International
Myanmar

Nach Erdbeben: Myanmars Militärregierung verkündet Waffenruhe

Nach Erdbeben: Myanmars Militärregierung verkündet Waffenruhe

02.04.2025, 17:3002.04.2025, 17:31

Die Militärregierung in Myanmar hat eine dreiwöchige Waffenruhe im Bürgerkrieg des Landes verkündet. Durch den Schritt sollen demnach die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten nach dem Erdbeben vom vergangenen Freitag erleichtert werden. Die Waffenruhe gelte ab heute und solle bis zum 22. April wirksam sein, hiess es in der Mitteilung der Militärführung. Zuvor hatten bereits mehrere wichtige Widerstandsgruppen eine einmonatige Waffenruhe angekündigt.

Das Beben der Stärke 7,7 hatte am Freitag vor allem die zweitgrösste Stadt Mandalay, die Region Sagaing und die Hauptstadt Naypyidaw erschüttert. Es war noch im mehr als 1'000 Kilometer entfernten Bangkok zu spüren. Fünf Tage nach der Erdbebenkatastrophe wurde von der Militärregierung die Zahl der Todesopfer mit fast 2'900 angegeben.

In Myanmar wuchs zuletzt die Kritik an der Junta, die das frühere Birma seit einem Putsch Anfang 2021 mit brutaler Härte regiert. Die Generäle sind in dem Vielvölkerstaat im Krieg mit der eigenen Bevölkerung und flogen Berichten zufolge auch nach dem Erdbeben weiter Luftangriffe auf Widerstandsgruppen, bei denen Dutzende starben. (hkl/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
EU deckt Verkauf-Tricks am Black Friday und Cyber Monday auf
Fast jeder dritte untersuchte Online-Händler hat laut der Europäischen Kommmission am Black Friday oder dem Cyber Monday falsch auf Rabatte verwiesen. Das stellten Verbraucherschutzbehörden an den Aktionstagen Ende November beziehungsweise Anfang Dezember 2025 fest.
Verbraucherschützer aus 23 EU-Staaten sowie Island und Norwegen prüften die Verkaufstaktiken von ausgewählten Portalen in ihren jeweiligen Ländern – insgesamt 314 Online-Händler.
Zur Story