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Migrants walk near tents in the

Zeltstadt in Calais: Menschenrechtsorganisationen bemängeln die Bedingungen, unter denen Flüchtlinge im «Dschungel» leben.
Bild: PHILIPPE WOJAZER/REUTERS

Asylbewerber in Calais erringen wichtigen Sieg vor Gericht: Behörden müssen Bedingungen im «Dschungel» verbessern



Rund 6000 Menschen sind in Calais gestrandet. Auf der Flucht nach England sind sie hier, in dieser Zeltstadt, dem «Dschungel» steckengeblieben. Verstärkte Sicherheitsmassnahmen machen es den Flüchtlingen schwer, von der Hafenstadt nach England zu gelangen.

Hilfsorganisationen und Menschenrechtsaktivisten kritisieren schon seit langem die Zustände im Lager, in dem die Flüchtlinge in selbst gebauten Zelten schlafen. Im Lager sei es nun zudem kalt, windig und nass, kritisierte erst kürzlich ein Helfer. 

Die Flüchtlinge von Calais

Jetzt hat eine katholische Hilfsorganisation zusammen mit Ärzten und sechs Flüchtlingen vor dem Bezirksgericht im nordfranzösischen Lille einen Sieg errungen. Die  Behörden müssen die Bedingungen im Flüchtlingslager verbessern – und zwar innert acht Tagen. Ansonsten werden für jeden Tag Verzögerung hundert Euro Strafe fällig.

Das müssen die Behörden tun:

Während früher die meisten Flüchtlinge aus Afrika kamen, leben inzwischen auch Iraker, Iraner und Syrer im «Dschungel». Darunter sind auch viele Familien mit Kindern. 

(dwi/sda/afp)

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