International
Neuseeland

«Furchterregend»: Neuseelands grösste Stadt Auckland unter Wasser

«Furchterregend»: Neuseelands grösste Stadt Auckland unter Wasser

27.01.2023, 09:4227.01.2023, 09:42

Nach massiven Regenfällen mitten im neuseeländischen Sommer stehen weite Teile der grössten Stadt Auckland unter Wasser. Die Bürger der Metropole auf der Nordinsel mit 1.6 Millionen Einwohnern wurden vom Zivilschutz aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

Das Nationale Forschungsinstitut NIWA teilte mit, dass in einigen Gebieten der Stadt innerhalb von 15 Stunden 80 Prozent der Niederschlagsmenge gefallen sei, die sonst im ganzen Sommer gemessen werde. Besonders betroffen waren die Vororte Kumeu und Albany.

«Es ist möglich, dass Teile von Auckland an einem einzigen Tag so viel Regen erleben werden, wie sonst im gesamten Sommer», twitterte NIWA. Die Feuerwehr war mit Kajaks und Jetskis im Einsatz, um Menschen aus ihren Häusern zu retten. Ein geplantes Konzert von Elton John im Mount Smart Stadium, zu dem 40 000 Fans kommen wollten, wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Zahlreiche Strassen wurden gesperrt. In Teilen von Auckland fiel der Strom aus. Auch Terminals im Flughafen waren überflutet. Grünen-Politikerin Golriz Ghahraman twitterte, die Szenen, die sich in den Überschwemmungsgebieten abspielten, seien «furchterregend» und betonte: «Das ist es, was wir wegen der Klimakrise immer wieder rund um den Globus erleben werden, bis wir sie in der Politik und in unserem Handeln ernst nehmen.» Bürgermeister Wayne Brown sagte dem Sender Radio New Zealand: «Der Regen muss aufhören, das ist das Hauptproblem.» (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Russische Offensive ist verpufft»: Diese fünf Punkte machen Putin die Hölle heiss
Ist das der Anfang vom Ende des Ukraine-Kriegs? Während Russland eine neue Sommeroffensive vorbereitet, wächst der Druck auf die eigenen Nachschublinien.
Der Ukraine-Krieg kommt immer deutlicher an einen Wendepunkt. Grössere Durchbrüche an der Front werden zunehmend unwahrscheinlich. Dafür versuchen beide Seiten, den Gegner durch Luftangriffe in der Tiefe zu zermürben: mit Drohnenschlägen auf Logistik, Infrastruktur und Nachschubwege. Die aktuelle Entwicklung deutet darauf hin, dass diese Verschiebung in der Kriegsführung die sich verteidigende Ukraine begünstigt und die russische Armee vor wachsende strukturelle Probleme stellt.
Zur Story