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bild: shutterstock

Tante verklagt eigenen Neffen auf 127'000 Dollar – weil er sie bei einer stürmischen Umarmung verletzte. Wo das war? Natürlich in Amerika 

Die spinnen, die Amis! Naja, nicht alle. Aber die 54-jährige Jennifer Connell aus New York bestätigt zweifellos dieses Vorurteil: Sie verklagt ihren 12-jährigen Neffen, weil er ihr vor Freude in die Arme springt und sie dabei zu Fall bringt.



Sean Tarala freute sich so sehr, dass ihn seine Tante zu seinem 8. Geburtstag am 13. März 2011 bei ihm zu Hause in Westport besuchte, dass er ihr zur Begrüssung stürmisch in die Arme sprang. Die 54-jährige Jennifer Connell verliert das Gleichgewicht, stürzt und bricht sich das Handgelenk. «Kann passieren» müsste man annehmen. Connell sieht das anders: Sie verklagt ihren Neffen und fordert 127'000 Dollar Schadenersatz.

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Hier ereignete sich am 13. März 2011 der Unfall.
bild: google maps

«Plötzlich sprang er auf mich zu, ich musste ihn auffangen und wir fielen beide zu Boden», beschreibt Connell den Vorfall. Weiter beteuert die 54-Jährige, dass sie den überaus sensiblen und liebevollen Jungen sehr gern habe, er aber für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden sollte. 

Anklage wird nach 25 Minuten zurückgewiesen

«Ein vernünftiges achtjähriges Kind hätte gewusst, oder hätte wissen müssen, dass eine so energische Begrüssung (...) den von der Klägerin erlittenen Schaden und Verlust auslösen konnte», heisst es in der Anklageschrift – fragwürdiges Argument. Dieser Meinung sind offensichtlich auch die Geschworenen: Sie weisen die Anklage bereits nach 25 Minuten und einem kurzen Beratungsgespräch zurück.

Der Fall ist jetzt gut viereinhalb Jahre her. Zwar hatte Connell bereits 2013 Klage am Gericht von Bridgeport eingereicht, die Geschichte kam aber jetzt erst an die Öffentlichkeit und geht zurzeit viral. Die 54-jährige weist darauf hin, dass sie immer noch stark unter den Folgen des Unfalls leide. Ausserdem habe sie seit dem Vorfall eine Narbe am Arm, weshalb sie das Leben nicht mehr so geniessen könne wie zuvor. 

(noe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • unFayemous 15.10.2015 11:54
    Highlight Highlight Es hat sich heraus gestellt, dass es sich um eine irreführende Berichterstattung handelt. Die Frau hat sich etwas gebrochen aber die Versicherung hat ihr nur $1 zurückerstattet und ihr gesagt sie müsse das Geld von der Versicherung des Jungen verlangen über eine Klage. Leider kann sie aber nicht die Versicherung direkt sonder nur die Person (dh den Neffen) anklagen.
    • unFayemous 15.10.2015 11:58
      Highlight Highlight http://m.newser.com/story/214444/insurance-laws-forced-woman-to-sue-nephew-lawyers.html
      Hier der Artikel aus der Sicht der Tante.
  • bauchfrei 14.10.2015 17:17
    Highlight Highlight sorry.. aber es musste sein.
    Benutzer Bild
    • HotShot 14.10.2015 18:09
      Highlight Highlight Sie sorry aber ääääähhhmmm.....

      Alaska fehlt da noch in deinem rechten Bildabschnitt
    • bauchfrei 14.10.2015 20:25
      Highlight Highlight @HotShot jaa stimmt. Hawaii auch ;) Ich finde das Bild trotzdem ziemlich gut. hehe.
  • Butschina 14.10.2015 13:33
    Highlight Highlight ui ich habe ein paar mehr Narben als eine, sitze im Rollstuhl und habe täglich Schmerzen. Trotzdem führe ich ein glückliches Leben
  • zombie woof 14.10.2015 12:28
    Highlight Highlight Wir können froh sein, dass wir nicht das gleiche Gesetz wie die Amis haben, sonst gute Nacht!
  • SVRN5774 14.10.2015 12:23
    Highlight Highlight Also wenn das meine Schwester wäre, hätte ich schon längst den Kontakt zu ihr abgebrochen und mein Kind dürfte sie auch nie mehr wieder sehen.
  • Randen 14.10.2015 12:23
    Highlight Highlight Na ja wenn es die Versicherung des Neffen bezaht ist es doch eine gute Idee.
  • Asmodeus 14.10.2015 12:13
    Highlight Highlight Gibt es etwas mehr Infos? Zum Beispiel: Hat die Familie des Neffen eine Haftpflichtversicherung?
    Hat die Frau eine Unfallversicherung?


    Die Frage hat einen einfachen Grund. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die gute Frau alle Kosten der Verletzung (Krankenhaus, Gips, Medikamente etc.) selber tragen musste, da das Thema Unfallversicherung in den USA, vor Allem 2011 als der Vorfall stattgefunden haben soll, fast inexistent ist.

    Da macht es Sinn den Jungen zu verklagen um von der Haftpflichtversicherung die Kosten erstattet zu bekommen. Denn ohne richterliches Urteil zahlt die auch nichts.
  • DomiNope 14.10.2015 11:18
    Highlight Highlight Amerika. Das Land der unbegrenzten Ungerechtigkeiten.

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