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Portuguese Prime Minister Pedro Passos Coelho (R) and Deputy minister Paulo Portas speak during a press meeting after talks with Socialist party (PS) leader Antonio Costa (not pictured) in Lisbon, Portugal October 13, 2015. One in three Portuguese believe three left-wing parties could form the country's next government, but almost twice as many say they will fail to agree on a coalition, leaving the center-right in power, a poll indicated on Tuesday. REUTERS/Hugo Correia

Übergangsregierungschef Pedro Passos Coelho (rechts) mit Vize Paolo Portas. 
Bild: HUGO CORREIA/REUTERS

Koalitionsgespräche in Portugal scheitern



Gut eine Woche nach der Parlamentswahl in Portugal sind die Gespräche zwischen den siegreichen Konservativen und den Sozialisten über eine neue Regierung gescheitert. «Bei unserem Treffen gab es keinerlei Ergebnis», sagte Übergangsregierungschef Pedro Passos Coelho.

Zuvor hatte er am Dienstagabend mit seinem Rivalen Antonio Costa verhandelt. Damit muss nun Staatschef Anibal Cavaco Silva nach Beratungen mit allen Parteien entscheiden, wen er zum Ministerpräsidenten ernennt.

Passos Coelhos Koalition hatte am 4. Oktober die Wahl zwar gewonnen, hat im Parlament aber keine Mehrheit und ist bei Gesetzesvorhaben auf die Unterstützung der Sozialisten angewiesen. Deren Vorsitzender Costa sagte der Nachrichtenagentur Reuters, seine Partei sei am ehesten in der Lage, eine stabile Regierung zu bilden. Er könne mit Kommunisten und dem Linksblock eine Koalition eingehen.

Die Aussicht auf eine Linksregierung beunruhigt viele Investoren: Der Aktienmarkt verzeichnete in den vergangenen zwei Tagen Verluste. Passos Coelhos Koalition setzte im Kampf gegen die Schuldenkrise auf eine Sparpolitik. Im vergangenen Jahr konnte der Euro-Staat das internationale Hilfsprogramm verlassen. (dwi/sda/reu)

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