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Luftfahrt

Bombenalarm durch Internet-Hotspot: Notlandung in Barcelona

Bombenalarm durch Internet-Hotspot: Notlandung in Barcelona

15.01.2026, 15:1315.01.2026, 15:13

Ein Passagier hat auf einem Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona einem Medienbericht zufolge mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst.

Er habe den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu auf der Plattform X. Die Maschine notlandete daraufhin in Barcelona, wo der Jet von Sicherheitskräften umstellt wurde, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte.

Ein privater Hotspot etwa auf einem Smartphone verwandelt ein Handy in einen kleinen WLAN-Router, der das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weitergeben kann. Damit der Hotspot für andere auffindbar ist, muss er einen Namen haben, den der Halter des Smartphones frei wählen kann.

Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug von Spezialkräften durchsucht worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden, teilte Aena später mit. Turkish Airlines reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage zu dem Vorfall. (hkl/sda/dpa)

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