International
Ozeanien

Ein Erdbeben der Stärke 6.9 hat am Freitag Papua-Neuguinea erschüttert.

Saida Keller Messahli
Das Epizentrum liegt im Pazifikstaat Papua-NeuguineaBild: screenshot earthquake.usgs.gov

Erdbeben der Stärke 6.9 – doch Papua-Neuguinea kommt mit dem Schrecken davon

30.03.2018, 05:0030.03.2018, 07:05

Ein Erdbeben der Stärke 6.9 hat am Freitag den Inselstaat Papua-Neuguinea erschüttert. Eine zunächst ausgerufene Tsunami-Warnung wurde später wieder aufgehoben. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Allerdings liegen die Gebiete, die betroffen sein könnten, in abgelegenen Regionen. Deswegen kann es Tage dauern, bis Behörden oder Hilfsorganisationen von Zerstörungen erfahren.

Wellenhöhe des Tsunamis 2004 im Vergleich

1 / 10
Wellenhöhe des Tsunamis 2004 im Vergleich
Die höchsten Wellen des Tsunamis von 2004 hätten den 35 Meter hohen Wasserturm in Luzern komplett überspült. (Montage: watson/keystone)
quelle: watson/sven rüf
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Das Beben ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS rund 162 Kilometer von der Stadt Rabaul entfernt in 35 Kilometern Tiefe. Es folgten zwei Nachbeben mit einer Stärke von 5.3 und 5.1.

Letztes Erdbeben Ende Februar

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab zunächst eine Warnung heraus. Demnach könnten «gefährliche» Wellen von bis zu einem Meter Höhe die Küste treffen. Später erklärte das Warnzentrum, die Gefahr sei vorüber.

Papua-Neuguinea war erst Ende Februar von einem schweren Erdbeben der Stärke 7.5 getroffen worden. Dabei kamen mindestens 125 Menschen ums Leben.

Papua-Neuguinea liegt nördlich von Australien und gehört zum Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans. Sie wird häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht. Hier treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. (sda/dpa/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
AfD-Politiker Gottschalk: Parteikollegin von Storch sei handgreiflich geworden
In der Fraktion der rechtspopulistischen AfD im Deutschen Bundestag ist es diese Woche ganz schön hart zur Sache gegangen. Der stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Kay Gottschalk wirft Fraktions-Vize Beatrix von Storch vor, sie sei ihm gegenüber handgreiflich geworden.
Zur Story