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#Erdogans Eigengoal sorgt für Häme im Netz und Solidarität in Europa



Selbst wenn man ein Anhänger von Recep Tayyip Erdogan ist und unter dem Hashtag #WeLoveErdogan für den türkischen Präsidenten in die Bresche springt, muss man konstatieren, dass der Politiker zuletzt unglücklich gehandelt hat. Mittlerweile zwitschert ganz Europa über seine gelinde gesagt spezielle Reaktion auf einen Satire-Beitrag von «extra 3».

Von Spanien ...

... über Belgien ...

... und Grossbritannien ...

... bis nach Frankreich ist das Video ein Thema ...

... – selbst US-Medien sind auf den Eklat aufmerksam geworden.

Gut, dass die Russen den Fall aufgreifen, liegt auf der Hand. Zwischen Ankara und Moskau herrscht Eiszeit, seitdem türkische Jets Ende November eine russische Su-24 vom Himmel holten, die den Luftraum des Landes verletzt hatte.

Erdogan steht also unter Beschuss – noch nicht einmal der Hashtag, der ihm zu Ehren ersonnen worden war, kommt ohne Verluste durch.

Und dann hagelt es auch noch Kritik von europäischen wie auch amerikanischen Offiziellen. 

Fazit: Wenn Erdogans Empörung etwas bewirkt hat, dann war es sicher nicht gewollt – der Gegenseite Aufmerksamkeit und Solidarität bescheren.

Oder anders ausgedrückt: Das war wohl ein Schuss ins eigene Knie.

Natürlich sind nicht alle zufrieden mit dem präsidialen Eigentor und dem Punktsieg von «extra 3»:

Twitter-Spassvögel hingegen kommen nach wie vor voll auf ihre Kosten. 

Und während Deutschland hinter der Pressefreitheit steht ...

... gucken Türken in Sachen freie Medien mal wieder in die Röhre.

(phi)

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