International
Justiz

Österreich: Flüchtiger Häftling nach zehn Jahren gefasst

Flüchtiger Häftling nach 10 Jahren gefasst

27.03.2023, 14:4527.03.2023, 15:10
Nach zehn Jahren werden sie alle nachlässig – auch die hartgesottensten Ganoven. (Symbolbild)
Nach zehn Jahren werden sie alle nachlässig – auch die hartgesottensten Ganoven. (Symbolbild)Bild: Shutterstock

Ein Strafgefangener, der von einem Ausgang am 9. Dezember 2013 nicht mehr ins Gefängnis Feldkirch in Vorarlberg zurückgekehrt war, ist am Samstag in Linz festgenommen worden.

Eine Streife war am Samstag um 17.30 Uhr wegen eines Streites in die Hummelhofstrasse gerufen worden, berichtete die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Montag.

Die Beamten kontrollierten einen 31-jährigen Mann aus Gambia und stellten fest, dass es sich um den flüchtigen Strafgefangenen handelte. Der Mann sei zwischenzeitlich auch in Spanien gewesen, erfuhr die Nachrichtenagentur APA von der Polizei. Er wird in den kommenden Tagen nach Feldkirch überstellt, um dort seine Strafe – unter anderem wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung – weiter abzusitzen. (sda/apa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9
Shell-Chef warnt vor Benzinknappheit binnen Tagen – was das für die Schweiz bedeutet
Friedensgespräche hin oder her, die Strasse von Hormus ist für Tanker bis auf Weiteres nicht befahrbar. Shell-Chef Wael Sawan warnt vor baldigen Versorgungslücken in Europa. Noch zeigt man sich in der Schweiz relativ entspannt.
Der Erdölpreis sinkt wieder, die Börsen jubilieren und mindestens in der Welt der Finanzmärkte denken offenbar viele, dass der Krieg mit Iran bald vorüber sein könnte. Doch abgesehen vom Umstand, dass es für die von US-Präsident Donald Trump seit Montag zunehmend offensiv geäusserte Aussicht auf Friedensverhandlungen noch keine wirklich harten Belege gibt, spitzt sich die Versorgungslage auf den Energiemärkten weiter zu.
Zur Story