte. Sie wurde unter Hausarrest gestellt.

Nach ihrer Freilassung am Dienstag kündigte Innenminister Salvini ihre Ausweisung an, da sie eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstelle. Wann das passieren könnte, ist allerdings unklar. Nach Angaben von Racketes Anwalts steht am 9. Juli noch eine Anhörung der Staatsanwaltschaft an. Gegen Rackete wird wegen Beihilfe zu illegaler Migration ermittelt. Zwei weitere Vorwürfe – Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Widerstand gegen ein Kriegsschiff – wurden nach Medienberichten fallen gelassen.

«Humanitärer Akt»

«Mich überrascht die Haftentlassung von Carola Rackete», erklärte Di Maio auf Twitter. Innenminister Salvini wurde deutlicher: «Der Platz dieses Fräuleins wäre an diesem Abend das Gefängnis gewesen. Ein Richter hat entscheiden, dass es nicht so ist», sagte Salvini verärgert in einem Live-Video auf Facebook. «Wie dem auch sei, wir werden diese Justiz verändern. (...) Denn das ist kein Urteil, das Italien gut tut, es ist kein Urteil, das für Italien spricht.»

Menschenleben zu retten, sei keine Straftat, sondern ein humanitärer Akt, sagte der deutsche Aussenminister Heiko Maas der «Rheinischen Post» vom Mittwoch. «Ich hoffe, dass die Vorwürfe gegen Frau Rackete nun rasch in den dafür vorgesehenen Verfahren geklärt werden.» Der Fall der «Sea-Watch 3» mache auf dramatische Weise deutlich, dass eine europäische Lösung für die Verteilung von Migranten innerhalb der EU gebraucht werde.

epa07675238 Italian Deputy Premier and Interior Minister, Matteo Salvini, attends a press conference at the Viminale Palace in Rome, Italy, 26 June 2019.  EPA/LUIGI MISTRULLI

Innenminister Matteo Salvini bei einer Pressekonferenz. Bild: EPA

«Komplizin der Schlepper»

Der Fall gab auch in der innerdeutschen Politik zu reden. Michel Brandt, Obmann für die Fraktion Die Linke im Menschenrechtsausschuss, forderte die deutsche Regierung auf, sich für die «Entkriminalisierung von Seenotrettung und die Freisetzung der «Sea-Watch 3» einzusetzen. Aus Sicht der stellvertretenden Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, dagegen ist Rackete eine «Komplizin der Schlepper».

Rackete sei festgenommen worden, weil sie Menschen aus Seenot gerettet und in den nächstgelegenen sicheren Hafen gebracht habe, erklärte der Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, Markus N. Beeko. Dass sie dazu durch das Seerecht verpflichtet sei, habe das Gericht bestätigt. »Die Entscheidung unterstreicht die Rechtmässigkeit der Arbeit von Seenotrettern und die Bedeutung des Menschenrechtsschutzes«, sagte Beeko.

Ärzte ohne Grenzen forderte eine sofortige Beendigung der Kriminalisierung und Blockade der zivilen Seenotrettung. »Es ist zynisch, dass die EU-Staaten mit Hilfe der libyschen Küstenwache und durch gezielte Massnahmen gegen zivile Rettungsschiffe die Flucht aus diesem Konfliktgebiet (Libyen) nahezu unmöglich machen«, erklärte die stellvertretende Geschäftsführerin der Organisation in Deutschland, Katja Carson.

Rackete von Solidarität «berührt»

Rackete selbst äusserte sich erleichtert nach ihrer Freilassung. Wo sie sich derzeit aufhält, ist unklar. Ihre Festnahme hatte eine Welle der Solidarität, aber auch Feindseligkeit ausgelöst. «Mich hat die Solidarität, die mir so viele Menschen ausgedrückt haben, berührt», sagte die 31-Jährige am späten Dienstagabend.

Aus der Erklärung des Gerichts gehe hervor, «dass das Recht auf der Seite der Kommandantin war», erklärten Racketes Anwälte. Durch Bezugnahme auf internationale Normen habe der Richter gezeigt, dass die von Innenminister Salvini angeordnete Schliessung der Häfen und das Anlegeverbot illegitim gewesen seien – Entscheidungen, die nach Ansicht der Rechtsbeistände aus «propagandistischen Gründen» getroffen wurden.

In den zwei Wochen, in welcher die «Sea-Watch 3» mit den Geretteten an Bord auf dem Mittelmeer trieb und auf eine Anlandegenehmigung in Italien hoffte, waren die Seenotretter Gegenstand einer hitzigen Debatte im Land. Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechtspopulistischen Lega hatte Rackete dabei als Schlepperin, Verbrecherin und «kleine Angeberin» bezeichnet. (cbe/sda/dpa)

Kapitänin der «Sea-Watch 3» verhaftet

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Video: srf

Sea Watch: Ein Fischkutter als Rettungsschiff

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131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Schwarz 03.07.2019 23:49
    Highlight Highlight Es ist natürlich schwer gegen die Guten eine Meinung zu vertreten. Trotzdem sollte man begreifen, das es keine Lösung sein kann Afrikaner die sich selber in Seenot begeben damit zu belohnen, dass man sie nach Europa bringt. Denn so schaft man den Anreiz das immer mehr kommen. Dieser Zusammenhang sollte eigentlich jedem klar sein. Kenne Afrika sehr gut und sehe desshalb viele Dinge etwas anders. Junge Afrikaner die 9000 Dollar und mehr an ihre Schlepper bezahlen sind keine armen Flüchtlinge. Damit kann man in jedem Land Afrikas eine Existenz aufbauen.
  • Peter Wunder 03.07.2019 12:50
    Highlight Highlight Salvini, das ist dieser laut schreiende Populist, der ein Land mitregiert, das mit den Verbrecherorganisationen Camorra, 'Ndrangheta, Cosa Nostra und Sacra Corona Unita insgesamt weit über 60 Milliarden Umsatz pro Jahr erzielt. Organisationen, die verstrickt sind in Menschenhandel, Drogenschmuggel, Waffenschieberei, Giftmüllentsorgung, Auftragsmorde, sexuelle Ausbeutung, Produktefälschungen, illegale Glückspiele und ...

    Aber der Salvini, der sieht die nationale Sicherheit gefährdet durch eine Frau, die Menschen vor dem Ertrinken rettet.

    Das muss man sich einfach mal vor Augen führen.
  • neoneo 03.07.2019 09:44
    Highlight Highlight Und morgen Ausschaffungen a la Selbstjustiz?
    • Eskimo 03.07.2019 11:51
      Highlight Highlight Ich nehme an dass die geretteten "Schiffbrüchigen" nun umgehend selbstständig wieder zu ihren Familien in ihre Heimat zurückkehren... oder ist halt eben doch alles ganz anders?
  • Oigen 03.07.2019 09:11
    Highlight Highlight Wie dem auch sei, wir werden diese Justiz verändern. (...) Denn das ist kein Urteil, das Italien gut tut, es ist kein Urteil, das für Italien spricht...

    Sagt so ziemlich alles über salvini...
  • jesojeetisinucazz 03.07.2019 08:54
    Highlight Highlight https://twitter.com/Frontex/status/1142373165076766720?s=19
  • sheshe 03.07.2019 08:39
    Highlight Highlight Wolltet ihr asozialen Kommentarschreiber der letzten Tage die (geretteten) Flüchtlinge nicht nach Libyen zurückschicken?

    Schaut mal, was da so passiert: https://www.watson.ch/international/libyen/209270183-dutzende-opfer-bei-luftangriff-auf-fluechtlingslager-in-libyen

    Ich bin wirklich erschüttert über das braune Gedankengut, dass in den letzten Tagen unter den Rackete-Artikeln geteilt und vor allem gutgeheissen wurde.
    • atomschlaf 03.07.2019 10:20
      Highlight Highlight Ich finde, man sollte sie ihn ihre Heimatländer zurückschicken.
      Libyen bringt nichts.
  • Gustav.s 03.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Ich frage jetzt mal, Blitzgewitter egal:
    Sind die Geschichten über ihren Vater wahr? Ehemaliger hoher Militär, Multimillionär und jetzt Berater für Rüstungsfirmen die Waffen nicht nur, aber auch nach Afrika verkaufen.
    Oder anders gesagt, ist es wahr das die Tochter Leute nach Europa holt, die dann ihr hier verdientes Geld nach Afrika schicken, wo es die Regierungen kassieren um Waffen von den Firmen ihres Papas zu kaufen?
  • PeteZahad 03.07.2019 08:10
    Highlight Highlight Ich habe jetzt hier schon einiges gelesen bezüglich was im Seerecht steht. Der Herr von Amnesty sagt auch wieder was von "nächstgelegenen sicheren Hafen". Im internationalen Seerecht der Vereinten Nationen finde ich diesbezüglich nur den Artikel 98 und dort steht nichts zum Thema Hafen:

    United Nations Convention on the Law of the Sea, Article 98 (Page 56) - "Duty to render assistance"
    https://www.un.org/depts/los/convention_agreements/texts/unclos/unclos_e.pdf
    • misohelveticos 03.07.2019 16:36
      Highlight Highlight Einschlägig ist hier die SAR Convention (INTERNATIONAL CONVENTION ON MARITIME SEARCH AND RESCUE) von 1979

      Annex 1.3.2:"Rescue. An operation to retrieve persons in distress, provide for their initial medical or other needs, and deliver them to a place of safety;"

      Ein sicherer Ort muss nicht zwangsläufig ein Hafen sein, aber praktisch läuft es darauf hinaus, weil jedes grössere martime Fahrzeug nun mal eine Hafen braucht.
    • PeteZahad 03.07.2019 18:52
      Highlight Highlight @misohelveticos
      Besten Dank für die Quelle. Dann ist es nicht so eindeutig wie überall dargestellt.
  • sherpa 03.07.2019 08:05
    Highlight Highlight Looser Salvini muss einsehen, dass er und seine "Brüder" nicht machen können was sie wollen.
  • atomschlaf 03.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Krasser Fehlentscheid.
    Offenbar gibt es auch in Italien zu viele "activist judges", die ihre Ideologie über das Recht stellen.
    • das Geflüster 03.07.2019 11:34
      Highlight Highlight Es ist besser so.
      Die Medien hätten sie sonst viel einfacher als Opfer inszenieren können.
  • MarGo 03.07.2019 07:45
    Highlight Highlight Es muss nur mal einen "ghörigen Chlapf tuä", und schon könnten heute ach so sichere Staaten in ähnliche Situationen kommen... ich hoffe, dass all die Blitzer gegen diese Frau nie auf solche Hilfe angewiesen sind....
    Wann lernt der Mensch endlich, dass jeder Mensch gleich ist...
    Ohne mehr Solidarität und etwas Schwarm-Intelligenz wird das nichts mit unserer blauen Kugel...
    • Freethinker 03.07.2019 08:07
      Highlight Highlight Auf solche Gegälligkeiten bin ich nicht angewiesen, denn ich halte mich egtl immer ans Gesetz. Würde ich zu UNRECHT angeklagt, erwarte ich natürlich Schützenhilfe. Frau Rackete hat allerdings einen klaren Verstoss begangen. Unendlich lange weitere Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen wird leider nicht funktionieren.
    • das Geflüster 03.07.2019 08:08
      Highlight Highlight Genau. Und nach diesem Chlapf stürzen wir uns alle ins Gummiboot.
      Übers Mittelmeer. Wo wir dann von Marokkanischen Seeretterinen schon nach wenigen Metern aufgefischt werden.
    • inmi 03.07.2019 08:36
      Highlight Highlight Blabla. Hilfe. Es geht um Migrationserzwingung. Sonst nix. Seit Salvini im Amt ist ertrinken weniger Menschen. Er sollte einen Orden erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 03.07.2019 01:10
    Highlight Highlight Salvini rudert also bereits von "Schlepperin" auf "Nationale Sicherheitsgefahr" zurück. Jetzt versucht er halt einfach sie schnellstmöglich und nachhaltig los zu werden.
    Dumm nur, dass Rackete EU-Bürgerin ist und er daher ohne sauber begründeten Verdacht oder eines Urteils damit ebenfalls ziemlich flach rauskommen wird. Mal sehen, wie Salvini in ein paar Tagen erneut grossmäulig zurückrudern wird.
    • P. Silie 03.07.2019 09:11
      Highlight Highlight Muss er ja auch.. wenn der Richter das Gefühl hat, dass mit dem Fährdienst der Seawatch 3 alles in Ordnung ist, könnte Salvini wegen falscher Beschuldigungen angeklagt werden.. Nach dem Urteil des Richters müssen wir nicht mal den Schuldspruch desjenigen abwarten.
  • Abu Nid As Saasi 03.07.2019 00:25
    Highlight Highlight Was soviel heisst, dass die Justiz dem Salami Republikaner eins ans Bein gepisst hat. Gut so
  • FITO 03.07.2019 00:22
    Highlight Highlight Da hat sich der lombardische Wutzwerg aber zur Sissi gemacht.
    Das wird Selfini aber nicht hindern seine "Bestia" mit Fake News zu füttern um jetzt erst recht auch noch den Rest der italienischen Bevölkerung gegen Europa und die Deutschen aufzuhetzen.
    Es ist zu hoffen dass die nächsten Wahlen für Italien schon bald kommen.
    Benutzer Bild
  • murrayB 02.07.2019 23:27
    Highlight Highlight Ich verstehe die Menschlichkeit der Aktion - dennoch frage ich mich an alle Befürworter für Rackete: Wie viele Migranten und Asylsuchende sollen und können wir in Europa aus Afrika aufnehmen?

    Und weiss jemand, wie viele wir bereits aufgenommen haben?

    Ich mache mich ernsthaft sorgen, über die Integrationswilligkeit vieler die kommen und bereits gekommen sind...
    • rodolofo 03.07.2019 08:35
      Highlight Highlight Da gibt es noch mehr, worüber Du Dir Sorgen machen könntest:
      Du könntest Dir zum Beispiel Sorgen machen wegen der Klimaerwärmung, oder wegen dem hoch radioaktiven Atommüll, der die Menschheit die nächsten 1 MILLION Jahre (!) beschäftigen, plagen und KOSTEN wird!
      Und der erste Atommüll wurde ins Tiefenmeer gekippt, wo er in Metall-Fässern lagert, die im SALZWASSER vor sich hin rosten.
      Der arme Afrikaner, der Dir als Strandverkäufer Billigramsch anzudrehen versucht, hat doch mit all diesen WIRKLICH BESORGNISERREGENDEN DINGEN gar nichts zu tun!
      Vielleicht weiss der nicht mal, dass es AKW's gibt. http://
    • inmi 03.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Das wissen sie nicht. Die Rakete Fans sind Populisten
    • Matrixx 03.07.2019 09:06
      Highlight Highlight Redest du von sogenannten "Wirtschaftsflüchtlingen"?
      Denn in einigen Jahren werden Klimaflüchtlinge kommen, und zwar in Zahlen, die die heutigen Ströme um ein vielfaches übersteigen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arabra 02.07.2019 23:08
    Highlight Highlight Ist Rakete eigentlich die Thunberg Ablösung?
    • das Geflüster 03.07.2019 08:11
      Highlight Highlight Ja. Es braucht im wieder frische solche Leute.
      Am besten Frauen.
      Damit solche Schlagzeilen geschrieben werden können.

    • Oigen 03.07.2019 08:40
      Highlight Highlight ist arabra neidisch dass es menschen mit empathie gibt?
    • Daniel Caduff 03.07.2019 10:12
      Highlight Highlight Ihr merkt langsam, dass Euch für den Oktober die Felle davon schimmen, korrekt?
  • outdoorch 02.07.2019 23:00
    Highlight Highlight Ich begrüsse diese Entwicklung.

    Es zeigt aber aber auch, dass wir Länder wie Italien, die durch ihre geopolitische Lage am meisten mit der Flüchtlingsproblematik konfrontiert sind, nicht alleine lassen dürfen.

    Denn dadurch bildet sich der Nährboden für populistische Wirrköpfe à la Salvini & Co.
    • El Vals del Obrero 03.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Das Problem ist einfach, die populistischen Wirrköpfe in Italien fordern (berechtigerweise!) Hilfe.

      Die populistischen Wirrköpfe in den Ländern mit anderer geografischer Lage fordern, dass Italien sich doch alleine drum kümmern soll. Jeder ist sich selbst der Nächste.

      Leider kapieren viele der Wähler diese Widersprüche wohl nicht.
    • Daniel Caduff 03.07.2019 10:16
      Highlight Highlight @Vals

      Ich gebe Dir recht, während der eine rechte Populist (Orban) alles tut, um eine Verteilung der Migranten in der EU zu verhindern, will der andere rechte Populist (Salvini) genau das erreichen...

      Fairerweise muss man aber sagen, Italien hat das Dublin-Abkommen unterzeichnet. Sie wussten, was das bedeutet. Und sie haben Milliarden von der EU an Transferzahlungen erhalten.


      Eines haben die Rechtspopulisten nämlich gemeinsam: Geld von der EU nehmen sie sehr gerne. Nur an den Lasten beteiligen wollen sie sich nicht.
  • Nero1342 02.07.2019 22:57
    Highlight Highlight gut so!
    jemand der so viele menschenleben rettet darf einfach nicht eingebuchtet werden.
    • dorfne 03.07.2019 11:53
      Highlight Highlight Dem kann absolut nicht widersprochen werden.
    • murrayB 03.07.2019 13:20
      Highlight Highlight Gerettet wären die Flüchtlinge auch gewesen, wenn das Boot z.B. in Tunesien oder Libyen angelandet hätte...

      Merkst du einen Unterschied zwischen Rettung und Schleppertätigkeit?
  • Exodus 02.07.2019 22:54
    Highlight Highlight Italien kann nicht Gesetze erlassen, die gegen internationales Recht und Menschenrechte verstossen.
    Das internationale Seerecht sieht (aus gesundem Menschenverstand) vor, dass Schiffsbrüchigen zum nächsten sicheren Hafen gebracht werden müssen (und nicht, dass sie mehr als 2 Wochen im Meer in einer Notlage warten).
    Als Kapitänin war für Carola Rackete Ihre Pflicht dies zu tun!
    Frau Carola Rackete hat nur gemacht, was zu machen ist.
    Und ich denke: Ist es ein Problem diesen Menschen etwas zu Essen, Trinken und ein Bett zu geben?
    Braucht es so viel Theater?
    • Gubbe 03.07.2019 09:02
      Highlight Highlight Natürlich ist das so, mit dem Seerecht. Allerdings sollte man die 'Schiffbrüchigen' nicht auf See erwarten, um sie dann zu 'retten'. Es gibt auch Gesetze die gegen professionelles 'Retten' und an Landbringen sind. Einfach alle die aus ihrem Kontinent abhauen, ohne gefährdet zu sein, mit Kleidern versorgen, Wohnung bereitstellen, Versicherungen bezahlen und monatliches Einkommen garantieren, geht einfach nicht.
    • Exodus 03.07.2019 14:35
      Highlight Highlight @Genital Motors
      Sicher wäre das nicht. In Lybien hersscht keine Ordnung. Es gibt selber Asylanten aus Lybien.
    • Exodus 03.07.2019 14:52
      Highlight Highlight @Gubbe
      Ein Politiker bekommt in Italien auch im Rentenalter, mehrere Tausende Euro/Mt. Und das auch ohne nichts zu tun. Das ist für italienische Verhältnisse sehr viel Geld.
      Es ist nicht das Geld, wo fehlt. Es ist der Wille, wo fehlt.
      Und wenn diese Menschen recht aufs Asyl haben, (weil es eben einen Grund gibt) dann muss man es geben, aus rechtlichen und vor allem meschlichen Gründen.
  • Sisiphos 02.07.2019 22:35
    Highlight Highlight Das tut immer wieder gut, wenn Salvini’s grosspurig verkündeten Aktionen in die Hose gehen 😂😂😂. Rackete wird ausgewiesen und angeklagt! Was soll das denn?! Ich wusste schon gestern, die Italiener können das nicht durchzusetzen wegen des geltenden Seerechts nicht und weil das populistische Pfeifen sind. Allerdings missbillige ich die übertriebene Ikonisierung von Carola Rackete. Es war die gleiche Aktion, die Reisch letztes Jahr gemacht hat.
    • plaga versus 02.07.2019 23:07
      Highlight Highlight Galt das Anlegeverbot und deren Bestrafung bei Missachtung schon damals?

      Nein.
    • Nada Ville 03.07.2019 03:23
      Highlight Highlight Lesen ist nicht einfach. Das ist kein Freispruch im Grunde wurde Sie aus der Untersuchungshaft entlassen nichts weiteres, es droht immer noch eine Haftstrafe.
    • PeteZahad 03.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Ich gebe dir Recht bezüglich Salvini und Ikonisierung aber gegen welche Artikel im Seerecht verstösst Italien wenn es das Anlegen eines Schiffes verweigert?
      https://www.un.org/depts/los/convention_agreements/texts/unclos/unclos_e.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • hämpii 02.07.2019 22:34
    Highlight Highlight Salvini... Hol schonmal die Tomatensauce aus dem Schrank, heute gibts Spaghetti!
  • Moelal 02.07.2019 22:33
    Highlight Highlight Bravo!!! Ein gutes Zeichen für diejenigen, die noch menschlich denken können
    • Cédric Wermutstropfen 02.07.2019 23:46
      Highlight Highlight Das ist überhaupt kein Zeichen. Bist Du Dir darüber im klaren, um was es heute ging? Scheint mir nicht so. Die Mühlen des Rechtsstaates, den Rackete mit Füssen getreten hat, haben jetzt zu mahlen begonnen. Gut möglich und es bleibt zu hoffen, dass sie und ihresgleichen davon nun zermalmt werden. Das Verfahren ist noch hängig.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 03.07.2019 08:39
      Highlight Highlight Weißt du Cedric, es gibt da so zwei kleine fast unbedeutende Dinge, über die du dich jetzt so richtig schön aufregen kannst.
      1. Internationales Seerecht
      2. Menschenrechte
      Und leider leider stehen beide über den nationalen Gesetzen. So gerne es du und deinesgleichen auch hätten und so sehr es sich Salvini auch wünscht, die Lage ist eindeutig.
    • Cédric Wermutstropfen 03.07.2019 13:15
      Highlight Highlight @Gähn: Nein, die Lage ist nicht so eindeutig. Das ist Wunschdenken von Dir. Ausserdem vergisst Du den Vorfall mit dem Patrouillenboot.
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  • Mann von Welt 02.07.2019 22:29
    Highlight Highlight Könnte sein, dass Salvini eine größere Gefahr für Italien darstellt.
    • das Geflüster 02.07.2019 22:57
      Highlight Highlight Nö.
    • äti 03.07.2019 00:10
      Highlight Highlight Nicht könnte, sondern 'ist'. An 2. Stelle käme die Mafia. Aber Salfini bekämpft diese erfolgreich, sagt er und nur er.
  • Cédric Wermutstropfen 02.07.2019 22:26
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso das hier einige als Sieg werten. Euch ist schon bewusst, dass es heute lediglich darum ging wie sie zu verbleiben habe bis zu und während der Verhandlung des eigentlichen Falles?
    • ingmarbergman 02.07.2019 22:45
      Highlight Highlight Es ist nur ein Teilsieg, da hast du Recht. Aber ein Sieg für den Rechtsstaat.

      Solange wir unsere Heimat haben, werden wir unsere Demokratie und den Rechtsstaat.

      Wir sind die Mehrheit und das ist gut so.
    • Walter Sahli 02.07.2019 23:07
      Highlight Highlight Wenn man irgendwas von Freiheit hält, dann weiss man es zu schätzen, wenn man nicht eingesperrt ist.
    • Cédric Wermutstropfen 03.07.2019 13:11
      Highlight Highlight @ingmar: „Wir sind die Mehrheit und das ist gut so.“

      Wo seid ihr die Mehrheit? Laut und nervtötend zu sein hat nichts mit Mehrheitsverhältnissen zu tun.
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  • Do not lie to mE 02.07.2019 21:58
    Highlight Highlight Operation erfolgreich durchgeführt

    - Politisches Ziel erreicht
    - Spenden Einnahmenziel erreicht

    Glückwunsch
    • El Vals del Obrero 03.07.2019 07:47
      Highlight Highlight Und für einige Tage von den wirklichen Problemen des Landes und all den nicht eingehaltenen Wahlversprechungen abgelenkt.
  • Fairness 02.07.2019 21:58
    Highlight Highlight Und das wars? Wofür sind denn Gesetze da? Übrigens: Bin kein SVPler.
    • ingmarbergman 02.07.2019 22:43
      Highlight Highlight Gesetze sind da, damit sie eingehalten werden. Und in diesem Fall gilt das Seerecht. Ich glaube du bräuchtest etwas Nachhilfe in Staatskunde.

      Bei uns darf auch nicht Oberwil-Lieli Gesetze erlassen, die gegen die Bundesverfassung verstossen.

      Aber Rechtsstaat ist halt schwer, wenn man voll brauner Hetze ist.
    • Beasty 02.07.2019 23:01
      Highlight Highlight Na, dann lern mal Gesetze. Asyl ist ein Menschenrecht (Artikel 14). Schiffe in Not muss geholfen werden. Schiffe in Not müssen anlegen dürfen. Die Leute sind auf dem Schiff fast verreckt, ohne Hilfe der Italiener. Wieviel Gesetzte wohl damit gebrochen wurden? Du würdest dich besser eher darüber ärgern.
    • Arabra 02.07.2019 23:06
      Highlight Highlight SVP zu sein ist kein verbrechen 🤦‍♂️
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  • Alteresel 02.07.2019 21:49
    Highlight Highlight Diese Frau hat Eier, Herr Salvini!
    • das Geflüster 02.07.2019 22:56
      Highlight Highlight Nö.
    • Mah0niz 02.07.2019 23:30
      Highlight Highlight Diese Frau brucht keine Eier. Sie hat einen Pferdeschwanz!
  • qolume 02.07.2019 21:31
    Highlight Highlight "Gefahr gegen die Nationale Sicherheit" ja neh, ist klar... und übrigens, Herr Salvini, das ist Sache der Judikative, nicht der Exekutive, Sie Staatsgewaltaushöhler.
    • rodolofo 03.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • KoSo 03.07.2019 11:08
      Highlight Highlight für den Satz „...wir werden diese Justiz verändern...“ sollte man ihn zum Staatsfeind #1 machen, das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun!!
  • Walter Sahli 02.07.2019 21:27
    Highlight Highlight Freut mich gerade sehr!
  • Dreamtraveller 02.07.2019 21:19
    Highlight Highlight Solidarität und Menschlichkeit siegt immer!
    • Saraina 02.07.2019 21:50
      Highlight Highlight Es ist zu hoffen, das das Recht siegt. Und das verpflichtet einen Kapitän das Leben von Menschen in Seenot zu retten, und ernsthaft erkrankte und gefährdete Passagiere an Land zu bringen.
    • Kruk 02.07.2019 21:54
      Highlight Highlight Wäre ja schön.
    • Sherlock_Holmes 02.07.2019 22:40
      Highlight Highlight Leider nein – wie viele Krisen - und Kriegsgebiete tagtäglich deutlich machen. Erst recht, wenn sie ausserhalb des Fokus der Weltöffentlichkeit liegen.

      Hoffentlich jedoch in diesem Fall, wobei die gerichtliche Untersuchung erst begonnen hat.

      Wenn Menschen wie Carola Rackete dazu beitragen, dass der Druck für tatsächliche, nachhaltige Lösungen aufrecht erhalten wird, wäre noch vielmehr erreicht.

      Andernfalls ist zu befürchten, dass sie lediglich eine willkommene Zielscheibe für Salvini und seine Gefolgschaft darstellt, ohne dass sich an der grundsätzlichen Problematik etwas ändert.
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  • unverbesserlich 02.07.2019 21:12
    Highlight Highlight Endlich gute Nachricht!! Und jetzt der Blitzkrieg für SVPler!!
    • Diavolino666 02.07.2019 22:06
      Highlight Highlight unverbesserlich...
    • Arabra 02.07.2019 23:04
      Highlight Highlight Puure Hetze gegen SVP.... Geht aber in ordnung nicht wahr?
    • dorfne 03.07.2019 12:10
      Highlight Highlight Auch migrationskritische Linke sehen diese Selbstgerechten im braunen Sumpf. Wer nicht 100% ihrer Meinung ist, ist ein Nazi, der die Migranten "ersaufen" lassen will.
  • das Geflüster 02.07.2019 21:06
    Highlight Highlight Verantwortungslose junge Frau.
    • Walter Sahli 02.07.2019 21:49
      Highlight Highlight Sie hat grössere Eier als Du es Dir je flüstern kannst!
    • .i.i.i. 02.07.2019 21:53
      Highlight Highlight Tolle Argumentation und nachvollziehbare Aussage...
    • Samuel Defurnier 02.07.2019 22:21
      Highlight Highlight Verantwortungslos ist es Menschen kläglich ersaufen zu lassen, dies tut Europa. Frau Rackete ist eine Heldin.
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«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

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