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Witkoff hat mit Europäern über Sicherheitsgarantien gesprochen

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (links) und der US-Sonderbeauftragte Steve Witkoff (rechts) trafen sich am 15. Dezember 2025 in der Kanzlei in Berlin, Deutschland.Bild: keystone

US-Sonderbeauftragter hat mit Europäern über Sicherheitsgarantien gesprochen

31.12.2025, 19:5331.12.2025, 19:53

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat nach eigenen Angaben mit dem aussenpolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, und anderen Vertretern Europas nächste Schritte auf dem Weg zu einem Ende des Ukraine-Krieges besprochen. Dabei sei es unter anderem um eine Stärkung von Sicherheitsgarantien und die Entwicklung «effektiver Deeskalationsmechanismen» gegangen, schrieb Witkoff auf X. Das Telefonat bezeichnete er – wie auch schon frühere Begegnungen – als «produktiv».

Thema sei auch gewesen, wie sich die seit fast vier Jahren von Russland angegriffene Ukraine nach Kriegsende erfolgreich und widerstandsfähig entwickeln könne. «Viele weitere Details wurden besprochen, und wir werden diese wichtige Arbeit und die Koordination im neuen Jahr fortsetzen», schrieb Kickoff.

«Koalition der Willigen» trifft sich am 3. Januar

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mitgeteilt, dass ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der «Koalition der Willigen» am 3. Januar in der Ukraine geplant sei. Am 6. Januar solle dann ein Treffen auf der Ebene der Staatschefs folgen. Als «Koalition der Willigen» verstehen sich westliche Länder, die die Ukraine auch militärisch unterstützen.

Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, schrieb auf X, dass er Selenskyj mit den neuesten Erkenntnissen aus dem Telefonat unterrichtet habe. Er ergänzte mit Blick auf das Treffen am 3. Januar: «Die Teilnahme von Vertretern von mehr als zehn Ländern wird erwartet, sowie der Nato, der Europäischen Kommission und des Europäischen Rates.» Die Partner aus den USA sollten online zugeschaltet werden.

Den Angaben auf X zufolge nahmen von US-Seite neben Witkoff auch Aussenminister Marco Rubio und der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, an dem Telefonat teil. Aus Europa seien neben Umjerow und Sautter auch der britische Sicherheitsberater Jonathan Powell und Emmanuel Bonne aus Frankreich zugeschaltet worden, schrieb Witkoff.

Erst kurz vor Weihnachten hatten sich Vertreter der USA und Europas zu dreitägigen Verhandlungen in Florida getroffen. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte Witkoff von multilateralen Sicherheitsgarantien und US-Sicherheitsgarantien gesprochen. (sda/dpa)

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14 Kommentare
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Vitai Lampada
31.12.2025 20:46registriert Dezember 2022
Das einzige Ziel von DT ist, dass seine Familie möglichst bald lukrative Rohstoff Deals mit Russland abschliessen kann. Wer das nicht sieht muss blind sein. Dazu werden Puppen wie Witkoff mit engem Putinbezug eingesetzt.
Wann bemerkt das wohl endlich der Normalo und stellt fest, dass er wieder mal verarscht wurde?
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KoSo73
31.12.2025 20:18registriert Februar 2024
irre ich mich, aber sind diese Sicherheitsgsrantien nicht schon 1994 fixiert worden?
wenn die schon nicht eingehalten werden, was sind neue diese Garantien denn wert?
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