International
Naher Osten

Israel beschiesst Hamas-Waffenfabrik im Gazastreifen

Israel beschiesst Hamas-Waffenfabrik im Gazastreifen

27.08.2015, 09:1127.08.2015, 09:23
Ein F-16-Kampfjet beim Start auf dem Ovda-Luftwaffenstützpunkt in der Negev-Wüste im Süden Israels.
Ein F-16-Kampfjet beim Start auf dem Ovda-Luftwaffenstützpunkt in der Negev-Wüste im Süden Israels.Bild: ABIR SULTAN/EPA/KEYSTONE

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Donnerstag ein Gebäude der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen mit einer Rakete angegriffen. Bei dem Ziel habe es sich um eine Waffenfabrik gehandelt, teilte das Militär am Morgen mit.

Israel

Über Tote oder Verletzte wurden keine Angaben gemacht. Zuvor sei aus dem palästinensischen Küstengebiet eine Rakete auf Südisrael abgefeuert worden.

Insgesamt seien in diesem Jahr acht Raketen aus dem Gazastreifen Richtung Israel geschossen worden, teilte das Militär weiter mit. Israel mache die Hamas, die das Gebiet kontrolliert, dafür verantwortlich.

Im vergangenen Sommer hatte Israel einen Krieg gegen den Gazastreifen geführt, um das Abfeuern von Raketen und Granaten zu stoppen. In dem Konflikt wurden 2200 Palästinenser getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Auf israelischer Seite gab es 73 Todesopfer, die meisten von ihnen waren Soldaten. (wst/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Alex Honnold bezwingt Taipeh-Wolkenkratzer – in nicht einmal 92 Minuten
US-Freeclimber Alex Honnold hat sich den Traum von einer Wolkenkratzer-Besteigung erfüllt. Der 40-Jährige kletterte in rund anderthalb Stunden ohne jegliche Absicherung auf den 508 Meter hohen Taipeh 101 in Taiwans Hauptstadt.
«Ich bin total gehypt, unglaublich!», sagte Honnold, nachdem er es schliesslich geschafft hatte. Auf der Spitze des Gebäudes schoss der Extremsportler zunächst ein Selfie, ehe er der jubelnden Menge am Boden zuwinkte. Honnold, der als einer der besten Freikletterer der Welt gilt, benötigte für seinen Aufstieg an der Fassade des pagodenartig gebauten Hochhauses entlang eine Stunde und knapp 32 Minuten.
Zur Story