Trumps Hautausschlag am Hals: Die Krankenakte des US-Präsidenten wird immer länger
Donald Trumps jüngste öffentliche Auftritte lassen erneut die Gerüchte über seinen Gesundheitszustand hochkochen. Bei der Verleihung einer Medal of Honor im Weissen Haus präsentierte der US-Präsident einen grossflächigen Hautausschlag an der rechten Seite seines Halses. Die Rötung war bereits Mitte Februar aufgefallen, hat sich seither aber in Grösse und Form wesentlich intensiviert.
Der Präsident verwende seit einer Woche eine Creme, der Ausschlag werde voraussichtlich einige Wochen anhalten, kommunizierte Trumps Arzt Dr. Sean Barbabella. Es ist nicht das erste Mal, dass Barbabella den Gesundheitszustand des US-Präsidenten kommentieren muss. Seit Beginn von Donald Trumps zweiter Amtszeit häufen sich die Auffälligkeiten immer mehr.
Im Februar 2025, kurz nach der Inauguration, wird der US-Präsident zum ersten Mal mit Schminke an seiner Hand gesichtet.
Mitte Juli 2025 fällt Donald Trump mit geschwollenen Fesseln auf. Ein paar Tage später veröffentlicht das Weisse Haus eine Erklärung, der Präsident leide an Chronisch-venöser Insuffizienz. Dabei sammelt sich Blut in den Beinen, das nicht zurück ins Herz gepumpt werden kann. Davon betroffen sind oft ältere Menschen, die viel stehen oder sitzen. Laut Experten des Spitals von Cleveland ist die Erkrankung fortschreitend und chronisch. Sie erfordert eine lebenslange Behandlung – beispielsweise durch mehr Bewegung und/oder Stützstrümpfe. Mit Letzteren hat es Trump bereits versucht. Nach eigenen Angaben mag er sie aber nicht.
Einen Monat später, im August 2025, sorgt ein grösserer Bluterguss an Trumps rechter Hand für so viele Diskussionen, dass das Weisse Haus sich erneut genötigt sieht, ein Statement abzugeben. Der dunkle Fleck sei eine kleine Hautirritation. Sie stamme vom «vielen Händeschütteln». Als Trump sich in Alaska mit Wladimir Putin trifft, zeigt er sichtliche Probleme, auf dem roten Teppich geradeaus zu gehen.
Herbst 2025: Mindestens zwei grosse Pflaster schützen Donald Trumps rechten Handrücken. Während zweier Pressevents scheint er wegzudösen. Ausserdem unterzieht er sich einer MRI – einer Magnetresonanztomografie seines Gehirns.
Die Demokratin Sydney Kamlager-Dove glaubt, die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen zu können, und suggeriert Anfang Dezember mit einem X-Post, Donald Trump werde heimlich mit dem Alzheimer-Medikament Leqembi behandelt. Leqembi wird wiederholt per Infusion verabreicht (normalerweise in den Arm), es kann schläfrig machen – und weil es zu Hirnschwellungen führen kann, werden Hirnscans empfohlen.
Am 1. Januar 2026 berichtet das Wall Street Journal ausführlich über Trumps Gesundheitszustand – und erwähnt, dass er täglich 325 Milligramm Aspirin zu sich nimmt. Ohne zu präzisieren, erklärt Donald Trump gegenüber dem Finanzblatt, es gebe «einen Grund», weshalb er so viel Aspirin konsumiere. Er sei ein wenig abergläubisch und schlucke bereits seit 25 Jahren so viel Aspirin. Er wolle, dass «schönes, dünnes Blut» durch sein Herz gepumpt werde. Ärzte rieten ihm, die Dosis zu verringern. Trump lehnte ab.
Laut der renommierten Mayo Clinic sind 325 Milligramm am oberen Limit für tägliche Aspirin-Dosen. Das «Wall Street Journal» berichtet weiter, Trump habe Probleme mit dem Gehör – was dieser aber verneint. Auch das MRI vom Oktober spricht das «Wall Street Journal» an. Es habe sich dabei um eine Computertomographie gehandelt – und um kein MRI, heisst es nun plötzlich.
Am 22. Januar 2026 unterzeichnet Donald Trump während des WEFs Verträge für sein Board of Peace. Dabei fällt er erneut mit einem massiven Bluterguss an der Hand auf. Die Händeschüttel-Theorie fällt in sich zusammen – der Abdruck befindet sich an seiner linken Hand.
Er habe sich an einer Tischplatte gestossen, behauptet er später gegenüber einer CNN-Reporterin in der Air Force One. «Ich habe ein wenig – wie nennt man das? – Crème drauf getan. Aber ich habe sie aufgeschlagen», erklärt er.
Was in den Schweizer Bergen weiter zu reden gibt: Während seiner einstündigen Rede vernuschelt er verschiedene Wörter und verwechselt Grönland wiederholt mit Island. Sprecherin Karoline Leavitt verteidigt die Aussetzer damit, dass Trump darauf angespielt habe, dass Grönland im Prinzip einfach ein Land aus Eis sei.
Donald Trumps Dünnhäutigkeit ist bekannt – dass es aber so schlimm um sie steht, ist neu. Dabei gab es bereits 2024 Anzeichen dafür. Am Parteitag der Republikaner gab Donald Trump der designierten Justizministerin Pam Bondi einen High Five. Bondis riesiger Fingerring war zu viel für Trumps Haut. Er riss sie auf – und Donald Trump musste blutend verarztet werden. Der US-Präsident wird am 14. Juni 80 Jahre alt.
