International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa03119429 Lindsey Vonn of the USA drinks a Red Bull at the finish line after the second training run for the women's Downhill race of the Alpine Skiing World Cup in Bansko, Bulgaria, 24 February 2012.

Red Bull verliert Klage in Kanada und muss Busse bezahlen. Bild: EPA

Red Bull muss Konsumenten in Kanada je 10 Dollar zahlen – weil es keine Flügel verleiht



«Red Bull verleiht Flügel» – mit diesem Werbeslogan assoziiert man das Taurin-haltige Getränk in der blau-silbernen Dose. Man könnte annehmen, dass kein Mensch diesen Spruch je wörtlich nahm. Dass dem nicht so ist, beweisen zwei Sammelklagen gegen das Unternehmen.

Die österreichische Firma erklärte sich nämlich vor kurzem bereit, 850'000 US-Dollar zu bezahlen. Diejenigen, die nach Konsum des Energy-Drinks keine Leistungssteigerung erfuhren, können eine Entschädigung in Höhe von 10 Dollar erhalten.

Eine im Februar eingereichte kanadische Sammelklage führte zu diesem Entscheid. Red Bull wurde vorgeworfen, nicht hinreichend über die Mischung mit Alkohol informiert zu haben. Chancen auf Entschädigung haben kanadische Verbraucher, die das Getränk zwischen dem 1. Januar 2007 und dem 23. Juli 2019 gekauft haben.

Im Jahr 2013 kam es in den USA zu einer Sammelklage. Damals behauptete ein Verbraucherpaar, dass das Trinken von Red Bull ihnen keine Flügel verleihe oder zu einer besseren Leistung führe. Die Firma einigte sich in einem Vergleich zur Zahlung von 13 Millionen US-Dollar. (mim)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Don Alejandro 29.08.2019 17:37
    Highlight Highlight Red Bull verleiht nur Zahnärzten und Diabetes-Typ 2 Flügel.
  • leverage 29.08.2019 17:17
    Highlight Highlight Der Titwl ist definitiv falsch. Hier geht es um zwei komplett verschiedene Fälle. Die 10 Dollar in Kanada sind wegen fehlender Alkohol Misch Warnung.

    Ob die andere Meldung tatsächlich stimmt, ist zweifelhaft. Man findet von 2014 17 und 18 Artikel die das behaupten. Gemeinsam ist jeweils dass die Entschädigung 10 Dollar beträgt.

    • Hanjo 29.08.2019 18:35
      Highlight Highlight Stimmt, aber wie kriegt man sonst denn noch Leute dazu, einen Artikel anzuklicken und kommentieren?
  • Raphael Stein 29.08.2019 16:05
    Highlight Highlight Frag mich wer sind hier der Idioten, Richter oder Kläger?
  • TanookiStormtrooper 29.08.2019 15:43
    Highlight Highlight Völlig bescheuert, aber Red Bull gönne ich diese Busse von Herzen.
  • En Espresso bitte 29.08.2019 14:17
    Highlight Highlight Bei den idiotischen Gerichtsverfahren in den nordamerikanischen Rechtssystemen stellt's mir schon immer wieder die Haare auf.
    • P. Silie 29.08.2019 14:42
      Highlight Highlight Sie haben recht! Jedoch hat auch unser System macken.. während in den USA Strafen in Millionenhöhe ausgesprochen werden gibts bei uns selbst für grössere Fälle höchstens einen Gutschein für den Cappuccino-Automaten beim Bahnhof..

      Irgendwas dazwischen wäre vermutlich nicht das schlechteste..
    • Emil22 29.08.2019 15:59
      Highlight Highlight Es klingt auf den ersten Blick jeweils idiotischer, als es tatsächlich ist. Ganz (unerlaubt) vereinfacht erklärt: die Busse bemisst sich daran, was das Unternehmen hätte aufwerfen müssen, um den Rechtsverstoss nicht zu begehen. Die Idee ist, dass es nicht lukrativ sein darf, bewusst Recht zu verletzen, als das Recht einzuhalten. Wie gesagt: sehr(!) vereinfacht erklärt. :-)
    • TanookiStormtrooper 29.08.2019 16:31
      Highlight Highlight Natürlich ist dieser Fall dämlich. In Deutschland gingen die Kunden, die vom VW und anderen Autobauern im Dieselskandal beschissen wurden, aber leer aus. Die bleiben auf einer Drecksschleuder sitzen während man in der Politik von Umweltschutz schwafelt. Da wäre ein härteres durchgreifen und etwas wie die Sammelklage für Kunden ein Segen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 29.08.2019 14:12
    Highlight Highlight Alter.

    13Mio in den USA...
    Für diesen Jackpot würde ich mich auch dumm stellen.
    • Rolf_N 29.08.2019 20:56
      Highlight Highlight Nur gingen die 13Mio nicht an die Kläger. Red Bull hatte die Sammelklage abgewendet indem es 13Mio in einen Fonds einbezahlte, wo man dann als diese 10 Dollar einstreichen konnte.

Oberstes US-Gericht ebnet Weg für Wiederaufnahme von Hinrichtungen

Das Oberste Gericht der USA hat den Weg zur Wiederaufnahme von Hinrichtungen auf Bundesebene geebnet. Damit könnten nach etwa 17 Jahren bald wieder Todesurteile vom Bund vollstreckt werden. Die Richter entschieden am Montag mehrheitlich, dass über die von der Trump-Regierung geänderten Regularien für die angestrebte Wiederaufnahme nicht verhandelt wird.

Während viele US-Bundesstaaten die Todesstrafe vollstrecken, hat es auf Bundesebene seit 2003, also etwa 17 Jahren, keine Hinrichtung mehr …

Artikel lesen
Link zum Artikel