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Gaddafi-Sohn Saif al-Islam zum Tod durch Erschiessen verurteilt

28.07.2015, 10:5428.07.2015, 13:00
Bild: SABRI ELMHEDWI/EPA/KEYSTONE

Saif al-Islam Gaddafi, Sohn von Muammar Gaddafi, dem früheren Diktator von Libyen, ist in Libyen zum Tod durch Erschiessen verurteilt worden. Mit ihm wurden auch weitere Gefolgsleute Gaddafis wie der ehemalige Geheimdienstchef Abdullah Senussi verurteilt. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

Der Prozess gegen den einst als Gaddafis Nachfolger auserkorenen Saif al-Islam Gaddafi hatte im April in der libyschen Hauptstadt begonnen. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) hatte sich zuvor vergeblich um eine Auslieferung des Gaddafi-Sohns bemüht.

Streit zwischen Tripolis und Den Haag

Der ICC hatte auf dem Höhepunkt der Revolte Haftbefehl gegen ihn und Senussi wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlassen. Anschliessend entbrannte ein Streit zwischen Tripolis und Den Haag darüber, vor welchem Gericht sich die beiden Männer verantworten sollten. 

Seit dem mit Hilfe der NATO erfolgten Sturz Gaddafis ist Libyen in einen Bürgerkrieg geraten, in dem sich mittlerweile zwei rivalisierende Regierungen und Parlamente gegenüberstehen. Zudem kämpfen mehrere Milizen um Einfluss in dem nordafrikanischen Land. (whr/sda/dpa)

Interview mit Saif al-Islam nach dem Beginn der Aufstände in Libyen.

Der Fall des Saif al-Islam

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