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This image released by Sony Pictures shows Michelle Williams, left, and Mark Wahlberg star in TriStar Pictures'

Um diese beiden (Michelle Williams und Mark Wahlberg) geht es gleich. Und um ihren Film «All the Money in the World». Bild: AP/Sony -TriStar Pictures

Reden wir nicht von Sex, sondern von Geld. Ist es Zeit für einen #MeToo-Strategiewechsel?

Catherine Deneuve schimpft auf die übersensiblen Amerikanerinnen. Sie hat nicht nur unrecht, sollte dabei aber auch die eigene ökonomische Realität im Auge behalten. Der Lohngraben zwischen den Geschlechtern zeigt klarer als jede Diskussion über übergriffige Griffe, wer wem überlegen ist.



Catherine Deneuve und 100 weitere Französinnen haben ein Pamphlet geschrieben, das auf dem Recht der Männer (und Frauen) beharrt, sich gegenseitig anmachen und dabei auch schon mal ein bisschen zulangen zu dürfen. Und das von den Frauen fordert, sich nicht immer als Opfer zu sehen.

Das Pamphlet ist auf typisch französische Art nicht sonderlich genau in der Wortwahl und tendiert zur Frivolisierung der Debatte, aber hey, so wie auch kein Gesicht symmetrisch ist, hat auch keine Geschichte zwei gleiche Seiten. 

Der Beitrag der Französinnen ist nicht ein offener Brief gegen #MeToo, es ist eine Facette der Debatte.

Meine erste Reaktion: Endlich wird das Ganze mal ein bisschen entspannter angegangen! Und bestimmt ist Frau Deneuve so entspannt, weil sie aus einer enorm souveränen Position spricht und sich nicht wie ein Hollywood-Fabrik-Batteriehuhn fühlt, das mit vorgehaltenem Penis bedroht wird. Schliesslich, so dachte ich, sind wir in Europa, und da zeigt sich wahre Gleichberechtigung, denn da verdient sie doch als französischer Superstar sicher gleich viel wenn nicht mehr als ihre männlichen Pendants! Supercooles Frankreich.

A publicity handout image made available February 9, 2002 of the French film '8 Femmes' showing the French actresses from L-R Ludivine Sagnier, Virginie Ledoyen, Catherine Deneuve, Danielle Darricux, Isabelle Huppert, Firmine Richard and Emmanuelle Beart. The film, directed by French film director Francois Ozon takes part in the competition of the best film at the Berlinale Film Festivals. (KEYSTONE/EPA PHOTO/DPA/Tom Maelsa)

Interessiert sich Catherine Deneuve (hier in «Huit Femmes», dritte von links) mehr für den Hedonismus als den Feminismus? Bild: EPA DPA

Und ganz ehrlich: Hat sie nicht ein bisschen recht? Knutschen und betatschen wir denn nicht alle irgendwann im Leben irgendwen im Überschwang der Hormone? Und wenn dieser jemand uns NICHT über- oder untergeordnet ist, ist es dann auch weinstein-schweinisch oder eher deneuve-flirty? Ich finde ja, langsam ist die Paranoia der Männer ansteckend.

 Seit es #MeToo gibt, hab ich regelmässig den Alptraum, dass jemand, an den oder die ich mich überhaupt nicht erinnere, auftaucht und sagt: «1997 hat Simone mich belästigt.»

Aber gehen wir doch zurück zur Idee der europäischen Gleichberechtigung und betrachten wir die letzten 15 (bekannten) Honorare von Catherine Deneuve und Gérard Depardieu. Zwei aus Frankreich, zwei auf einer Stufe, möchte man meinen.

Es ergibt sich für Deneuve ein Gesamteinkommen von 7'756'000 Euro mit einem durchschnittlichen Filmhonorar von 517'000 Euro. Für Depardieu sind es 14'672'462 Euro gesamt und 978'000 Euro im Schnitt pro Film. Das steht in einem Verhältnis von 1:1,9 oder aufgerundet 1:2. 

In this photo taken Wednesday, July 22, 2015, French actor Gerard Depardieu holds a hand scythe in the presidential residence of Ozerny, outside Minsk, Belarus. Depardieu has frequented the former Soviet Union for years before he took Russian citizenship in 2013 in a bid to escape sky-high taxes in France. He has recently attracted the wrath of the Ukrainian government by condoning Russia’s annexation of Crimea.  (Andrei Stasevich/ BelTA Photo via AP)

Verdient Gérard Depardieu mehr, weil er mehr Volumen hat? Bild: AP/BelTA

Dumme Zahlen. Sie sagen klarer als jede Interpretation eines Blickes, eines Wortes oder einer Berührung, wo am Ende die Überlegenheit der einen über die andern hockt. Da geht es auch nicht mehr um Symbolpolitik (wohlmeinende Herren, die sich in schwarzen Anzügen an den Golden Globes scheinbar mit den Frauen solidarisieren, sie dann aber trotzdem nicht ans Mikrophon lassen). Da geht es um harte Fakten, die für die Französin ähnlich gelten wie für die Amerikanerin.

In Amerika geschieht nämlich gerade dies: Michelle Williams kriegt 1000 Dollar, Mark Wahlberg 1,5 Millionen. Ein Verhältnis von 1:1500. Für den gleichen Film. Nein, für den Nachdreh des gleichen Films. Er hat drei tragende Rollen, gespielt von Michelle Williams, Mark Wahlberg und – ursprünglich – Kevin Spacey. Ihr wisst schon, «All the Money in the World» von Regisseur Ridley Scott.

Spacey wird rausgeschmissen, weil er mutmasslich Jungs belästigt hat, und durch Christopher Plummer ersetzt. Der Nachdreh kostet gegen 10 Millionen Dollar. Geschätzte 300'000 Dollar gehen dabei an Plummer, 1,5 zusätzliche Honorar-Millionen an Wahlberg.

Michelle Williams arrives at the Oscars on Sunday, Feb. 26, 2017, at the Dolby Theatre in Los Angeles. (Photo by Richard Shotwell/Invision/AP)

Michelle Williams war auch 2017 für einen Oscar nominiert.  Bild: Richard Shotwell/Invision/AP/Invision

Williams und Wahlberg werden von der gleichen Agentur vertreten. Doch als Ridley Scott die beiden unabhängig voneinander um zusätzliche Zeit bittet, sagt die supersozial eingestellte (weil Frau?) Michelle Williams: «Klar, gute Sache, ich geb' mein Honorar dran.» Das ist nett, aber natürlich naiv.

Es geht Ridley Scott nicht um sexualpolitische Sensibilisierung, sondern – wie er in Interviews immer freimütig zugibt – um finanzielle Schadensbegrenzung.

Wahlberg denkt nicht an Wohltätigkeitsarbeit und lässt seine Agentur hart verhandeln. Ridley Scott informiert Williams nicht über Wahlbergs Forderung, sie erhält ein Minimalhonorar von 80 Dollar pro Tag. Wahlberg gilt in Hollywood als Geldmaschine. Was er als Produzent macht, etwa die Serie «Entourage», verkauft sich gut und sein Gesicht schadet auch nicht.

epa06297778 (FILE) - US actor and show host Kevin Spacey poses on the red carpet while arriving to the 2017 Tony Awards at Radio City Music Hall in New York, New York, USA, 11 June 2017 (reissued 30 October 2017). In a statement posted on Twitter on 29 October 2017, Spacey has apologized to US actor Anthony Rapp, who had accused Spacey of acting sexually inappropriate towards him when he was 14. In the same post, Spacey said he chose 'now to live as a gay man'.  EPA/JASON SZENES

Kevin Spacey hat «All the Money in the World» zu einem multiplen Problemfilm gemacht. Bild: EPA/EPA

Williams war zwar schon für zwei Oscars mehr nominiert als Wahlberg, nämlich für ganze vier, gilt aber eher im Arthouse-Bereich als Publikumsmagnet. Trotzdem ist sie in «All the Money in the World» das drittwichtigste Gesicht auf der Leinwand. Das sollte honoriert werden. Und Ridley Scott hätte seine Hauptdarstellerin ehrlicherweise auf den krassen Lohnunterschied aufmerksam machen sollen. Hat er aber nicht. Weshalb der «Gender Pay Gap» in «All the Money in the World» jetzt zur Sauerei erklärt und zum Fall für die Gewerkschaft geworden ist.

Nur so als Beispiel.

Vielleicht braucht #MeToo einen Strategiewechsel. Vielleicht sollte sich die Bewegung nicht mehr (nur) die sexuelle Fehlbarkeit der Männer, sondern das Kapital vornehmen. All the money in the world. Rechnen als Rache. Jetzt, wo Kevin Spacey alias Frank Underwood auch aus «House of Cards» spediert worden ist, sollten wir alle ein bisschen mehr Claire Underwood werden. Denn es ist nun einmal so: Geld verleiht Respekt. Geld macht mächtig. Und nichts macht so selbstbewusst wie die Macht.

#metoo an der Golden Globes: Es geht um mehr als die Stars

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Video: watson

Stars laufen bei den Golden Globes in Schwarz auf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Emperor 13.01.2018 00:05
    Highlight Highlight grundsätzlich bin ich ein Unterstützer von #metoo und das hier soll keine Kritik am Anliegen sein, aber der Artikel ist in sich nicht schlüssig.
    1. Wird nirgends ausgeführt wies Deneuve jetzt unrecht hat
    2. Hat Deneuve auch nirgends betont, dass sie es gut findet, dass Frauen weniger bekommen.
    3. Ist der Übergang von den umstrittenen Flirtäusserungen von Deneuve etc. zum pay gap wirklich schwach, es wird kein fazit gezogen o.ä. es ist mehr "da gibts diese Meinung und man sollte drüber reden aber übrigens sie verdient ja zu wenig".... bevor der Artikel dann vollständig nach Amerika abdriftet.
  • Waedliman 12.01.2018 14:12
    Highlight Highlight Ist doch toll die Pose von Frau Longoria: Dekolletée bis zum Bauchnabel, das nackte Bein lasziv aus dem Kleid herausgucken lassen und auf GAR KEINEN FALL Sexobjekt für Männer sein wollen - diese paradoxe Situation beherrschen keulenschwingende testosterongeschwängerte Kerle nun mal nicht, weil ihnen das Differenzierungsgen fehlt. Wenn also Frau es sich leicht machen will, hört sie damit auf, Heilige und Hure gleichzeitig sein zu wollen und denunziert auch die, die es tun. Denn zu einer Täterdebatte wie dieser gehört auch die Analyse des Verhaltens der wirklichen und der hypothetischen Opfer.
    • Emperor 13.01.2018 00:06
      Highlight Highlight Und wenn sie Hure wäre? Rechtfertigt das irgendwas?
  • Noah Neels Migliazza 12.01.2018 12:06
    Highlight Highlight Finde es schwierig die Lohn debatte mit Schauspielern zu führen besonders wenn die Löhne trotzdem in Millionenhöhe gehen, die Debatte muss im Alltag geführt werden, verdient der Koch mehr als die Köchin? Verdient der Lehrer mehr als die Lehrerin? Das sind greifbare Zahlen. Und noch als nachgedanke endlich ein #metoo kritischer Artikel, ich kann mir vorstellen dass von einem Nackten Weinstein aufgefordert zu werden ihn zu massieren ist Schlimm, aber wirkliche Vergewaltigung sieht doch ganz anders aus.
  • 2fel 12.01.2018 10:30
    Highlight Highlight Ein Paradebeispiel für tendenziöse Rechenwerke
  • DoMeBE19 12.01.2018 09:52
    Highlight Highlight Chum, ds isch doch einfach so hypersensible Bullshit.
  • rodolofo 12.01.2018 09:09
    Highlight Highlight Die "Me Too - Bewegung" kann natürlich in die Falle einer prüden und Lust-feindlichen Inquisition tappen.
    Das ist mit jeder Bewegung so, bei der die Wut über Diskriminierungen und Belästigungen in einen "Gegen-Rassismus" ausarten kann.
    In der langen Menschheitsgeschichte hat noch jede Revolution später ihre eigenen Kinder gefressen...
    Dennoch ist dieser neo-feministische Frauen-Aufstand wichtig und wertvoll, damit Frauen aus dem selbstschädigenden Herunterschlucken von Aggressionen herauskommen!
    Am Anfang ist das natürlich sehr heftig!
    Später kann sich das alles wieder etwas beruhigen.
    • DoMeBE19 12.01.2018 12:51
      Highlight Highlight Herunterschlucken hihi hähä
  • kupus@kombajn 12.01.2018 08:33
    Highlight Highlight Oh, welche Wunder! Plötzlich geht es bei #metoo um Geld.

    Diese #metoo-Hysterie hat dasselbe Problem wie jede andere Hysterie. Sie ermüdet, man mag ihr nicht mehr folgen, was im Grunde fatal ist, den #metoo spricht ein tatsächliches Problem an, nur fehlt die Sachlichkeit dahinter. #metoo findet überall statt. Schade, dass es ausgerechnet in Hollywood ins Rollen gebracht wurde, denn wir wissen doch alle, wie gerne sich manche Stars, Sternchen und Möchtegerns ins Gespräch bringen. Was kann man noch glauben, was nicht? Mittlerweile ist jeder falsch interpretierte Blick sexuelle Belästigung.
  • Beobachter 12.01.2018 07:50
    Highlight Highlight Die Diskussion wird absurd. Ein Beispiel in der Logik des Artikels: Wäre Serena nicht abwesend, dann würde sie - wie Roger - bald ihren Titel in Melbourne verteidigen. Gelänge das beiden, so erhielten sie das gleiche Preisgeld. Roger als Mann hätte dafür (nach best of 5) im besten Fall 1/3 mehr zu spielen/leisten, im schlechtesten Fall 60% oder mehr. Der arme Tropf ist also im Vergleich total unterbezahlt. Nun müsste also der Turnierdirektor zu Roger gehen und sagen: Eigentlich zahle ich Serena viel mehr als Dir. Oder Serena müsste sagen: Es ist fair, wenn ich weniger bekomme. Alles klar?
  • Obey 12.01.2018 07:49
    Highlight Highlight Zum x-ten Mal findet sich unter einem Artikel von Simone Meier kein einziger Kommentar, welcher ihre Meinung teilt. Jeder Kommentar hier wiederspricht ihr und das ist in fast jedem ihrer Beiträge so. Da frage ich mich: hat das eigentlich nie Konsequenzen? Kann eine Journalistin so lange bei einem Medium bleiben nur wegen ihrer Clicks?Den nur darum scheint es ja zu gehen?Einen Artikel, bei welchem der durchschnittliche Leser einer Meinung mit ihr ist kriegen sie nicht hin.Klar,muss sie auch nicht. Sie wird ja nicht direkt von den lesern bezahlt.Aber ist das nicht irgendwie frustrierend für sie?
    • Najratatat 12.01.2018 12:34
      Highlight Highlight To be fair, schon mal bei einem artikel 'toller Artikel' kommentiert? Ich vermute, dass leute die übereinstimmen dies nicht schreiben.
    • Mr.President 12.01.2018 12:57
      Highlight Highlight Oo! Wollen Sie das wir die Simone kündigen? Denken Sie mal anders: sie bringt frischen Wind in ihre Hirnwindungen! 08/15 kann jeder. Und by the way, wir können ihr nicht kündigen, sie schreibt es for free. Freiwillig.
    • Waedliman 14.01.2018 10:45
      Highlight Highlight Ist ja beim Skisport nicht anders. Frauenstrecken sind kürzer. Man müsste also das Preisgeld nach Streckenmetern berechnen.
  • Statler 12.01.2018 00:26
    Highlight Highlight Die Diskussion geht mir mittlerweile auf den Sack. Weil Sie nämlich am Problem vorbei zielt.
    Fakt ist: MENSCHEN in Machtpositionen neigen dazu, selbige zu ihrem Vorteil auszunutzen. Dass das vor allem Männer sind, liegt unter anderem wohl daran, dass es eben viel mehr Männer in Machtpositionen gibt, als Frauen (was selbige ja beklagen). Macht korrumpiert und davor sind auch Frauen nicht gefeit. Sexuelle Gefälligkeiten sind also nur ein Symptom eines viel grösseren Problems, dessen wir uns annehmen sollten: Wie gehen wir mit Macht um? Und was tun wir, wenn jemand über die Stränge schlägt?
    • Menel 12.01.2018 09:25
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Aber so lange das Ziel einer Gesellschaft lautet; stärker, höher, weiter, schneller...wird sich daran kaum was ändern. Es müsste zu einer Werteverschiebung kommen, damit sich was ändert; für Frauen wie auch für Männer. Denn wir leiden am selben System, einfach anders.
    • Statler 12.01.2018 10:06
      Highlight Highlight Danke Menel - schön, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht (ich hatte eigentlich mit einem Blitzgewitter gerechnet ;)
      Und ja, die Wertedebatte ist überfällig!
    • Menel 12.01.2018 11:46
      Highlight Highlight Ich hab manchmal einfach das Gefühl, dass es vor allem vielen Männern nicht klar ist, was "Gleichheit" auch für sie bedeutet und welche Vorteile das für sie mitbringen würde. Kann aber auch sein, dass ich den Eindruck habe, weil ich eine Frau bin.
      Ein weiteres Problem sehe ich auch darin, dass wir für andere Dinge kämpfen; ein Mann wird auch heute noch tendenziell nicht von Geburt an als "Mann" gesehen, er muss es erst beweisen, dabei bedient er sich, zwangsläufig, Klischees die ihm die Gesellschaft präsentiert und sagt "So und das ist ein Mann!"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom5562 11.01.2018 23:51
    Highlight Highlight Das Michelle Williams Beispiel eignet sich wirklich schlecht, um die (durchaus vorhandene) strutkurelle Benachteiligung von Frauen zu illustrieren. Wenn beide hart verhandelt hätten und dann immer noch ein substanzieller Honorarunterschied resultiert wäre, dann vielleicht...ansonsten zahlt das eher wieder mal die Opfer-Kategorie (arme, hilflose Frau!) ein. Ich kann's nicht mehr hören. Ich kenne genügend Frauen, die sehr wohl sagen, was sie wollen und (ohne Scham) einfordern, was ihnen zusteht. Das sollte Schule machen, dann wird sich auch irgendwann der Gap schliessen.
  • Olaf! 11.01.2018 23:34
    Highlight Highlight "Vielleicht braucht #MeToo einen Strategiewechsel. Vielleicht sollte sich die Bewegung nicht mehr (nur) die sexuelle Fehlbarkeit der Männer, sondern das Kapital vornehmen. " Ist das an diesem Punkt nicht einfach Feminismus / Gleichberechtigung? MeToo ist fokussiert auf ein Problem und das ist meiner Meinung nach auch Okay. Das andere gibt es ja schon.
  • Señor Ding Dong 11.01.2018 23:17
    Highlight Highlight Ich bin für strikte Transparenz bei Lohnfragen. Ein Unternehmen muss doch Löhne zahlen, hinter denen sie stehen können. Die einzigen, die ihren Lohn verbergen möchten, sind die, die genau wissen, das sie zu viel verdienen für das, was sie tun.
  • El Schnee 11.01.2018 22:48
    Highlight Highlight Ja und ja und ja Frau Meier. Das Gleiche ist mir auch durch den Kopf gegangen: Klärt zuerst die materielle Basis, resp. verteilt diese gerecht. Auf dem Fussballfeld oder auf dem Schachbrett starten schliesslich auch beide Parteien mit gleich vielen Spielern, resp. Figuren. Also, macht endlich mal vorwärts ...
    • El Schnee 12.01.2018 08:40
      Highlight Highlight Mann o Mann, Fussballfeld und Schachbrett sind Metaphern für eine gleichberechtigte Spielanlage. Get out off your Boxes! Vielleicht versteht ihr es erst mit dem Beispiel Monopoly, da kriegen alle am Anfang die gleiche Summe Geld.
    • es isch wies isch 12.01.2018 09:23
      Highlight Highlight @ErklärBart. Falsch! Gerade das Schachspiel zeigt wie die Machtverhältnisse wirklich sind.
      Ausgerechnet die schwächste Figur auf dem Brett ist die Mächtigste. Und alle anderen Figuren müssen unter Umständen ihr eigenes 'Leben' für jenes des Königs hergeben, damit er seine Macht (sein 'Leben') nicht verliert.
      ;)
  • koks 11.01.2018 22:02
    Highlight Highlight au mann, noch mehr solcher metoo-wir-frauen-sind-opfer-männer-sind-pöse-mist.

    soll ich mich jetzt grad noch beklagen, dass ich als mann militärdienst leisten muss und das höhere rentenalter bei tieferer lebenserwartung habe?

    • Enzasa 12.01.2018 06:45
      Highlight Highlight Koks, es geht nicht nur um Frauenrechte in der Schweiz. In D gibt es für Männer keinen Wehrdienst mehr, in Amerika gehen Männer und Frauen freiwillig zum Militär.
      Trotzdem ist die Ungleichheit bei den Gehältern gegeben und trotzdem gibt es die Sexismus Debatte.
      Gerne kannst du dich in der CH aktiv für die Benachteiligung der Männer einsetzen. Aber als eigenes Thema.
    • Gianini92 12.01.2018 11:19
      Highlight Highlight @Enzasa
      Tolles Argument: In D/USA ist es so und so! In Island bspw. sind Frauen auch in vielen Belangen besser gestellt. Sehe deshalb nicht ein, wieso die Probleme in der Schweiz weniger wichtig sein sollten.
      Ausserdem ist es aus meiner Sicht kontraproduktiv die Missstände bezügl. Gleichberechtigung gesondert (M vs W) zu betrachten. So fühlt sich immer jemand vor den Kopf gestossen! Besser man packt die Probleme möglichst in der Gesamtheit an, anstatt für alles einen neuen # zu etablieren. Aber viele möchten einfach polemisieren, anstatt wirklich etwas zu verändern, vermute ich mal.
  • Asmodeus 11.01.2018 21:41
    Highlight Highlight "Vielleicht braucht #MeToo einen Strategiewechsel. Vielleicht sollte sich die Bewegung nicht mehr (nur) die sexuelle Fehlbarkeit der Männer, sondern das Kapital vornehmen. "

    Vielleicht sollte man beides verfolgen weil beides falsch ist und nicht eine Sauerei durch eine andere austauschen?

    Nur so eine Idee....
    • Asmodeus 12.01.2018 09:13
      Highlight Highlight Genau. Sowas wie sexuelle Belästigung und Machtmissbrauch existiert gar nicht.

      Und Einhörner hüpfen durch das Niederdorf und furzen Schmetterlinge
    • Asmodeus 12.01.2018 12:23
      Highlight Highlight Leider denken viel zuviel Menschen wie du.
  • fcsg 11.01.2018 21:30
    Highlight Highlight Sorry, aber wenn Frauen (ich weiss, ist zu stark verallgemeinernd, aber der Text macht ja auch nichts anderes) bis heute nicht gecheckt haben, dass Lohn reine Verhandlungssache ist, dann darf Frau nicht jammern. Aber gerne vollzieht diesen „Strategiewechsel“, dann müssen wir wenigstens nicht mehr dieses Gejammere ertragen, dass irgendwelche Schauspielerinnen ein paar Millionen weniger verdienen (zum Teil freiwillig) als die bekanntesten Schauspieler der Welt. Ps. Googelt mal den Lohn von Jennifer Lawrence, die lässt viele männliche Kollegen hinter sich.
  • amRhein 11.01.2018 21:20
    Highlight Highlight Im Wesentlichen geht es weder um Sex noch um Geld, sondern um Respekt.

    Mit Geld und Macht generiert man nicht den gewünschten Respekt, eher das Gegenteil. Und das bestehende System ändert man damit erst recht nicht. Von wegen „Strategiewechsel“.
  • Pisti 11.01.2018 21:18
    Highlight Highlight Depardieu und Wahlberg verdienen mehr weil die jeder kennt und sie sich dementsprechend vermarkten lassen.
    Von den beiden Frauen habe ich ehrlich gesagt noch nie etwas gehört.
  • Redly 11.01.2018 21:14
    Highlight Highlight In der CH gibt es Männer diskriminierende Gesetze - umgekehrt nicht;
    werden bei Scheidungen Frauen bevorzugt - umgekehrte systematische Beispiele kenne ich nicht;
    sind Schulfächer so gewichtet, dass Frauen massiv bevorteilt sind;
    gibt es div. Gleichstellungsbeauftragte die praktisch nur Frauenlobbistinnen sind;
    etc.
    Inzwischen sind Männer diskriminiert - nicht umgekehrt.
    Frauen die von Benachteiligung schwafeln sollten ihren Egoismus eindämmen und erwachsen, sprich eigenverantwortlich, werden.
    • Enzasa 12.01.2018 06:50
      Highlight Highlight Redly Feminismus ist eine globale Angelegenheit und es ist eine weltweite Angelegenheit.
      Wenn Männer sich in der Schweiz diskriminiert fühlen, dann sollten sie in der Schweiz für Gleichbehandlung kämpfen z.b auch für Erziehungsurlaub.
  • seventhinkingsteps 11.01.2018 21:02
    Highlight Highlight > Hat sie nicht ein bisschen recht? Knutschen und betatschen wir denn nicht alle irgendwann im Leben irgendwen im Überschwang der Hormone?

    Äh, nein?
    • Asparaguss 11.01.2018 23:05
      Highlight Highlight Ja. Und nie gabs ne szene. In den meisten Fällen sogar ne tolle Nacht.. #meeto #weindoch
    • Die verwirrte Dame 11.01.2018 23:36
      Highlight Highlight Der Fakt, dass dein Kommentar mehr Blitze als Herzen hat, beunruhigt mich.
    • seventhinkingsteps 12.01.2018 00:45
      Highlight Highlight @Asparagus

      Glückwunsch, in dem Fall wollten es beide.
    Weitere Antworten anzeigen
  • peterli90 11.01.2018 20:55
    Highlight Highlight Lohn ist in der Privatwirtschaft Verhandlungssache. Wenn darin Frauen zu wenig agressiv sind: Selber schuld.

    Beispiel meiner Freundin: verdiente bei gleichem job 15% weniger als ihr Gspänli. Ging einfach zu wenig hoch in die Verhandlung, bzw es gab gar keine, weil die Firma ihren Lohn direkt akzeptierte. Jetzt wechselt sie den Job und verdient 10% mehr als ihr jetziges (noch) Gspänli.

    Sehr simpel.
  • My Senf 11.01.2018 20:51
    Highlight Highlight Sorry, wer ist Michelle Williams?

    Marky Mark ist Kult! Ist mir doch Wurst wer neben ihm spielt und was sie bekommt! Würde sie gezwungen die Rolle anzunehmen?

    Was sind das für Argumente?
    Echt unwürdige Diskussion
    Ich mein, wieso bekam Ermoti als Dougan 92mio kassierte nur 17mio
    Ist Ermoti nun eine Frau?
  • Michael Heldner 11.01.2018 20:47
    Highlight Highlight Zum ersten lohnunterschied, muss ich gestehen, dass ich die Schauspielerin vor ihrem offenen Brief nicht einmal kannte Gerad Depardieu hingegen ist mit durchaus aus vielen Filmen durchaus bewusst geblieben (vllt daher der lohnunterschied(welcher bei solchen Summen eh keine wirkliche Rolle - außer für die Steuer - mehr spielt) beim anderen Bsp muss ich sagen, selber schuld. Wenn sie es der Sache wegen gratis macht, ich hätte wie Wahlberg verhandeln lassen. Und wieso sollte Ridley Scott danach hingegen und sagen, hey der bekommt mehr. Der muss schauen das es möglichst billig bleibt.
    • mukeleven 12.01.2018 03:49
      Highlight Highlight ... möglichst günstig, auf keinen fall ‚billig‘. 😉
  • Sherlock.H 11.01.2018 20:46
    Highlight Highlight Wer zu blöd ist, seinen Marktwert zu kennen, oder den guten Samariter spielen will, braucht sich nicht zu beschweren, wenn andere geschickter waren. Daraus eine Diskriminierung zu konstruieren... gähn.
  • Judge Dredd 11.01.2018 20:29
    Highlight Highlight Oh man, dieser Artikel...
    Sie vergleichen 2 Mal je eine Schauspielerin und einen Schauspieler (auf welcher Grundlage?), präsentieren irgendwelche Zahlen über die Löhne und bringen dies irgendwie noch mit #metoo in Verbindung?
    Beide Vergleiche hinken gewaltig. Aber das ist ja noch nicht mal das Problem. In der Debatte sollte es darum gehen, das es A****löcher gibt, die sich nicht benehmen können. Das letzte was diese Diskusion braucht ist, dass man hier wieder ein Mann gegen Frau Ding draus macht! Nicht jeder Mann grabscht und nicht jeder Mann verdient mehr als eine Frau. Es geht um Individuen
  • Thinkdeeper 11.01.2018 20:26
    Highlight Highlight Die Ungleichbehandlung von Männer und Frauen beruht immer noch auf dem von Supremacy geprägten durch und durch korrupten Feudalismus.
    Die französische Revolution hat es leider nicht geschafft diese wegzufegen und kurz vor WWW III bestimmt der Feudalismus in dem die Bürger der Wirtschaft und Einzelnen zu dienen haben die Dinge. Statt das die Wirtschaft dem Bürger und der Allgemeinheit dient.
    Die Ungleichbehandlung bzw. Supremacy Gedanken gut zieht auch durch die Klassen den eine Putzfrau hat das gleiche Recht auf einen Guten Lohn und Vermögen wie ein Manager ode Filmstar.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 11.01.2018 21:45
      Highlight Highlight Lernt man solches Zeug in Gender Studies?
    • mukeleven 12.01.2018 03:54
      Highlight Highlight danke @FancyFish - diese frage kam mir beim ersten durchlesen ebenfalls auf. 🤓
  • kloeti 11.01.2018 20:24
    Highlight Highlight Jaja wir kennen den groove langsam: Alle Frauen sind supersozial, da sie ja Frauen sind und die pösen Männer nehmen ihnen alles weg, sogar wenn sie selber darauf verzichten. Gähn.

    Wie wärs wenn wir die Menschen mal wieder anhand ihres Charakters und nicht nach dem Geschlecht be- und ggf. verurteilen?
    • Saraina 11.01.2018 21:34
      Highlight Highlight Um den Charakter geht es ja. Macht und Geld scheint ihn nicht positiv zu beeinflussen un dem Einen oder Anderen geht er ganz verloren.
    • rodolofo 12.01.2018 09:16
      Highlight Highlight Das wäre natürlich wünschenswert, ist aber nicht möglich so lange das Patriarchat seine Pfründe dermassen unerbittlich verteidigt und damit eine Art "Bürgerkriegs-Situation" mit dem Weiblichen Geschlecht kreiert!
      Wir kennen solche "Bürgerkriegs-Situationen" auch zwischen In- und AusländerInnen, zwischen Gross- und KleinverdienerInnen, oder zwischen Mehrheiten und Minderheiten.
      Es hilft nichts, wenn wir solche Konflikte und Interessengegensätze leugnen.
      Wir müssen sie so nehmen, wie sie sind, und versuchen, die Spannungen auch in der Art einer "Batterie" zu nutzen, als Energie-Quellen!
    • Noah Neels Migliazza 12.01.2018 12:08
      Highlight Highlight Das könnte man weiterführend jeden Menschen egal welches Geschlechtes oder Religion oder was auch immer nachdem Charakter beurteilen
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.01.2018 20:21
    Highlight Highlight Auch hier wird leider nicht auf den Inhaltes des Briefes eingegangen, sondern direkt auf die Frau gespielt, und das wenig überzeugend.
    Depardieus ist Catherine Deneuve überlegen, weil er 14 statt "nur" 7 Millionen verdient hat und kann sie deswegen unter Druck setzten? Oder wie muss ich das verstehen. Auch werden einfach zwei Zahlen verglichen, Gagen für Filme. Was waren das für Filme, wie setzt sich die Gage zusammen, gab es zB ein Umsatzbeteiligung?
    Zu Williams. Sry aber wenn man keinen Lohn verlangt, dann wird einem natürlich auch keiner bezahlt.
    • Pius C. Bünzli 11.01.2018 21:17
      Highlight Highlight Ich bin totaler Filmbanause aber Gerard Depardieu ist mir im gegensatz zu Frau Deneuve ein Begriff. Vielleicht ist der Unterschied in der Gage doch nicht so unberechtigt.
    • Statler 12.01.2018 10:04
      Highlight Highlight @pius: Du bist vermutlich einfach zu jung ;)
  • thefreshgandalf 11.01.2018 20:19
    Highlight Highlight Entsteht Lohnungleichheit nicht eher weil wir in unserer Gesellschaft nicht über Geld reden? Wenn es normal wäre, dass wir uns gegenseitig erzählen wieviel wir verdienen, würde man die ungleichheit sofort erkennen. Damit könnte man die Arbeitgeber viel besser zwingen den gleichen Lohn zu bezahlen.

    Und zur Aussage, dass Geld Respekt verleihe: Dass ist wohl Ansichtssache. Ich bin anderer Meinung.



    • Michael Heldner 11.01.2018 20:51
      Highlight Highlight Oder er ersetzt den teureren durch eine billigere Kraft und drückt bei dir dann zusätzlich den Preis ala wenn du nicht für weniger arbeitest, mach ich es wie bei deinem Kollegen.

      Das ist solang machbar wie es jmd gibt der deine Arbeit für weniger macht - und es werden immer mehr Jobs dank amerikanischem System (zu allem muss es Vorschriften geben an die einem Wort für Wort sagen was man machen muss) die theoretisch ein ungelernter machen kann sofern er des Lesens mächtig ist- und dennoch werden diese Stellen noch für Fachkräfte ausgeschrieben.
    • thefreshgandalf 11.01.2018 22:01
      Highlight Highlight Naja Wahlberg ist nur schwer zu ersetzen.. aber vielleicht macht es Matt Damon.

      Nei sorry geht auch nicht. Er hat sich vor kurzem sehr naiv zum Thema #Metoo geäussert..
    • Elmas Lento 11.01.2018 23:54
      Highlight Highlight @michael
      Nicht jeder Arbeiter kann "einfach so" ersetzt werden. Je nach firmengrösse ist das kennen der Strukturen und das "in der Abteilung kenn ich den" viel zu wertvoll um es weg zu werfen. Ein Ersatz kostet Geld und Ressourcen um diesen einzuarbeiten und ihn/sie mit den Strukturen vertraut zu machen. Das sind Faktoren welche oft vergessen gehen.
  • HGS 11.01.2018 20:09
    Highlight Highlight Die grosse Deneuve, Traum unserer verflossenen Jugendzeit, mischt die etwas eindimensionale Debatte in guter französicher Art auf. Simone Meier hat recht: #MeToo verdiente es, den Blick auf das Ökonomische auszuweiten – aber auch das Selbstverständliche einzufordern: bei den Männern EMPATHIE während ihrer Eroberungsfeldzüge, bei den Frauen SELBSTBEWUSSTSEIN UND KLARE KANTE, wenn ihnen ein mit Testosteron Geschwängerter zu nahe tritt, bei den Arbeitgebern FAIRNESS bei Entlöhnung und Karrierentscheidungen.
  • Karl Müller 11.01.2018 20:05
    Highlight Highlight Klar wäre das nett und anständig gewesen, wenn Scott auf den Lohn Wahlbergs hingewiesen hätte. Aber ist die Geschäftswelt nett und anständig?

    Wir könnten ja auch alle nett und anständig sein. Ich würde das begrüssen. Aber man kann nicht fordern, dass Frauen als gleichberechtige, mündige Menschen und Geschäftspartner wahrgenommen werden sollen, aber sobald sie nicht zu ihrem eigenen Vorteil agieren, soll sich ihr männliches Gegenüber im Stile eines bevormundenden Gentlemans dem "naiven Dummerchen" grossherzig entgegenkommen und auf den eigenen Vorteil verzichten. Entweder, oder.
  • just sayin' 11.01.2018 20:02
    Highlight Highlight das salär von catherine deneuve und gérard depardieu zu vergleichen und darin den beweis zu sehen, dass frauen weniger verdienen als männer, ist einfach nur an den haaren herbeigezogen
    • Tsunami90 11.01.2018 22:57
      Highlight Highlight Das Frauen weniger verdienen, ist längs bewiesen. Ich finde der absurde Vergleich passt zur Absurdität des Lohnunterschieds.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 11.01.2018 19:56
    Highlight Highlight Williams und Denevue sagen mir absolut nichts.

    Depardieu und Wahlberg hingegen schon.

    Hier gehts doch nur um das Geld, das generiert wird, genau so wie beim Fussball. Frauenfussball generiert nicht mal annähernd soviel wie Männerfussball und trotzdem gibts irgendwelche Feministinnen, die behaupten, das Patriarchat beute systematisch die Frauen aus. Meiner Meinung nach ist das praktisch dasselbe
  • just sayin' 11.01.2018 19:53
    Highlight Highlight catherine deneuve schimpft nicht nur über die übersensiblen amerikanerinnen.

    sie schimpft über alle, welche sich undifferenziert als opfer zelebrieren, weil sie eine frau sind.

    besten dank an catherine deneuve. ich kann wieder auf gesunden menschenverstand und objektive diskussionen hoffen.

    und einen tipp an meine blitzliverteiler: ihr schadet mit diesem wahn, dem bestreben nach gleichberechtigung/-behandlung der frauen.
    • Enzasa 12.01.2018 07:06
      Highlight Highlight Gesunder Menschenverstand erlaubt Respektlosigkeit?
      Gesunder Menschenverstand erlaubt den Mächtigen (egal ob Mann oder Frau) sich andere Personen gefügig zu machen?
      Dann war Weinstein ihrer Meinung nach im Recht und der körperlich überlegene darf den anderen anfassen wie es ihm gefällt?

  • DerTaran 11.01.2018 19:44
    Highlight Highlight Oh ich liebe das Beispiel (Wahlberg/Williams), es erklärt genau warum es keine 100% Lohngleichheit zwischen Mann und Frau gibt. Er war einfach gieriger und hat die Situation (schamlos) ausgenutzt und gewonnen.

    Ist das Fair? Nein.
    Passiert das nur Frauen? Ebenfalls Nein.

    Was ist die Alternative? Staatlich kontrollierte/festgesetzte Löhne. Mit anderen Worten Kommunismus und der ist ja bekanntlich aus genau an diesem Grund gescheitert.
  • zettie94 11.01.2018 19:36
    Highlight Highlight Vielleicht verdient Depardieu auch einfach mehr, weil er bekannter ist. Ich habe zumindest vorher noch nie von Catherine Deneuve gehört (von Depardieu schon).
    Das zweite Beispiel zeigt einfach, was auch hierzulande schon festgestellt wurde: Männer verhandeln in Sachen Lohn oft einfach besser (bzw. sie handeln überhaupt), während sich Frauen oft früher zufriedengeben. Das hat nichts mit Gender-Diskriminierung zu tun, sondern diskriminiert einfach allgemein Leute, die nicht so gut verhandeln können (was ich natürlich nicht gutheissen will).
  • Waedliman 11.01.2018 19:31
    Highlight Highlight Es ist mal wieder ein typisches Phänomen für Hollywood, dass wenn einer etwas beginnt, plötzlich der ganze Saal Kopf steht. In drei Monaten ist das alles vergessen und das nächste Thema steht an, und wieder sehen wir Pins und betroffene Gesichter. Ehrlich wäre es, sofort nach einem Ereignis die Polizei zu alarmieren und nicht erst, wenn die 100. Million auf dem Konto eingegangen ist, 20 oder mehr Jahre später dann ein "ich auch" zu schreien. Sorry, aber so ernst die Hintergründe sind, kann ich die Medienwirksamkeit der ganzen Sache überhaupt nicht ernst nehmen.
    • koks 11.01.2018 22:03
      Highlight Highlight das problem der feministinnen ist wohl, dass wenn man zur polizei geht, man beweise braucht. bei metoo reicht eine verunglimpfung, selbst wenn sie frech erfunden ist.
    • Enzasa 12.01.2018 07:12
      Highlight Highlight Manche verweigern sich einfach der Realität.
      Sie verstehen einfach nicht, dass Klagen gegen Weinstein oder Spacey abgewimmelt wurden.

      Was also Waedlimann oder Koks würdet ihr tun, wenn ihr nachdem euch Gewalt angetan wurde, der Chef sagt, hey damit müssen sie leben und die Polizei Ihnen nach 3 Monaten sagt, wir haben es zu den Akten gelegt, es gibt keine Beweise!

    • Waedliman 12.01.2018 08:44
      Highlight Highlight @Enzasa: Ich habe anklagende Gesichter von Frauen gesehen, deren Filmkarriere wohl nur dadurch begründet wurde, dass sie die Besetzungscouch genutzt haben. Das ist doch Kalkül, da muss mir niemand mit blöden Ausreden kommen, dass die Polizei - der böse Männerapparat - die Augen zumacht. Es gab immer schon die Möglichkeit sich zu wehren. Aber wenn die Kohle lockt, ist man vielleicht auch bereit zu schweigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 11.01.2018 19:27
    Highlight Highlight Und wie siehts bei der scheidung mit gemeinsamen kindern aus? Wer ist da wem überlegen? Gibt noch unzählige andere bereiche in denen frauen den männern überlegen sind. Das ganze #metoo ist langsam einfach nur noch lächerlich.
    • Enzasa 12.01.2018 07:14
      Highlight Highlight Weil Frauen in D oder CH im Fall von Sorgerecht bevorzugt werden, müssen also andere Frauen erdulden, dass ihre soziale Abhängig ausgenutzt wird um sie sich gefügig zu machen?
  • nick11 11.01.2018 19:19
    Highlight Highlight Das soll jetzt kein Kommentar zur schlechteren Bezahlung der Frauen im allgemeinen sein. Bin auch kein Filmfanatiker, gehe ab und ins Kino und sehe oft Filme zu hause.
    Abe: Ich kenne weder *hochscroll* Caterine Deneuve noch Michelle Williams, nicht einmal deren Gesicht. Gerard Depardieu und Mark Wahlberg kenne ich sehr wohl. Liegt das in den Beispielen nicht eher daran?
    • Waedliman 12.01.2018 12:49
      Highlight Highlight Deneuve ist auch eher kein Star des Mainstream und hat ihre grossen Zeiten eher hinter sich, als man auch international noch französische Filme wahrgenommen hat. Heute geht es doch nur noch um Krachwumm aus Hollywood
  • Obey 11.01.2018 19:18
    Highlight Highlight Lohn ist immer eine Verhandlungssache Frau Meier.
    Wieso sollte eine Filmproduktion von sich aus eine Schauspielerin darauf aufmerksam machen dass sie zuwenig verdient?Wir haben alle einen Preis zu dem wir bereit sind zu arbeiten oder etwas zu tun. Dieser Preis muss von jeder Person selber mit sich und dem Geschäftspartner ausgehandelt werden. Es bringt also nichts Zetter und Mordio gegen die Männerwelt zu schreien, sondern "Frauen,lernt endlich aggressiver zu verhandeln!"Diese Tatsache jetzt mit einer Sexismusdebatte zu verbinden halte ich für kontraproduktiv.
    • El Schnee 12.01.2018 01:30
      Highlight Highlight Das ist naiv. Die Lohnlandschaft ist ein abgestandener Sumpf und stellenweise purer Zement. Die Diskriminierung wird bei der IV offensichtlich: die Rente für den gleichen Beruf, resp. gleiche Qualifikation wird nach Geschlecht getrennt berechnet. (Gemäss Lohnerhebungen des Bundes) Da Frauen weniger verdienen fällt dementsprechend die Rente kleiner aus. Nix Verhandlung. Das ist eigentlich gegen das Gesetz. Man könnte auf dieser Ebene doch einfach den Schnitt beider Löhne nehmen.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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