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Fünf Jahre nach Fukushima: Drei ehemalige Topmanager angeklagt



epa05152386 A Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) employee measures radiation level  of 213 microsievert per hour in front of the No. 2 (L) and No.3 reactor buildings at TEPCO's tsunami-crippled Fukushima Daiichi nuclear power plant in Okuma town, Fukushima prefecture, Japan, 10 February 2016. A group of foreign media visited to the plant, just a month before the fifth anniversary of the nuclear accident. The 9.0-magnitude earthquake that struck 11 March 2011 and triggered a tsunami claimed the lives of an estimated 15,000 people, and led to a nuclear accident on a level that had not been seen since Chernobyl in 1986.  EPA/TORU HANAI / POOL

Strahlenmesser bei Fukushima: Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe wurden nun drei ehemalige Topmanager angeklagt.
Bild: EPA/REUTERS POOL

Fünf Jahre nach der Atomkatastrophe in Fukushima sind drei frühere Top-Manager des Betreiberkonzerns Tepco angeklagt worden. Dies berichteten japanische Medien am Montag.

Dem früheren Tepco-Chef und den zwei früheren Vizepräsidenten wird vorgeworfen, es unterlassen zu haben, das Atomkraftwerk gegen eine Katastrophe durch Tsunamis zu schützen. Am 11. März 2011 war es in Folge eines Erdbebens und Tsunamis zu Kernschmelzen im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gekommen.

Der Betreiber des Unglücksmeilers in Fukushima hatte kürzlich eingestanden, damals zu spät über die Kernschmelze informiert zu haben. Basierend auf der Strahlung um die Reaktoren wusste Tepco von der Schwere der Schäden schon wenige Tage nach dem Unfall.

Doch Tepco verwendete den Begriff Kernschmelze erst ab Mitte Mai 2011. Wie es in den Reaktorkammern genau aussieht, weiss auch fünf Jahre danach noch niemand.

Als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushima hatten zwischenzeitlich zwei Jahre lang alle 48 kommerziellen Reaktoren in Japan stillgestanden. Die Betreiberkonzerne decken den Strombedarf ersatzweise mit Wärmekraftwerken, wofür die rohstoffarme Inselnation teures Öl und Gas importieren muss. (wst/sda/dpa)

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