International
Klima

Mehrere Tote durch extreme Hitze in Thailand

Mehrere Tote durch extreme Hitze in Thailand

10.05.2024, 11:0110.05.2024, 11:01

In Thailand sind wegen der teilweise extremen Hitze in diesem Jahr bereits 61 Menschen gestorben. Landesweit seien seit Jahresbeginn 61 Menschen an Hitzschlag gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Bangkok am Freitag mit.

Die meisten Hitzetoten gab es demnach im stark landwirtschaftlich geprägten Nordosten des Landes. Im gesamten Jahr 2023 hatte es 37 Hitzetote gegeben.

In dem südostasiatischen Land herrschten wochenlang extrem hohe Temperaturen. Für die Hauptstadt Bangkok gaben die Behörden im April eine Woche lang täglich Hitzewarnungen heraus, weil die «gefühlte Hitze» auf über 52 Grad Celsius stieg.

epa11321382 A Chinese tourist uses a handheld electric fan to cool from the heat amid hot weather at the Temple of Dawn, or Wat Arun, in Bangkok, Thailand, 06 May 2024. Thailand is facing a severe hea ...
Gefährliche Hitze in Bangkok, Thailand.Bild: keystone

Verspätete Regenzeit

Die Regenzeit in Thailand begann in diesem Jahr später als üblich, die Phase der Trockenheit und drückenden Hitze dauerte länger als üblich. In den vergangenen Tagen sorgten Gewitter in einigen Regionen für Abkühlung. Im Gegenzug warnten die Behörden jedoch vor Überschwemmungen.

Im April hatte das Königreich in der nördlichen Provinz Lampang Höchsttemperaturen von 44,2 Grad Celsius registriert. Sie lagen nur knapp unter dem nationalen Rekord von 44,6 Grad im vergangenen Jahr.

epa11321379 A Chinese tourist dressed in Thai traditional rented costume drinks water during hot weather at the Temple of Dawn or Wat Arun in Bangkok, Thailand, 06 May 2024. Thailand is facing a sever ...
Eine chinesische Touristin schwitzen in Bangkok, ThailandBild: keystone

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen regelmässig davor, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel zu häufigeren, längeren und stärkeren Hitzeperioden führt. Dieses Jahr werden die Bedingungen durch das Klimaphänomen El Niño noch verschärft. Zudem erwärmt sich Asien laut der Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen schneller als der globale Durchschnitt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
19 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19
Dieses Schweizer Paar hat eine schwedische Insel gewonnen
Daniella ist Genferin, Jonathan ist Waadtländer. Als Gewinner eines Wettbewerbs darf sich das Paar ein Jahr lang auf der schwedischen Insel Tjuvholmen zurückziehen. Die beiden 28-Jährigen verraten watson, was sie dort vorhaben – und warum ihr Abenteuer noch lange nicht vorbei ist.
Der schwedischen Tourismus-Organisation Visit Sweden ist ein meisterhafter Marketing-Coup gelungen: Anfang Jahr bot sie in einem Wettbewerb den Gewinnern die Möglichkeit, ein ganzes Jahr auf einer bislang unbewohnten schwedischen Insel zu leben. Die Teilnahmebedingungen: volljährig sein, eine Videopräsentation einreichen und vor allem kein Milliardär sein, denn das Ziel sei es, Luxus «als Einfachheit, Ruhe und Freiheit in der Natur statt als materiellen Überfluss» neu zu definieren.
Zur Story