International
USA

15.000 Dollar für Einreise: USA weiten Kautionsprogramm aus

FILE - The likeness of George Washington is seen on a U.S. one dollar bill, March 13, 2023, in Marple Township, Pa. (AP Photo/Matt Slocum, File)
Economy-GDP
Personen aus 50 Ländern sollen zukünftig für bei der Einreise in die USA eine Kaution in Höhe von 15'000 Dollar bezahlen.Bild: keystone

15'000 Dollar für Einreise: USA weiten Kautionsprogramm aus

18.03.2026, 20:3619.03.2026, 05:29

Bei der Einreise in die USA wird künftig für Geschäftsreisende und Touristen zwölf weiterer Länder eine Kaution fällig – darunter der Fussball-WM-Teilnehmer Tunesien. Zum 2. April werde die Liste damit auf 50 Länder erweitert, teilte das US-Aussenministerium mit. Mit der Kaution in Höhe von 15'000 Dollar (knapp 12'000 Franken) will die US-Regierung die Einreisenden nach eigenen Angaben davon abhalten, ihr Visum zu überziehen und den Steuerzahlern Kosten zu verursachen.

Neben dem WM-Teilnehmer Tunesien sind auch Kambodscha, Äthiopien, Georgien, Grenada, Lesotho, Mauritius, die Mongolei, Mosambik, Nicaragua, Papua-Neuguinea sowie die Seychellen neu auf der Liste. Das Pilotprojekt war im vergangenen August gestartet worden, es gilt für Touristen und Geschäftsreisende. Nach Angaben des Ministeriums ist die Zahl der Visuminhaber, die ihre Aufenthaltsdauer überziehen, seither deutlich zurückgegangen.

Ausschaffung kostet 18'000 Dollar

Die Kaution soll zurückerstattet werden, sofern sich die Reisenden an die Vorgaben halten oder die Reise nicht antreten. Den Angaben nach kostet es den amerikanischen Steuerzahler im Schnitt 18'000 Dollar, wenn ein Ausländer ausser Landes gebracht werden muss. Nicht betroffen sind laut früheren Angaben Besucher aus Staaten des sogenannten Visa Waiver Programs (VWP). (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
26 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Eckhardt
18.03.2026 22:25registriert Juni 2024
Trump lebt immer noch im Wahn, dass die USA das Mass aller Dinge sei. Dabei ist die Attraktivität der USA seit seiner Amtszeit sowohl für Inländer:innen wie auch Besucher:innen in eine bodenlose Tiefe gestürzt.
Inzwischen ist es auch überdeutlich ablesbar - zB bei den Tourismuszahlen: Milliarden an Einnahmen fehlen in den USA deswegen, ein Einbruch der Zahlen zum 8. Mal und unzählige Jobs die wegen Trump im Tourismussektor verloren gehen werden.
So erfolgreich funktioniert eben Trumps „Make America Great Again‘..
718
Melden
Zum Kommentar
avatar
Psychohirngrütze
18.03.2026 22:21registriert Mai 2025
Die USA müsste mir schon 1`000`000 zahlen, dass ich bei denen einreise, bzw. Ferien buche! Man möchte nicht in Ferien fahren und dann als Terrorist(in) eingesperrt werden. Den USA geht es wohl sehr schlecht, dass sowas tun! Wann wird wieder mal Trump durchgecheckt, ob in seinem Hirn, alles an richtiger Stelle ist?
555
Melden
Zum Kommentar
avatar
Pebbles F.
18.03.2026 22:32registriert Mai 2021
Ist doch klar: niemand soll während der Rep-Königszeit da Ferien machen und natürlich auch keine Investitionen dort tätigen oder überhaupt Handel betreiben. Es ist ein marodes Land, deutlich ein Shi..ole-Country. Drum bitte meiden und erst mal implodieren lassen.
Danach kann man an eine Heilung und den Wiederaufbau denken. Mit einer demokratischen Regierung.
496
Melden
Zum Kommentar
26
Massaker von Srebrenica: «Schlächter von Bosnien» könnte bald sterben
In den 1990er-Jahren war der serbische General Ratko Mladić für den Tod Tausender Menschen verantwortlich. Nun ist er wohl schwer erkrankt – und hofft auf Gnade.
Der verurteilte Kriegsverbrecher Ratko Mladić ist nach Angaben seiner Anwälte schwer erkrankt. Der frühere bosnisch-serbische Militärchef habe einen medizinischen Notfall erlitten und befinde sich in einem Zustand «fortgeschrittenen, irreversiblen gesundheitlichen Verfalls», heisst es in einem Antrag an ein UN-Gericht.
Zur Story