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Kane Tanaka, a 116-year-old Japanese woman, gestures after receiving a Guinness World Records certificate, back, at a nursing home where she lives in Fukuoka, southwestern Japan, Saturday, March 9, 2019. Tanaka who loves playing the board game Othello was honored Saturday as the world's oldest living person by Guinness World Records. (Takuto Kaneko/Kyodo News via AP)

Kane Tanaka ist jugendliche 116 Jahre alt. Bild: AP/Kyodo News

In Japan leben mehr als 70'000 Hundertjährige – doch es gibt ein Problem



Japans «Club der Hundertjährigen» feiert einen Rekord: Erstmals zählt die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt mehr als 70'000 Menschen im Alter von 100 oder mehr Jahren. Insgesamt leben nach Angaben der Regierung vom Freitag 71'238 Hundertjährige in dem asiatischen Land, das angesichts niedriger Geburtenraten so rasant überaltert wie keine andere Industrienation. Frauen stellten mit 88.1 Prozent weiterhin die Mehrheit der Super-Senioren, wie die Regierung weiter mitteilte.

Seit 49 Jahren steigt die Zahl jährlich auf eine neue Rekordmarke. Zur Langlebigkeit der Japaner tragen die traditionelle Küche, Fortschritte in der Medizin und ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein bei. Die Lebenserwartung bei den Frauen liegt bei durchschnittlich 87.3 Jahren. Männer werden in Japan im Schnitt rund 81.2 Jahre alt.

Problematische Überalterung

Trotz der hohen Lebenserwartung geht die Bevölkerung Japans wegen niedriger Geburtenraten zurück. Der Zuwachs am anderen Ende der Alterspyramide dürfte hingegen noch weiter gehen. Experten schätzen, dass in wenigen Jahren mehr als 100'000 Japaner 100 Jahre oder älter sein werden. Zum Beginn der Statistik 1963 gab es in dem fernöstlichen Inselreich lediglich 153 Hundertjährige. (sda/dpa)

Vor 70 Jahren kapitulierte Japan – doch das Land tut sich schwer mit der Vergangenheit

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15
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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 14.09.2019 09:23
    Highlight Highlight Statt Überalterung und fehlende Geburten zu beklagen sollten wir unsere gegenwärtige Weltsicht hinterfragen.

    Immer mehr vom selben ist selten die Lösung eines Problems...

    Wir benötigen radikal neue Ansätze z.B:
    - Bescheidenheit statt Konsum
    - Shared Economy statt Besitz
    - Kreislauf statt Wachstum
    - Community statt Globalisierung
    - Geburtenkontrolle statt Familie (Kinder) als Traum / Menschenrecht
    - Gemeinwohl statt Fokussierung auf Einzelne / Einzelinteressen
  • wolge 14.09.2019 09:14
    Highlight Highlight Nun die Lösung kann ja wohl kaum sein wieder mehr Kinder zu produzieren... Auch diese würden dann zu Super-Senioren etc.
  • grumit 13.09.2019 12:40
    Highlight Highlight Wie steht es denn um die finanzielle Altersvorsorge in Japan?
    • Me:ish 13.09.2019 14:04
      Highlight Highlight Schlecht.
  • DerRaucher 13.09.2019 12:01
    Highlight Highlight "doch es gibt ein Problem" - warum muss ein Rückgang der Geburtenrate immer ein Problem sein? Ein Problem werden wir eher bekommen wenn wir immer mehr und mehr werden.
  • Gulasch 13.09.2019 11:33
    Highlight Highlight Thanos hatte recht, er hätte nur die Erinnerungen auch ausschnippen sollen!
  • iisprinzässin 13.09.2019 09:02
    Highlight Highlight Ich höre immer von niedrigen Geburtenraten, gerade bei uns, und dann in anderen Artikeln liest man: zu viele Schüler für die bestehende Infrastruktur, zu viele Gebärende für die Anzahl Hebammen, zu viele Kinder für die Kitas ...
    • dorfne 13.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Die Schweiz verzeichnet Jedes Jahr Geburtenüberschüsse. Obwohl jede Frau durchschnittlich nur 1,6 Kinder gebährt. Schuld am Geburtenüberschuss ist die Zuwanderung jüngerer Frauen und die z.Z. noch leicht steigende Lebenserwartung.
    • burton85 13.09.2019 14:52
      Highlight Highlight Nicht weil die Nachfrage steigt, sonder das Angebot reduziert wird, zugunsten der Rentabilität🤗😏
  • bcZcity 13.09.2019 08:39
    Highlight Highlight Irgendwann passt sich dies wieder an. Die Geburtenrate wird auf einem tieferen Niveau als sonst, aber stabil bleiben. Nachdem 2-3 Generationen gestorben sind welche noch aus kinderreicheren Zeiten kamen, passt das Verhältnis wieder. Man muss einfach durchhalten und eine Generation oder zwei, muss eben etwas unten durch.

    Aber ja, die Wirtschaft braucht Nachschub, der einzige Grund das Kinderkriegen zu fördern. Immer mehr, immer weiter.......sonst fällt das System auseinander.

    Was verschwiegen wird, grundsätzlich nur kurzfristig in Generationen gerechnet. Verzichten will aber auch niemand.
  • dorfne 13.09.2019 08:31
    Highlight Highlight Wir brauchen nicht noch mehr Geburten. Die Weltbevölkerung ist am explodieren. Sie verdoppelt sich in immer kürzerer Zeit. Japan hat keine Zuwanderung. Zuwanderung wär die Lösung. Noch besser wäre, wir würden weltweit eine Überalterung für ca. 3 Generationen zulassen. Nur so bekämen wir die Überalterung jemals in den Griff. Bis in 20 Jahren brauchts 50% weniger Arbeitskräfte als heute wegen der KI. Die Renten müssten dann die Roboter sichern.
    • MrEurovision 13.09.2019 08:49
      Highlight Highlight erklär das mal einem Japaner. Die haben extreme Mühe mit zuwanderung, da die Inseln jahrelang von Fremden abgeschottet waren.
      Der "Fremdenhass" der zum Teil bei der "alten" Bevölkerung herscht, lässt die SVP schon fast links aussehen. Niemals würden die sich von einem ausländischen Pfleger pflegen lassen.

      Zudem kommt für die Zuwanderer ein weitere Faktor hinzu: Die Sprache, welche extrem schwer ist und eine Integrierung schwer macht.
    • K1aerer 13.09.2019 10:26
      Highlight Highlight Viel Glück wünsche ich den Zugewanderten. Ich denke in Japan wird man dann mal sehr schnell rassistisch angepöbelt.
    • lukas wiedmer (1) 13.09.2019 10:41
      Highlight Highlight jajajaja die KI...wo ist sie den?
    Weitere Antworten anzeigen

Niemand ist zu cool, um Cute News anzugucken! Also hopp, hopp!

Heute dürft ihr die Einleitung selber ausfüllen:

Cute news ____________.

Da ich in letzter Zeit etwas wenig ____________ hatte, sind die heutigen Cute News etwas ___________ als auch schon. Ihr seid aber herzlich dazu _____________, in der Kommentarspalte ein ____________ zu posten.

So, dann fangen wir doch gleich an.

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